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Schlagwort Archiv: Freundschaft

Buchbesprechung: David Arnold „Herzdenker“

Cover: David Arnold „Herzdenker“Lesealter 14+(Arena-Verlag 2018, 370 Seiten)

„Herzdenker“ – das ist ein interessanter Titel; und das Cover suggeriert, dass es um 5 Jugendliche geht, deren Wege sich immer wieder kreuzen. Jedenfalls habe ich einfach mal in den Jugendroman von David Arnold, einem in Kentucky (USA) lebenden Autor, reingelesen – und bin hängengeblieben … Warum? Das wird im Folgenden zu erfahren sein. Der Arena-Verlag listet das Buch übrigens für Leser ab 12 Jahren. Dem würde ich aber deutlich widersprechen. Für mich ist das ein Jugendroman für 14- bis 16-Jährige.

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Buchbesprechung: Wesley King „Daniel is different”

Cover: Wesley King „Daniel is different“Lesealter 12+(Magellan-Verlag 2018, 299 Seiten)

Auch wenn der Titel klingt, als wäre er von der amerikanischen Vorlage übernommen worden – auf Englisch heißt das Buch anders: nämlich „OCDaniel“. Wenn man weiß, was OCD heißt, verrät einem das mehr über das Buch als der deutsche Titel. OCD steht für obsessive-compulsive disorder, auf deutsch Zwangsstörung. Genau darum geht es in dem Buch, auch wenn die Hauptfigur Daniel erst sehr spät erfährt, dass er darunter leidet. Das Cover gefällt mir übrigens ausgesprochen gut: nicht rührselig, sondern mit einfachen Mitteln passend und schön gestaltet.

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Buchbesprechung: Benjamin Alire Sáenz „Die unerklärliche Logik meines Lebens“

Cover: Benjamin Alire Sáenz „Die unerklärliche Logik meines Lebens“Lesealter 14+(Thienemann-Verlag 2017, 508 Seiten)

3 Jahre ist es her, dass Benjamin Alire Sáenz mit „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ seinen Einstand im Jugendbuch-Genre hatte – zuvor gab es schon eine preisgekrönte Geschichtensammlung für Erwachsene mit dem Titel „Alles beginnt und endet im Kentucky Club“. Mir gefiel an Sáenz‘ Debütroman alles, vor allem aber die Dialoge fand ich außergewöhnlich gut – ein ausreichender Grund, in das zweite Jugendbuch des amerikanischen Autors mit mexikanischen Wurzeln zu gucken, auch wenn ich angesichts der 500 Seiten lange gezögert habe.

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Buchbesprechung: Jeff Zentner „Zusammen sind wir Helden“

Cover: Jeff Zentner "Zusammen sind wir Helfen"Lesealter 15+(Carlsen-Verlag 2017, 362 Seiten)

„Zusammen sind wir Helden“ – der Titel hat mich sofort an eine deutsche Band denken lassen … Das Cover jedenfalls finde ich sehr ansprechend, und deswegen hab ich mir den Jugendroman auch gleich, nachdem ich ihn bekommen habe, geschnappt und angefangen zu lesen. Jeff Zentner hat bisher als Musiker (allerdings in der zweiten Reihe mit Größen wie Iggie Pop oder Nick Cave) gearbeitet – als Songwriter und Gitarrist. „Zusammen sind wir Helden“, das schreibt Carlsen in den Informationen zum Roman, sei durch seine Arbeit mit jungen Musikern inspiriert worden.

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Buchbesprechung: Andreas Steinhöfel „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“

Cover: Steinhöfel „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“Lesealter 10+(Carlsen-Verlag 2017, 264 Seiten)

Ich hätte früher mit dem Buch anfangen sollen, denn Band 4 von „Rico und Oskar“, an den niemand mehr geglaubt hat, ist eine Weihnachtsgeschichte … Aber gut, ein paar Tage sind es noch bis zum Heiligabend, und „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“ kann auch noch als Nachweihnachtslektüre durchgehen. Übrigens hatte ich etwas zwiespältige Gefühle, als ich mitbekommen habe, dass bald ein neues Rico- und Oskar-Buch erscheinen wird. Es ist immer so eine Sache, wenn eine Reihe, von der man begeistert ist, fortgeführt wird. Manche Reihen laufen sich tot, weil sie überstrapaziert werden, andere enttäuschen einen, weil der Reiz vorheriger Bände verloren gegangen ist. Aber in dem Fall …

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Buchbesprechung: John Green „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“

Cover: John Green „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“Lesealter 14+(Hanser-Verlag 2017, 281 Seiten)

Etwas über 5 Jahren hat uns John Green auf seinen neuen Roman warten lassen – schade, dass es so lange gedauert hat, haben die Bücher des amerikanischen Autors doch fast so etwas wie einen Kultstatus. Ich mag John Greens Bücher vor allem auch, weil sie einen unaufdringlichen philosophischen Tiefgang haben – auch wenn die meisten seiner Jugendromane bisher immer auch leichte Schwächen (meist Passagen mit Längen) hatten. „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist übrigens ein hübscher Titel – allerdings gänzlich losgelöst von dem englischen Originaltitel „Turtles All The Way Down“.

