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Autoren K – O

Buchbesprechung: Anthony McCarten „Ganz normale Helden“

Cover Anthony McCartenLesealter 16+(Diogenes-Verlag 2012, 454 Seiten)

Superhero“ von Anthony McCarten war für mich vor fünf Jahren das Buch gewesen, das den Deutschen Jugendliteraturpreis verdient hätte. Es war immerhin nominiert, aber den Preis hat dann Meg Rosoff für „was wäre wenn“ bekommen. Das neue Buch des Neuseeländers Anthony McCarten heißt „Ganz normale Helden“ und ist letztendlich eine Fortsetzung von „Superhero“. Donald, der „Superheld“, hat seine Eltern und seinen großen Bruder Jeff zurückgelassen, und sie sind ganz normale Helden, die das Leben nach dem Tod von Donald auf die Reihe zu kriegen versuchen. Wie ihnen das, mehr schlecht als recht, gelingt, erzählt „Ganz normale Helden“.

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Buchbesprechung: Jay Asher & Carolyn Mackler „Wir beide, irgendwann“

Cover Jay Asher & Carolyn MacklerLesealter 13+(cbt-Verlag 2012, 394 Seiten)

Es scheint in Mode zu sein, dass sich zwei Autoren zusammentun und gemeinsam ein Buch schreiben. Nicht zufälligerweise werden diese Jugendromane dann meist zweiperspektivisch erzählt: Autor 1 (im vorliegenden Fall Jay Asher) übernimmt z. B. den Part eines Jungen, Autorin 2 (Carolyn Mackler) widmet sich der weiblichen Hauptfigur. Trickreich und wohl auch bewährt ist das Rezept, stellt es doch sicher, dass zwei Erzähler unterschiedliche Stimmen bekommen. Ob das Buch dann auch gut ist, hat damit jedoch noch nichts zu tun.

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Buchbesprechung: Stephan Knösel „Jackpot – Wer träumt, verliert“

Cover Stephan KnöselLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2012, 268 Seiten)

„Jackpot – Wer träumt verliert” ist erst das zweite Buch des Münchner Autors Stephan Knösel. Sein Erstlingswerk „Echte Cowboys“, das vor zweieinhalb Jahren erschienen ist, hat einige Beachtung gefunden: Für das Buch wurde Stephan Knösel 2011 mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet – und das meiner Meinung nach auch zu Recht. „Echte Cowboys“ war ein packendes Buch mit leichten Schwächen gegen Ende. Lange habe ich auf den Nachfolger gewartet und war gespannt, wie Stephan Knösels zweiter Jugendroman gelungen ist.

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Buchbesprechung: Susan Kreller „Elefanten sieht man nicht“

Cover Susan KrellerLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2011, 204 Seiten)

Manchmal gibt es seltsame Wege, wie man auf ein Buch aufmerksam wird. Im Fall von Susan Krellers Jugendroman „Elefanten sieht man nicht“ saß ich während der Leipziger Buchmesse mit Jurykollegen vom Deutschen Jugendliteraturpreis in einem Messecafé, und da kam dann Susan Kreller, die ich bis dahin nicht kannte, hinzu. Später, als ich dann am Stand des Carlsen-Verlags war, wurde ich gleich noch mal auf das Susan Krellers Buch aufmerksam gemacht. Susan Kreller hat bisher vor allem als Übersetzerin und Journalistin gearbeitet und nun eben ihr erstes Jugendbuch geschrieben – noch dazu zu einem brisantem Thema.

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Buchbesprechung: John Green & David Levithan „Will & Will“

Cover John Green & David LevithanLesealter 14+(cbt 2012, 376 Seiten)

John Green, den man spätestens seit „Eine wie Alaska“ kennen sollte, ist für mich einer der begnadetsten Jugendbuchautoren. Und auch David Levithan, der zusammen mit Rachel Cohn schon bemerkenswert gute Bücher geschrieben hat (z. B. „Naomi & Ely“), hat sich bereits einen Namen gemacht. Nun haben sich die beiden Amerikaner zusammengetan und ein gemeinsames Buch veröffentlicht: In „Will & Will“ geht es um zwei Jungen, die den gleichen Namen haben, und jeder von ihnen hat seinen eigenen Packen an Problemen …

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Buchbesprechung: Marit Kaldhol „Allein unter Schildkröten“

Cover Marit KaldholLesealter 15+(Mixtvision-Verlag 2011, 134 Seiten)

„Allein unter Schildkröten“ – ein seltsamer Titel, der auffällt, unter dem man sich aber wenig vorstellen kann. Für den Jugendroman hat die Schriftstellerin den Literaturpreis des norwegischen Kultusministeriums bekommen – etwas Besonderes darf man von diesem Buch also schon erwarten … Das Thema, da sei schon mal gesagt, ist kein einfaches: Es geht um den Selbstmord eines Jungen und wie Freunde und Verwandte damit zurechtkommen.

