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Autoren K – O

Buchbesprechung: David Levithan „Letztendlich sind wir dem Universum egal"

levithan_universumLesealter 14+(Fischer-Verlag 2014, 394 Seiten)

Ein ganz unbekannter Autor ist David Levithan in Jugendbuchkreisen auch hier in Deutschland nicht: Er hat mit John Green den Roman „Will & Will” (auf Deutsch 2012 erschienen) geschrieben, immer wieder auch mit Rachel Cohn zusammen Jugendromane (darunter „Naomi & Ely“) veröffentlicht. Dass er außerdem in den USA eine Reihe herausgibt (einen Imprint von Scholastic Press namens PUSH), in der besondere Werke junger Autoren abgedruckt werden, wusste ich allerdings noch nicht. David Levithan sagt selbst, dass er in seinen Büchern immer das Thema Liebe aufgreifen muss – für „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat er dabei auf eine ganz besonders ausgefallene Idee zurückgegriffen.

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Buchbesprechung: Frank M. Reifenberg & Gina Mayer „Die Schattenband legt los!“

reifenberg_schattenbande_1Lesealter 10+(Bloomoon-Verlag 2014, 235 Seiten)

Da haben sich zwei Autoren zusammengetan und ein Buch für Kinder geschrieben: Frank Maria Reifenberg und Gina Mayer. Beide sind sicher einigen Jugendbuchlesern bekannt und waren als Einzelautoren in den letzten Jahren vor allem im Thriller-Metier unterwegs, sie haben aber immer auch noch anderes geschrieben (Gina Mayer z. B. Erwachsenenromane).

Mit „Die Schattenbande legt los!“ beginnt eine Reihe mit vier Kindern als Hauptfiguren, die in Berlin um das Jahr 1930 herum (genau wird das, sofern ich da nichts überlesen habe, nicht benannt) in städtische Abenteuer verwickelt werden. Im Band 1 geht es gleich voll zur Sache: Die Schattenbande wird in einen Mordfall verwickelt.

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Buchbesprechung: Tamta Melaschwili „Abzählen“

melaschwili_abzaehlenLesealter 15+(Unionsverlag 2012, 105 Seiten)

Da hat in diesem Jahr das einzige Jugendbuch, das ich nicht gelesen habe, den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen, und im Bericht über die Preisverleihung habe ich versprochen, dass ich eine Buchbesprechung nachholen werde. Dass das von der georgischen Schriftstellerin Tamta Melaschwili geschriebene „Abzählen“ an mir vorbeigegangen ist, hatte seinen Grund: Es ist nicht explizit als Jugendroman veröffentlicht, von daher auch hauptsächlich in den „normalen“ Literaturbeilagen besprochen worden. Dennoch: Nach der Nominierung im März 2013 hätte ich es natürlich lesen sollen …

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Buchbesprechung: Nils Mohl „Stadtrandritter“

mohl_stadtrandritterLesealter 16+(Rowohlt-Verlag 2013, 685 Seiten)

Hui, das Pink und Lila auf dem Cover knallen ganz schön rein, und die Kreuze zeigen auch gleich, welches Überthema Nils Mohls zweiter Band der Stadtrandsaga hat: Stand das mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ausgezeichnete „Es war einmal Indianerland“ unter dem Oberthema Liebe, so geht es diesmal um den Glauben. Mauser und Edda, die Hauptpersonen aus „Es war einmal Indianerland“ sind diesmal nur Randfiguren, in „Stadtrandritter“ treten zwei neue Figuren ins Rampenlicht, die jedoch ebenfalls in der gleichen Plattenbausiedlung (angelehnt an das Hamburger Jenfeld) leben … Nun, ich war wirklich gespannt auf Nils Mohls neues Werk.

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Buchbesprechung: Gina Mayer „In guten wie in toten Tagen“

mayer_tagenLesealter 15+(script5-Verlag 2013, 355 Seiten)

„In guten wie in toten Tagen“ – als ich diesen Titel gelesen habe, habe ich mich ersthaft gefragt, ob man einen Thriller mit einem noch schrecklicheren Titel versehen kann. Gut, das ist im Stil von Elizabeth George, einer erfolgreichen Krimiautorin für Erwachsene, deren Bücher mit so furchtbaren Titeln wie „Doch die Sünde ist scharlachrot“ oder „Denn bitter ist der Tod“ auf Deutsch veröffentlicht wurden. Aber dennoch: „In guten wie in toten Tagen“ ist einfach abgeschmackt. Dass das Cover eher mädchenlastig ist (auch nur bedingt mein Fall), passt zur Geschichte und ist somit zumindest stimmig.

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Buchbesprechung: Gina Mayer „Morgen wirst du sterben“

mayer_sterbenLesealter 14+(Ravensburger-Verlag 2013, 346 Seiten)

Von Gina Mayer habe ich in den letzten Jahren alle Jugendromane gelesen – mal war ich nicht ganz so überzeugt von den Büchern, dann aber auch wieder recht begeistert (z. B. von „Die verlorenen Schuhe„). „Morgen wirst du sterben“, der neue Jugendroman der Autorin aus Düsseldorf, ist ein Thriller, und das wirft natürlich die Frage auf, ob das Buch das Prädikat verdient – das ist nicht immer selbstverständlich. Grundsätzlich – das vorab – funktioniert das Buch eher auf psychologischer Ebene, richtige Gewalt taucht darin nicht auf.

