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Schlagwort Archiv: Zukunft

Buchbesprechung: R. T. Acron „Ocean City – Stunde der Wahrheit“

Cover: R. T. Acron „Ocean City – Stunde der Wahrheit“Lesealter 11+(dtv 2019, 254 Seiten)

Vor einem Jahr hat das Autorenduo Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann unter dem Pseudonym R. T. Acron Band 1 der Trilogie „Ocean City“ veröffentlicht, ein halbes Jahr später kam Band 2 heraus, und nun im Frühjahr 2019 liegt der Abschlussband vor. Wer in die beiden ersten Bände eingetaucht ist, wird sich freuen zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Klar, es wird für Jackson und Crockie, die Hauptfiguren, ein Happy End geben – davon ist auszugehen, aber das „Wie?” liegt natürlich nicht auf der Hand. Wer das erfahren will, muss eben lesen …

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Buchbesprechung: Kevin Brooks „Deathland Dogs“

Cover: Kevin Brooks „Deathland Dogs“Lesealter 14+(dtv 2019, 538 Seiten)

Born Scared“ hieß der letzte Jugendroman von Kevin Brooks, und es war ein Buch, von dem ich nur mäßig begeistert war. Das hat mich richtig gewurmt, war Kevin Brooks früher doch einer meiner Lieblingsautoren … Pünktlich zum 60. Geburtstag des Engländers (er wurde am 30.3.1959 geboren) kam nun auf Deutsch sein neuer Jugendroman heraus. Mit „Deathland Dogs“ beschreitet Kevin Brooks Neuland, denn das Buch ist eine eigenwillige Dystopie – das sei schon mal verraten. Ob der Genrewechsel geklappt hat, darauf war ich gespannt …

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Buchbesprechung: Jan de Leeuw „Babel“

Cover: Jan de Leeuw „Babel“Lesealter 16+(Verlag Freies Geistesleben 2018, 436 Seiten)

„Jan de Leeuw zeichnet die Zerrissenheit und Vielstimmigkeit unserer modernen Welt nach – ein atemberaubender, symbolisch aufgeladener Roman von Macht und Hybris, Unterdrückung und Verrat und der zarten Suche nach Freundschaft.“ Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welch markanten Sätzen mitunter der Gehalt von Büchern werbewirksam zusammengefasst wird – in diesem Fall geht es um das neue Buch des flämischen Autors Jan de Leeuw. Wuchtig und monumental, passend zum Buchtitel, kommt der neue Roman daher, die kunstvolle Aufmachung setzt sich auch zwischen den Buchdeckeln fort …

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Buchbesprechung: Margit Ruile „God’s Kitchen“

Cover: Margit Ruile „God's Kitchen"Lesealter 14+(Loewe-Verlag 2018, 317 Seiten)

Margit Ruile lebt in München und hat Regie studiert. Sie war als Regieassistentin tätig und hat Drehbücher geschrieben, seit einigen Jahren hat sie sich auch Jugendbüchern zugewandt. „God’s Kitchen“ ist meines Wissens ihr dritter Jugendroman, allerdings habe ich die anderen nicht gelesen. In allen drei Büchern geht es, wenn ich richtig informiert bin, um technische Entwicklungen in der nahen Zukunft: um Überwachung oder wie bei „God’s Kitchen“ um künstliche Intelligenz – beides wichtige Themen, denn was sich hier tut und welche Folgen es haben wird, darüber wird viel zu wenig nachgedacht.

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Buchbesprechung: R. T. Acron „Ocean City – Jede Sekunde zählt“

Cover: R. T. Acron „Ocean City - Jede Sekunde zählt"Lesealter 11+(dtv 2018, 266 Seiten)

Es gibt nach wie vor eingefleischte Science-Fiction-Fans. Im Jugendbuchbereich führen Science-Fiction-Bücher im Vergleich zu Fantasy allerdings eher ein Schattendasein – obwohl ich glaube, dass es viele Jungen gibt, die solche Bücher mögen. Auch ich hatte vor langer Zeit eine Phase, in der ich sehr viele Zukunftsroman gelesen habe – zum Beispiel von der kürzlich gestorbenen Ursula K. LeGuin. Meine grundlegende Sympathie für das Genre ist geblieben, auch wenn ich mich darin nicht mehr gut auskenne. Unter dem Pseudonym R. T. Acron haben nun zwei Autoren – Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann – Band 1 einer Science-Fiction-Trilogie mit dem Titel „Ocean City“ herausgebracht.

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Buchbesprechung: Karl Olsberg „Boy in a White Room“

Cover: Karl Olsberg "Boy in a White Room"Lesealter 14+(Loewe-Verlag 2017, 282 Seiten)

Es ist schon ein bisschen her, dass ich zwei Bücher von Karl Olsberg gelesen habe: 10 bzw. 6 Jahre. „System“, war nicht Olsbergs erster Roman, aber sein Durchbruch. „Raphael 2.0“, das zweite Buch, das ich gelesen habe, war im Gegensatz zu „System“ ein klassischer Jugendroman. Das Interessante an dem Autor, der eigentlich Karl-Ludwig Max Hans Freiherr von Wendt heißt, ist, dass Bücherschreiben eher ein Hobby von ihm ist; denn hauptsächlich ist er Unternehmensberater, er hat sich aber auch viel mit Computerdingen (gerade auch künstlicher Intelligenz) beschäftigt. Und Computerthemen greift Karl Olsberg gerne in seinen Büchern auf.