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Buchbesprechung: Rolf Lappert „Pampa Blues“

Cover Rolf LappertLesealter 15+(Hanser-Verlag 2012, 252 Seiten)

Eine alte Zapfsäule auf einer ungemähten Wiese. Ist das kein passendes Sinnbild für das Leben auf dem Land fernab von Städten – oder wie es im Titel heißt: für die „Pampa“? Ein hübsches und passendes Buchcover jedenfalls.

„Pampa Blues“ ist nicht Rolf Lapperts erster Jugendroman – aber seine früheren Werke kenne ich nicht. Von daher war das für mich zumindest die erste Bekanntschaft mit dem Schweizer Autor, der früher vor allem als Drehbuchautor gearbeitet hat.

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Buchbesprechung: Salah Naoura „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums”

Cover Salah NaouraLesealter 10+(Beltz & Gelberg-Verlag 2011, 142 Seiten)

Vor zwei Wochen hat Salah Naouras Kinderbuch „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ einen begehrten deutschen Kinder- und Jugendbuchpreis bekommen: den Luchs des Jahres von der Wochenzeitung „Die Zeit“ und Radio Bremen. Davon, ob der Preis verdient an den Autor ging, wollte ich mir natürlich selbst ein Bild machen.

In Salah Naouras Buch spielt Finnland übrigens eine wichtige Rolle. Nun könnte man meinen, dass Naoura selbst aus Finnland stammt – doch das stimmt nicht. Salah Naoura hat syrische Wurzeln, ist aber in Deutschland aufgewachsen, hat aber immerhin neben Germanistik auch Skandinavistik studiert.

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Buchbesprechung: Patrick Ness & Siobhan Dowd „Sieben Minuten nach Mitternacht”

Cover Patrick NessLesealter 12+(cbj-Verlag 2011, 215 Seiten)

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ hat eine ganz besondere Vorgeschichte: Siobhan Dowd ist im Jahr 2007 an Krebs gestorben, und außer vier hochgelobten Jugendromanen hat sie ein Exposé zu einem neuen Buch hinterlassen, das sie jedoch selbst nicht mehr fertigstellen konnte. Lediglich ein paar Seiten hat die englische Autorin vor ihrem Tod scheiben können. Und was macht man mit einer guten Romanidee? Genau: Sie an jemand anderen weitergeben. Gefragt wurde schließlich Patrick Ness, ob er sich vorstellen könne, das Buch fertig zu schreiben – eine nicht ganz einfache Aufgabe, der sich der inzwischen in England lebende amerikanische Autor nach einigem Zögern gestellt hat. Und so ist „Sieben Minuten nach Mitternacht“ schließlich erschienen …

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Kurzrezension: Caragh O'Brien „Die Stadt der verschwundenen Kinder“

Cover Caragh O'BrienLesealter 12+(Heyne fliegt-Verlag 2011, 464 Seiten)

Distopien sind zweifelsohne in. Erst die letzte Buchbesprechung vor ein paar Tagen (Daniel Höras „Das Ende der Welt“) hat ein düsteres Zukunftsszenario entworfen, und Caragh O‘Brien hat mit „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ etwas Ähnliches vorgelegt: Beiden Büchern liegt eine nicht näher benannte Umweltkatastrophe zugrunde, die das Leben der Menschen auf den Kopf gestellt hat. Caragh O‘Briens Buch ist dabei jedoch weniger düster als das von Daniel Höra – das schon einmal vorab.

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Buchbesprechung: Britta Keil „Milas Lied“

Cover Britta KeilLesealter 15+(Ravensburger-Verlag 2011, 157 Seiten)

Über Britta Keils ersten Jugendroman „Zwei Sommer“ bin ich damals eher zufällig gestolpert und war dann angesichts des nicht gerade ansprechenden Buchcovers ziemlich überrascht davon, was der Jugendroman zu bieten hatte. Fast vier Jahre hat es gedauert, bis von der jungen Berliner Autorin, die auch als Lektorin für andere Autoren arbeitet, ein neues Buch erschienen ist: „Milas Lied“ – diesmal auch mit einem hübscheren Buchumschlag.

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Buchbesprechung: Andy Mulligan „Trash“

Cover Andy MulliganLesealter 11+(rororo rotfuchs 2011, 251 Seiten)

Was man da auf dem Buchcover sieht, ist nicht die dampfende Erde eines Vulkans, sondern sind Müllberge, auf denen zwei Jungen nach verwertbaren Gegenständen suchen. Viele Kinder und Jugendliche in den Entwicklungsländern leben davon, Mülldeponien zu durchwühlen und gefundene Dinge zu verkaufen.

Andy Mulligans Jugendroman „Trash“ handelt von drei Jungen, die unter solch schlimmen Umständen über die Runden zu kommen versuchen, und die Drei werden in ein gefährliches Abenteuer hineingezogen.

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