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ab 10/11 Jahren

Buchbesprechung: R. T. Acron „Kronox – vom Feind gesteuert“

Cover: R. T. Acron „Kronox – vom Feind gesteuert“Lesealter 11+(dtv, 256 Seiten)

Mit der „Ocean-City“-Trilogie haben Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann unter dem Pseudonym R. T. Acron ihr Debüt abgeliefert. Die drei Bände erzählten ein spannendes Science-Fiction-Abenteuer und war an jüngere Leser/innen adressiert – dahinter stand eine coole Idee: Ocean City ist eine Stadt, die (fast autark) auf dem Meer schwimmt. Auch „Kronox“, der neue Roman des Duos, spielt in der Zukunft, allerdings in der näheren Zukunft – nämlich im Jahr 2029. Und die Geschichte bleibt diesmal in Deutschland.

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Buchbesprechung: Holly-Jane Rahlens „Das Rätsel von Ainsley Castle“

Cover: Holly-Jane Rahlens „Das Rätsel von Ainsley Castle“Lesealter 11+(Rowohlt-Verlag 2020, 315 Seiten)

Von Holly-Jane Rahlens, die zwar in Deutschland lebt, aber nach wie vor in ihrer Muttersprache auf Englisch schreibt, habe ich immer wieder Kinder- und Jugendbücher gelesen. Sie waren – kurz zusammengefasst – immer erfrischend, egal, ob es um ernstere Themen wie die Wiedervereinigung oder eher heiter-komische Zukunftsgeschichten und Pubertätswehen geht. „Das Rätsel von Ainsley Castle“ trägt einen etwas sperrigen Titel, er lässt einen – das Cover unterstreicht das – an eine geheimnisvolle, mystische Geschichte denken. Ja, und das trifft es auch …

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Buchbesprechung: Will Gmehling „Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel“

Cover: Will Gmehling „Freibad“Lesealter 10+(Peter-Hammer-Verlag 2019, 156 Seiten)

Ich bin kein großer Fan von Chlorwasser, und das war wohl der Grund, warum ich etwas Zeit gebraucht habe, bis ich mir doch noch Will Gmehlings „Freibad“ vorgenommen habe. Normalerweise bespreche ich außerdem lieber Bücher für Leser/innen ab 12 Jahren; doch weil ich dieses Jahr schon einige gute Bücher für Jüngere gelesen habe, weil „Freibad“ außerdem gut von anderen rezensiert wurde, war ich dann doch neugierig auf das Kinderbuch. Immerhin passt es thematisch gut zu den Rekord-Hitzewerten dieses Sommers, bei denen es einen ins kühle Nass zieht.

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Buchbesprechung: Lara Schützsack „Sonne, Moon und Sterne“

Cover: Lara Schützsack „Sonne, Moon und Sterne“Lesealter 10+(Sauerländer-Verlag 2019, 239 Seiten)

Lara Schützsacks Debütroman „Und auch so bitterkalt“ ist im Frühjahr 2014 erschienen – ein gelungenes, aber nicht in allem leicht verdauliches Buch für Leser/innen aber 14 Jahre. Seitdem gab es kein neues Kinder- oder Jugendbuch der in Berlin lebenden Autorin, die schon Drehbücher geschrieben hat und außerdem als Musikberaterin für Filme arbeitet. Mit „Sonne, Moon und Sterne“ legt Lara Schützsack nun ein Kinderbuch vor, und angekündigt ist für September 2019 schon das nächste: „Tilda, ich und der geklaute Dracula“.

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Buchbesprechung: R. T. Acron „Ocean City – Stunde der Wahrheit“

Cover: R. T. Acron „Ocean City – Stunde der Wahrheit“Lesealter 11+(dtv 2019, 254 Seiten)

Vor einem Jahr hat das Autorenduo Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann unter dem Pseudonym R. T. Acron Band 1 der Trilogie „Ocean City“ veröffentlicht, ein halbes Jahr später kam Band 2 heraus, und nun im Frühjahr 2019 liegt der Abschlussband vor. Wer in die beiden ersten Bände eingetaucht ist, wird sich freuen zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Klar, es wird für Jackson und Crockie, die Hauptfiguren, ein Happy End geben – davon ist auszugehen, aber das „Wie?” liegt natürlich nicht auf der Hand. Wer das erfahren will, muss eben lesen …

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Buchbesprechung: Tamara Bach „Wörter mit L“

Cover: Tamara Bach „Wörter mit L“Lesealter 11+(Carlsen-Verlag 2019, 172 Seiten)

Ein Buch für Leser ab 11 Jahren zu schreiben, ist etwas Neues für Tamara Buch, deren bisherige Bücher Jugendromane waren: „Wörter mit L“ kann man jedenfalls eher dem Kinderbuch zurechnen … Mit ihren Werken hat Tamara Bach immer etwas gewagt – sie waren sprachlich raffiniert geschrieben und ungewöhnlich aufgebaut, von daher nicht immer ganz leicht zu lesen, aber reizvoll. Gespannt war ich in jedem Fall, ob das alles auch für das erste Kinderbuch der Berliner Autorin gilt.

