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Schlagwort Archiv: Familie

Buchbesprechung: Anna Woltz „Haifischzähne“

Cover: Anna Woltz „Haifischzähne“Lesealter 10+(Carlsen-Verlag 2020, 89 Seiten)

Anna Woltz – der Name klingt nicht gerade niederländisch, aber auch wenn die Kinder- und Jugendbuchautorin in London geboren wurde: Sie lebt in Utrecht und ist Niederländerin. Mit ihren bisherigen Kinder- und Jugendromanen zählt sie eindeutig zu meinen Lieblingsautor/inn/en; das neueste Buch richtet sich an eher jüngere Leser/innen und ist auch vom Umfang her mit nicht mal 100 Seiten eher dünn. Aber ich war schon sehr gespannt …

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Buchbesprechung: John Boyne „Mein Bruder heißt Jessica“

Cover: John Boyne „Mein Bruder heißt Jessica“Lesealter 12+(Fischer Kinder- und Jugendbuch 2020, 250 Seiten)

Die Bücher des Iren John Boyne, die ich bisher gelesen habe, haben mir alle gefallen. Es sind einfühlsame und im positiven Sinn eigenwillige Geschichten, die er erzählt; oft geht es darin um Kinder oder Jugendliche, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und durchs Leben schlagen müssen. Das trifft letztendlich auch auf John Boynes neuen Jugendroman zu; angesichts des Titels weiß man auch gleich, wovon er handelt: Es geht um einen Jungen, der das Gefühlt hat, eigentlich ein Mädchen zu sein.

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Buchbesprechung: Moni Nilsson „So viel Liebe“

Cover: Moni Nilsson „So viel Liebe“Lesealter 11+(Carlsen-Verlag 2020, 126 Seiten)

Dass ein Elternteil früh stirbt, ist immer wieder Thema in der Jugendliteratur. Im erst vor knapp zehn Tagen besprochenen norwegischen Kinderbuch „Trotzdem ist Sommer“ von Espen Dekko war es der Vater, der vor Kurzem gestorben ist, das Buch schildert, wie ein Mädchen damit zurechtzukommen versucht. In Moni Nilssons „So viel Liebe“, einem Buch aus Schweden, erlebt die Hauptfigur, ebenfalls ein Mädchen, dass ihre Mutter wegen Krebs nicht mehr lange zu leben hat. Wie geht ein Kind damit um?

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Buchbesprechung: Anke Kuhl „Manno! Alles genau so in echt passiert“

Cover: Anke Kuhl „Manno!“Lesealter 10+(Klett Kinderbuch 2020, 129 Seiten)

Wer vor allem Jugendbücher liest, kennt Anke Kuhl vielleicht nicht, wer sich allerdings oft bei Kinder- und Sachbüchern umschaut, kommt um die Zeichnerin (und Autorin) nicht lange herum. Anke Kuhl hat grandiose Bücher illustriert; zu meinen Favoriten gehören „Lola rast“, ein Buch auf den Spuren von „Struwwelpeter“, oder „Alles Familie!“, ein Sachbuch, das die Vielfalt von und in Familien mit viel Witz thematisiert. „Manno!“, ihr neuestes Buch, hat begeisterte Kritiken bekommen, und deswegen hatte ich – etwas verspätet – Lust, mir das Buch mit Episoden aus der Kindheit der Autorin anzuschauen und hier vorzustellen.

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Buchbesprechung: KIM Ryeo-Ryeong „Eins zwei. Eins zwei drei.“

Cover: Kim Ryeo-Ryeong „Eins zwei. Eins zwei drei.“Lesealter 14+(Baobab-Verlag 2020, 203 Seiten)

Korea ist ein Land, über das wahrscheinlich nicht nur ich eher wenig weiß. Natürlich kenne ich so ein paar Grundbegebenheiten (darunter die Teilung in Nord- und Südkorea), auch ein paar Filme aus Südkorea habe ich gesehen, sie sind mir allerdings immer fremd geblieben. Der Baobab-Verlag ist dafür bekannt, dass er ursprüngliche Bücher aus fernen fremden Ländern veröffentlicht, darunter immer wieder auch mal Jugendromane. „Eins zwei. Eins zwei drei“ von der Südkoreanerin KIM Ryeo-Ryeong ist einer davon.

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Buchbesprechung: Jason Reynolds „Long way down“

Cover: Jason Reynolds „Long way down“Lesealter 14+(dtv 2019, 314 Seiten)

Hat nicht erst letztes Jahr ein Versroman (für mich überraschenderweise) den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen? Es war Steven Herricks „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“. Ich habe mich jedenfalls gewundert, dass mit „Long way down“ nun schon wieder ein Versroman auf der Nominierungsliste für den diesjährigen Jugendliteraturpreis steht. Jason Reynolds ist ansonsten inzwischen ja ein alter Bekannter – bereits vier Bücher von ihm wurden hier besprochen. Doch dass er in Versen schreibt, ist neu. Und ein dickes Lob schon mal für das Cover, das ich wirklich grandios finde.