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Buchbesprechung: Endre Lund Eriksen „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“

Cover: Erik Lund Eriksen „Der Sommer, in dem alle durchdrehten“Lesealter 12+(Kosmos-Verlag 2017, 219 Seiten)

Die Zeit, in der man das Kindsein verlässt und langsam ein Jugendlicher bzw. eine Jugendliche wird – das ist schon eine aufregende, mitunter verwirrende und nicht immer gerade einfache Zeit. Endre Lund Eriksen, der aus Norwegen kommt, hat genau darüber ein Buch geschrieben; und die Hauptfigur in dem Buch, ein 12-jähriger Junge, erlebt nicht nur das eigene Gefühlswirrwarr, sondern muss auch sonst noch einiges mitmachen. Klar, dass man sich da gerne versteckt, wenn alles zu viel wird – in diesem Fall an einem recht ungewöhnlichen Ort.

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Buchbesprechung: John Corey Whaley „Hochgradig unlogisches Verhalten“

Cover: John Corey Whaley „Hochgradig unlogisches Verhalten"Lesealter 13+(Hanser-Verlag 2017, 233 Seiten)

Des Covers wegen hätte ich dieses Buch wohl nicht gelesen – nein, ich habe es gelesen, weil ich die beiden ersten Bücher von John Corey Whaley richtig gut fand. Sowohl „Hier könnte das Ende der Welt sein“ als auch „Das zweite Leben des Travis Coates“ waren besondere Bücher mit leicht abstrusen Geschichten – ganz und gar nicht Mainstream. Von daher war klar, dass ich mir auch vom dritten ins Deutsche übersetzte Buch des in Louisiana (USA) lebenden Schriftstellers ein Bild machen wollte.

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Buchbesprechung: Marit Kaldhol „Zweet“

Cover: Marit Kaldhol „Zweet“Lesealter 14+(Mixtvision-Verlag 2017, 204 Seiten)

Vor sechs Jahren ist Marit Kaldhols deutsches Debüt „Allein unter Schildkröten“ erschienen – ein Buch, das den Suizid eines depressiven Jungen und die Trauerarbeit seiner Eltern thematisiert und das mir trotz einiger Bedenken gut gefallen hat. Es hat lange gedauert, bis es ein neues Buch der Norwegerin geschafft hat, übersetzt zu werden: Mit „Zweet“ jedoch steht ein neuer Roman der Autorin in den Regalen, und er ist wieder – das sei vorweggenommen – nicht stromlinienförmig.

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Buchbesprechung: Yomoto Kazumi „Am Ende des Sommers“

Cover: Yumoto Kazumi „Am Ende des Sommers"Lesealter 12+(Baobab Books 2017, 184 Seiten)

Taufrisch ist Yumoto Kazumis Kinder-/Jugendbuch „Am Ende des Sommers“ nicht mehr so ganz. Das Buch stammt aus dem Jahr 1992 und wurde 1995 unter dem Titel „Gespensterschatten“ schon einmal in der Reihe Baobab bei Nagel und Kimche aufgelegt. Ins Deutsche übersetzte Kinder- und Jugendromane aus Japan gibt es jedoch sehr wenige, von daher war ich neugierig auf das Buch. Dass ich von Yomoto Kazumi bereits vor vielen Jahren mal ein Buch gelesen und besprochen habe, war mir nicht von Anfang an klar: „Eine Schublade voller Briefe“ hat mir damals sehr gut gefallen.

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Buchbesprechung: Lauren Oliver „Als ich dich suchte“

Cover: Lauren Oliver „Als ich dich suchte“Lesealter 15+(Carlsen-Verlag 2017, 368 Seiten)

Von Lauren Oliver, deren eigentlicher Name Laura Schechter lautet, habe ich einige, aber nicht alle Jugendromane gelesen. Die in Brooklyn (New York) lebende Autorin ist für mich eine typisch amerikanische Erzählerin – so würde ich das mal bezeichnen. Sie schreibt Romane, die eine gewisse epische Breite haben (etwas, was – wie mir scheint – in der amerikanischen Literatur stärker verbreitet ist als in Deutschland), die einen größeren Kosmos rund um die Hauptfigur zu fassen versuchen. „Als ich dich suchte“ ist auch so ein typisches Lauren-Oliver-Buch …

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Kurzrezension: Kristina Pfister „Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten“

Lesealter 16+(Tropen-Verlag 2017, 252 Seiten)

Manchmal werde ich auf Bücher durch andere Rezensionen aufmerksam, und so war das mit Kristina Pfisters „Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten“, das nicht als Jugendroman erschienen ist. Sehr lobend besprochen wurde der Debütroman im Titel Kulturmagazin. Die Jugendbuchrezensionen von Megali Heißler und Andrea Wanner dort schätze ich übrigens sehr, auch wenn ich nicht immer der gleichen Meinung wie die beiden bin … Das gilt auch ein bisschen – kleiner Spoiler – für Kristina Pfisters Erstlingswerk.

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