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Buchbesprechung: Anna Kuschnarowa „Kinshasa Dreams“

Cover Anna KuschnarowaLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2012, 389 Seiten)

Anna Kuschnarowa hat mehrere Standbeine in ihrem Leben: Sie arbeitet als Dozentin, sie fotografiert, und mit „Kinshasa Dreams“ hat sie ihren dritten Jugendroman bei Beltz & Gelberg veröffentlicht. Nach der Drogen-Geschichte „Junkgirl“ handelt ihr neues Buch von etwas ganz anderem: Es spielt zunächst in Afrika und erzählt die Geschichte einer Flucht nach Europa. Auch bei ihren Buchthemen lässt sich Anna Kuschnarowa anscheinend nicht festlegen, und es ist schön, wenn jemand für Überraschungen gut ist.

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Buchbesprechung: James Mylet „Love is on Air“

Cover James MyletLesealter 15+(Fischer-Verlag 2011, 343 Seiten)

Ist es Zufall, dass das Cover dieses Buchs so aussieht, als könnte es von Nick Hornby sein? Jedenfalls hat mich der Buchumschlag gleich angesprochen, und ich gebe zu, ich habe mich davon ködern lassen.

„Love is on Air“ ist James Mylets erster (Jugend-)Roman, und auf der Webseite des Fischer-Verlags findet man sehr wenig über den Autor – nicht einmal, woher er kommt, erfährt man. Die Vermutung liegt nahe, dass er – wie die Hauptfigur in seinem Buch – aus Irland stammt.

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Buchbesprechung: Anthony McCarten „Ganz normale Helden“

Cover Anthony McCartenLesealter 16+(Diogenes-Verlag 2012, 454 Seiten)

Superhero“ von Anthony McCarten war für mich vor fünf Jahren das Buch gewesen, das den Deutschen Jugendliteraturpreis verdient hätte. Es war immerhin nominiert, aber den Preis hat dann Meg Rosoff für „was wäre wenn“ bekommen. Das neue Buch des Neuseeländers Anthony McCarten heißt „Ganz normale Helden“ und ist letztendlich eine Fortsetzung von „Superhero“. Donald, der „Superheld“, hat seine Eltern und seinen großen Bruder Jeff zurückgelassen, und sie sind ganz normale Helden, die das Leben nach dem Tod von Donald auf die Reihe zu kriegen versuchen. Wie ihnen das, mehr schlecht als recht, gelingt, erzählt „Ganz normale Helden“.

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Buchbesprechung: Jay Asher & Carolyn Mackler „Wir beide, irgendwann“

Cover Jay Asher & Carolyn MacklerLesealter 13+(cbt-Verlag 2012, 394 Seiten)

Es scheint in Mode zu sein, dass sich zwei Autoren zusammentun und gemeinsam ein Buch schreiben. Nicht zufälligerweise werden diese Jugendromane dann meist zweiperspektivisch erzählt: Autor 1 (im vorliegenden Fall Jay Asher) übernimmt z. B. den Part eines Jungen, Autorin 2 (Carolyn Mackler) widmet sich der weiblichen Hauptfigur. Trickreich und wohl auch bewährt ist das Rezept, stellt es doch sicher, dass zwei Erzähler unterschiedliche Stimmen bekommen. Ob das Buch dann auch gut ist, hat damit jedoch noch nichts zu tun.

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Buchbesprechung: Stephan Knösel „Jackpot – Wer träumt, verliert“

Cover Stephan KnöselLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2012, 268 Seiten)

„Jackpot – Wer träumt verliert” ist erst das zweite Buch des Münchner Autors Stephan Knösel. Sein Erstlingswerk „Echte Cowboys“, das vor zweieinhalb Jahren erschienen ist, hat einige Beachtung gefunden: Für das Buch wurde Stephan Knösel 2011 mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet – und das meiner Meinung nach auch zu Recht. „Echte Cowboys“ war ein packendes Buch mit leichten Schwächen gegen Ende. Lange habe ich auf den Nachfolger gewartet und war gespannt, wie Stephan Knösels zweiter Jugendroman gelungen ist.

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Buchbesprechung: Susan Kreller „Elefanten sieht man nicht“

Cover Susan KrellerLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2011, 204 Seiten)

Manchmal gibt es seltsame Wege, wie man auf ein Buch aufmerksam wird. Im Fall von Susan Krellers Jugendroman „Elefanten sieht man nicht“ saß ich während der Leipziger Buchmesse mit Jurykollegen vom Deutschen Jugendliteraturpreis in einem Messecafé, und da kam dann Susan Kreller, die ich bis dahin nicht kannte, hinzu. Später, als ich dann am Stand des Carlsen-Verlags war, wurde ich gleich noch mal auf das Susan Krellers Buch aufmerksam gemacht. Susan Kreller hat bisher vor allem als Übersetzerin und Journalistin gearbeitet und nun eben ihr erstes Jugendbuch geschrieben – noch dazu zu einem brisantem Thema.

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