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Buchbesprechung: Jason Reynolds „Patina“

Cover: Jason Reynolds „Patina“Lesealter 11+(dtv 2018, 283 Seiten)

Vier jugendliche Sportler, die alle zu einem Laufteam gehören, will Jason Reynolds in seiner Jugendbuchreihe vorstellen – damit versucht er so etwas wie eine kleine Bestandsaufnahme von Jugendlichen in den USA. War in Band 1 eine Junge namens Ghost dran, so ist die Hauptperson des zweiten Bandes Patina, ein Mädchen, dem das Laufen hilft, mit dem Frust in ihrem Leben umzugehen, weil es den Kopf frei macht. Band 1 „Ghost“ war ein erfrischendes Buch über einen Jungen, der es nicht leicht hat – und das gilt so letztendlich auch für Patina.

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Buchbesprechung: Ali Benjamin „Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“

Cover: Ali Benjamin „Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“Lesealter 11+(Hanser-Verlag 2018, 234 Seiten)

Ali Benjamin – Mann oder Frau? Die Frage habe ich mir gestellt, sie ist aber leicht mit Hilfe der Autoreninformation im Innenteil des Schutzumschlags zu beantworten: „Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ stammt von einer Amerikanerin und ist ihr Debütroman. Das Original ist bereits 2015 erschienen und wird angeblich derzeit von der Produktionsfirma der Schauspielerin Reese Witherspoon verfilmt. Irgendwann kann man also dem Buch, in dem (wie das Cover schon verrät) Quallen eine Rolle spielen, im Kino wiederbegegnen …

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Buchbesprechung: R. T. Acron „Ocean City – Im Versteck des Rebellen“

Cover: R. T. Acron „Ocean City - Im Versteck des Rebellen“Lesealter 11+(dtv 2018, 253 Seiten)

Na, das hat ja nicht lange gedauert, bis Band 2 von „Ocean City“ herauskam – ich mag es jedenfalls nicht, wenn man auf einen Fortsetzungsband lange warten muss, und von März bis Juli ist definitiv eine kurze Zeit. Der Debütband des Autorenduos Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann mit dem Untertitel „Jede Sekunde zählt“ war jedenfalls ein kurzweiliges Buch, das ein paar Schwächen hatte, aber genau das bietet, was manchen Lesemuffel zum Lesen bringt. Band 2 sollte genau da weitermachen …

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Buchbesprechung: Anna Woltz „Für immer Alaska“

Cover: Anna Woltz „Für immer Alaska“Lesealter 11+(Carlsen-Verlag 2018, 174 Seiten)

„Für immer Alaska“ – ich musste sofort an John Greens Buch „Eine wie Alaska“ denken, als ich den Titel von Anna Woltz‘ neuem Jugendbuch gesehen habe. Alaska ist bei der niederländischen Autorin allerdings – wie man ja schon angesichts des Covers ahnen kann – ein Hund, nicht wie bei John Green ein Mädchen. Mal abgesehen von dieser kleinen Irritation: Ich war sehr gespannt auf das neue Buch von Anna Woltz, seit „Gips“ und „Hundert Stunden Nacht“, beides ganz besondere Bücher, will ich keines der Bücher der Autorin übersehen.

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Buchbesprechung: R. T. Acron „Ocean City – Jede Sekunde zählt“

Cover: R. T. Acron „Ocean City - Jede Sekunde zählt"Lesealter 11+(dtv 2018, 266 Seiten)

Es gibt nach wie vor eingefleischte Science-Fiction-Fans. Im Jugendbuchbereich führen Science-Fiction-Bücher im Vergleich zu Fantasy allerdings eher ein Schattendasein – obwohl ich glaube, dass es viele Jungen gibt, die solche Bücher mögen. Auch ich hatte vor langer Zeit eine Phase, in der ich sehr viele Zukunftsroman gelesen habe – zum Beispiel von der kürzlich gestorbenen Ursula K. LeGuin. Meine grundlegende Sympathie für das Genre ist geblieben, auch wenn ich mich darin nicht mehr gut auskenne. Unter dem Pseudonym R. T. Acron haben nun zwei Autoren – Frank Maria Reifenberg und Christian Tielmann – Band 1 einer Science-Fiction-Trilogie mit dem Titel „Ocean City“ herausgebracht.

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Buchbesprechung: Andreas Steinhöfel „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“

Cover: Steinhöfel „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“Lesealter 10+(Carlsen-Verlag 2017, 264 Seiten)

Ich hätte früher mit dem Buch anfangen sollen, denn Band 4 von „Rico und Oskar“, an den niemand mehr geglaubt hat, ist eine Weihnachtsgeschichte … Aber gut, ein paar Tage sind es noch bis zum Heiligabend, und „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“ kann auch noch als Nachweihnachtslektüre durchgehen. Übrigens hatte ich etwas zwiespältige Gefühle, als ich mitbekommen habe, dass bald ein neues Rico- und Oskar-Buch erscheinen wird. Es ist immer so eine Sache, wenn eine Reihe, von der man begeistert ist, fortgeführt wird. Manche Reihen laufen sich tot, weil sie überstrapaziert werden, andere enttäuschen einen, weil der Reiz vorheriger Bände verloren gegangen ist. Aber in dem Fall …

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