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Buchbesprechung: Dita Zipfel & Rán Flygenring „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“

Cover: Dita Zipfel & Rán Flygenring „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“Lesealter 12+(Hanser-Verlag 2019, 193 Seiten)

Was für eine cooler Titel mit einem schönen Cover – das waren die ersten Dinge, die mir durch den Kopf gegangen sind, als ich das Buch in den Händen gehalten habe. Die Illustratorin, die Isländerin Rán Flygenring, die auch für das Cover verantwortlich zeichnet, kennt man mitunter: Sie hat Finn-Ole Heinrichs Kinderbücher illustriert. Und wem nun der Name Dita Zipfel nicht bekannt ist, dem sei gesagt, dass sie die Ehefrau von Finn-Ole Heinrich ist. So schließt sich der Kreis. „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ ist übrigens nicht Dita Zipfels erstes Buch, bisher waren es allerdings „nur“ Bilderbücher, die sie veröffentlicht hat.

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Buchbesprechung: Will Gmehling „Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel“

Cover: Will Gmehling „Freibad“Lesealter 10+(Peter-Hammer-Verlag 2019, 156 Seiten)

Ich bin kein großer Fan von Chlorwasser, und das war wohl der Grund, warum ich etwas Zeit gebraucht habe, bis ich mir doch noch Will Gmehlings „Freibad“ vorgenommen habe. Normalerweise bespreche ich außerdem lieber Bücher für Leser/innen ab 12 Jahren; doch weil ich dieses Jahr schon einige gute Bücher für Jüngere gelesen habe, weil „Freibad“ außerdem gut von anderen rezensiert wurde, war ich dann doch neugierig auf das Kinderbuch. Immerhin passt es thematisch gut zu den Rekord-Hitzewerten dieses Sommers, bei denen es einen ins kühle Nass zieht.

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Buchbesprechung: Lara Schützsack „Sonne, Moon und Sterne“

Cover: Lara Schützsack „Sonne, Moon und Sterne“Lesealter 10+(Sauerländer-Verlag 2019, 239 Seiten)

Lara Schützsacks Debütroman „Und auch so bitterkalt“ ist im Frühjahr 2014 erschienen – ein gelungenes, aber nicht in allem leicht verdauliches Buch für Leser/innen aber 14 Jahre. Seitdem gab es kein neues Kinder- oder Jugendbuch der in Berlin lebenden Autorin, die schon Drehbücher geschrieben hat und außerdem als Musikberaterin für Filme arbeitet. Mit „Sonne, Moon und Sterne“ legt Lara Schützsack nun ein Kinderbuch vor, und angekündigt ist für September 2019 schon das nächste: „Tilda, ich und der geklaute Dracula“.

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Buchbesprechung: David Arnold „Ganz schön kaputte Tage und wie Noah Oakman sie sieht“

Cover: David Arnold „Ganz schön kaputte Tage und wie Noah Oakman sie sieht“Lesealter 15+(Arena-Verlag 2019, 432 Seiten)

„Herzdenker“ war der beeindruckende Debütroman des amerikanischen Autors David Arnold – ein Buch mit Ernsthaftigkeit und Witz, mit besonderen Figuren und einem im positiven Sinn ganz eigenwilligen Plot. Das Buch habe ich wirklich gern gelesen. Gut ein Jahr später gibt es nun den zweiten Jugendroman von David Arnold, auf den ich neugierig war – mit gut 400 Seiten ähnlich dick wie „Herzdenker“ und mit einem Titel und einem Cover, die andeuten, dass das kein ganz normaler Jugendroman ist …

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Buchbesprechung: Julya Rabinowich „Hinter Glas“

Cover: Julya Rabinowich „Hinter Glas“Lesealter 14+(Hanser-Verlag 2019, 201 Seiten)

Mit „Dazwischen: Ich“ hatte Julya Rabinowich ein Buch geschrieben, das ich sehr bewundert habe: Zur Zeit der großen Flüchtlingswelle war es ein wichtiges Buch, weil es aus der Sicht eines Mädchens beschreibt, wie es ist, aus einem Flüchtlingsland nach Mitteleuropa zu kommen. Sehr genau wurde das Leben zwischen zwei Kulturen beschrieben. Und weil ich den Jugendroman so geschätzt habe, war klar, dass ich den neuen Roman der in Wien lebenden Autorin auch lesen wollte. Darin geht es um ein ganz anderes Thema – das ist sicher auch gut so …

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Buchbesprechung: Jason Reynolds „Patina“

Cover: Jason Reynolds „Patina“Lesealter 11+(dtv 2018, 283 Seiten)

Vier jugendliche Sportler, die alle zu einem Laufteam gehören, will Jason Reynolds in seiner Jugendbuchreihe vorstellen – damit versucht er so etwas wie eine kleine Bestandsaufnahme von Jugendlichen in den USA. War in Band 1 eine Junge namens Ghost dran, so ist die Hauptperson des zweiten Bandes Patina, ein Mädchen, dem das Laufen hilft, mit dem Frust in ihrem Leben umzugehen, weil es den Kopf frei macht. Band 1 „Ghost“ war ein erfrischendes Buch über einen Jungen, der es nicht leicht hat – und das gilt so letztendlich auch für Patina.

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