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Buchbesprechung: Christophe Léon „Väterland“

Cover: Christophe Léon „Väterland“Lesealter 14+(Mixtvision-Verlag 2017, 115 Seiten)

Es sind nicht übermäßig viele französische Jugendromane, die den Weg ins Deutsche finden – Mixtvision ist ein Verlag, der jedoch immer wieder mal ein Buch aus Frankreich im Programm hat. Christophe Léon hat laut Verlag bereits mehr als 30 Jugendbücher geschrieben und wurde vielfach ausgezeichnet, „Väterland“ scheint jedoch der erste Jugendroman von ihm zu sein, der auf Deutsch erschienen ist. Ja, ein eigenwilliger Titel, bei dem man in Ansätzen ahnt, worum es gehen könnte, und auch ein eigenwilliges Buch, wie zu zeigen sein wird.

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Buchbesprechung: Mats Wahl „Sturmland – Die Gesetzgeber“

Lesealter 13+(Hanser-Verlag 2016, 456 Seiten)

Es ist eine ehrgeizige Sache, auf die sich der schwedische Jugendbuchautor Mats Wahl im Alter von 70 Jahren eingelassen hat: eine 5-bändige Reihe anzufangen. Band 1 der „Sturmland“-Reihe bot einen fulminanten Einstieg, Band 2 dagegen hatte Längen und übte auf mich nicht die Faszination des Einstiegbands aus. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, auch noch Band 3 zu lesen, um dann zu entscheiden, ob ich die „Sturmland“-Sage zu Ende lesen werden.

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Buchbesprechung: Mats Wahl „Sturmland – Die Kämpferin“

Cover: Mats Wahl „Sturmland - die Kämpferin"Lesealter 13+(Hanser-Verlag 2016, 365 Seiten)

Band 2 der „Sturmland“-Reihe ist zeitgleich mit Band 1 „Sturmland – Die Reiter“ erschienen. Ich wollte allerdings erst mal ein paar andere Bücher lesen, bevor ich mir den nächsten Band vorgenommen habe. Der Auftakt zur auf fünf Bände angelegten „Sturmland“-Reihe hat mir jedenfalls gut gefallen. Ein interessantes Dystopie-Szenario mit eigenwilligem Schreibstil und packendem Plot hat der inzwischen 71-jährige Schwede Mats Wahl da auf die Beine gestellt, und die Frage war, ob Band 2 auch zu gefallen weiß.

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Buchbesprechung: Mats Wahl „Sturmland – Die Reiter“

Cover Mats Wahl „Sturmland - Die Reiter"Lesealter 13+(Hanser-Verlag 2016, 251 Seiten)

Ich glaube, ich habe so gut wie alle ins Deutsche übersetzten Bücher von Mats Wahl gelesen, und das sind über mehrere Jahrzehnte hinweg ziemlich viele gewesen. Bei der neue „Sturmland“-Reihe war ich jedoch erst einmal zurückhaltend und skeptisch: Will der schwedische Autor nun wirklich auch auf den dystopischen Zug aufspringen? „Die Tribute von Panem“ aus Schweden … Nachdem ich aber mehrfach Positives über den ersten Band gehört hatte, habe ich ihn mir vor zwei Tagen (just als Band 3 in den Buchhandel kam) geschnappt und hatte ihn in zwei Tagen durchgelesen. Bereut hab ich es nicht – das schon einmal vorab.

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Kurzrezension: Eoin Colfer „WARP – Der Klunkerfischer“

colfer_warp_klunkerfischerLesealter 13+(Loewe-Verlag 2015, 388 Seiten)

Eoin Colfer mag nicht immer die thematisch anspruchsvollsten Jugendromane schreiben, aber irgendwie habe ich den irischen Autor dennoch ins Herz geschlossen. Das liegt vor allem an der vor Ideen sprühenden Schreibweise, mit der der Autor mit Augenzwinkern etwas bizarre Action-Abenteuer unters Volk bringt. Mit seiner Artemis-Fowl-Reihe hat Colfer sicher manchen Jungen, der als Lesemuffel gilt, an Bücher herangeführt – und nachdem der hochbegabte Artemis Fowl vernünftig und erwachsen geworden ist, treibt nun das Gespann aus Riley und Chevie in der „WARP“-Reihe ihr Unwesen.

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Buchbesprechung: Holly-Jane Rahlens „Blätterrauschen“

rahlens_blaetterrauschenLesealter 11+(rowohlt rotfuchs 2015, 315 Seiten)

Everlasting“ hieß der vor ca. drei Jahren erschienene Zukunftsroman der in Berlin lebenden Amerikanerin Holly-Jane Rahlens – ein sehr unterhaltsames Buch, eher für ältere Jugendiche. Mit „Blätterrauschen“ gibt es nun einen Abenteuerroman, der ebenfalls in der Zukunft spielt und in manchem ein ähnliches Szenario wie in „Everlasting“ hat, jedoch für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist. Auch hier geht es um eine Zeitreise, diesmal aber von drei Kindern.

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