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ab 14/15 Jahren

Buchbesprechung: Karen M. McManus „One of us is lying“

Cover: Karen M. McManus „One of us is lying“Lesealter 14+(cbj-Verlag 2018, 441 Seiten)

Ein bisschen reißerisch kommt das Buch ja schon daher – aber die Verlagsinformationen klangen trotzdem interessant. Ich hatte jedenfalls Lust, mal wieder – die Ostertage waren wie geschaffen dafür – einen etwas dickeren Jugendthriller zu lesen: ein Buch, bei dem man einfach nicht aufhören kann … „One of us is lying“ ist der Debütroman der in Cambridge (Massachusetts) lebenden Amerikanerin Karen M. McManus, und das Buch hat es gleich auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft.

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Buchbesprechung: Tamara Bach „Mausmeer“

Cover: Tamara Bach „Mausmeer“Lesealter 14+(Carlsen-Verlag 2018, 142 Seiten)

Nach einer längeren Schaffenspause veröffentlicht Tamara Bach im Abstand von ein bis zwei Jahren wieder regelmäßig wieder Jugendromane. „Was vom Sommer übrig ist“, „Marienbilder“ und „Vierzehn“ waren alles schmale Bändchen mit etwas über 100 Seiten, in denen es mit einer sehr ausgefeilten Sprache um die Lebenssituation von Jugendlichen heute geht – alles Bücher, die etwas Besonderes waren. Die mit „Mausmeer“ nun vier dünnen Bändchen, deren Cover in verschiedenen Farben gehalten sind, würden sich übrigens gut als Sammelband in einem Schuber machen …

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Buchbesprechung: Peter Bognanni „Mein Leben oder Ein Haufen unvollkommener Momente“

Cover: Peter Bognanni „Mein Leben oder Ein Haufen unvollkommener Momente“Lesealter 14+(Hanser-Verlag 2017, 269 Seiten)

„Ist eine Liebe echt, wenn man nur online Kontakt hat?“, fragt der Hanser-Verlag auf der Webseite zum ersten Jugendbuch des Amerikaners Peter Bognanni, um dann fortzufahren: „Ein bewegendes Jugendbuch von Peter Bognanni über Liebe in Zeiten von Twitter und Facebook“. Ich glaube, hätte ich das vor dem Griff zum Buch gelesen, hätte ich einen Bogen um den Jugendroman gemacht. Das klingt schon sehr nach einem zielgruppenorientiert geschriebenen Roman, der „Mein Leben oder Ein Haufen unvollkommener Momente“ dann aber gottseidank doch nicht ist. Peter Bognanni unterrichtet übrigens an einem College in Minnesota Kreatives Schreiben …

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Buchbesprechung: Benjamin Alire Sáenz „Die unerklärliche Logik meines Lebens“

Cover: Benjamin Alire Sáenz „Die unerklärliche Logik meines Lebens“Lesealter 14+(Thienemann-Verlag 2017, 508 Seiten)

3 Jahre ist es her, dass Benjamin Alire Sáenz mit „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ seinen Einstand im Jugendbuch-Genre hatte – zuvor gab es schon eine preisgekrönte Geschichtensammlung für Erwachsene mit dem Titel „Alles beginnt und endet im Kentucky Club“. Mir gefiel an Sáenz‘ Debütroman alles, vor allem aber die Dialoge fand ich außergewöhnlich gut – ein ausreichender Grund, in das zweite Jugendbuch des amerikanischen Autors mit mexikanischen Wurzeln zu gucken, auch wenn ich angesichts der 500 Seiten lange gezögert habe.

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Buchbesprechung: Jeff Zentner „Zusammen sind wir Helden“

Cover: Jeff Zentner "Zusammen sind wir Helfen"Lesealter 15+(Carlsen-Verlag 2017, 362 Seiten)

„Zusammen sind wir Helden“ – der Titel hat mich sofort an eine deutsche Band denken lassen … Das Cover jedenfalls finde ich sehr ansprechend, und deswegen hab ich mir den Jugendroman auch gleich, nachdem ich ihn bekommen habe, geschnappt und angefangen zu lesen. Jeff Zentner hat bisher als Musiker (allerdings in der zweiten Reihe mit Größen wie Iggie Pop oder Nick Cave) gearbeitet – als Songwriter und Gitarrist. „Zusammen sind wir Helden“, das schreibt Carlsen in den Informationen zum Roman, sei durch seine Arbeit mit jungen Musikern inspiriert worden.

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Buchbesprechung: John Green „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“

Cover: John Green „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“Lesealter 14+(Hanser-Verlag 2017, 281 Seiten)

Etwas über 5 Jahren hat uns John Green auf seinen neuen Roman warten lassen – schade, dass es so lange gedauert hat, haben die Bücher des amerikanischen Autors doch fast so etwas wie einen Kultstatus. Ich mag John Greens Bücher vor allem auch, weil sie einen unaufdringlichen philosophischen Tiefgang haben – auch wenn die meisten seiner Jugendromane bisher immer auch leichte Schwächen (meist Passagen mit Längen) hatten. „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist übrigens ein hübscher Titel – allerdings gänzlich losgelöst von dem englischen Originaltitel „Turtles All The Way Down“.

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Buchbesprechung: Sarah N. Harvey „Empfindliches Gleichgewicht“

Cover: Sarah N. Harvey „Empfindliches Gleichgewicht“Lesealter 14+(dtv 2017, 248 Seiten)

„Empfindliches Gleichgewicht“ ist Jugendroman Nummer 3 der amerikanischen Autorin Sarah N. Harvey, der ins Deutsche übersetzt wurde. Mit „Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren“, einem ernsthaften wie komischen Buch, hatte sich Sarah N. Harvey erstmals empfohlen. Der zweite Roman „Drei kleine Wörter“ war weniger witzig, hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen. Und der neue Roman der Autorin schließt thematisch daran an: Es geht unter anderem wieder um Jugendliche, die Schlimmes in ihrem Leben mitgemacht haben.

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Buchbesprechung: Lea-Lina Oppermann „Was wir dachten, was wir taten“

Cover: Lea-Lina Oppermann „Was wir dachten, was wir taten“Lesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2017, 179 Seiten)

1998 geboren ist Lea-Lina Oppermann – ganz schön jung für eine Autorin – und sie studiert Sprechkunst und Kommunikationspädagogik. Ihr erst im September erschienener Debütroman hat schon einige Aufmerksamkeit und viel Lob bekommen, und ein brisantes Thema hat er allemal: Es geht um den Amoklauf an einer Schule, ein immer wieder in Jugendromanen verarbeitetes Motiv. Ich habe mehrere Romane über das Thema gelesen, mich auch von psychologischer Seite mit der Thematik beschäftigt, seit sie auch in Deutschland vor gut 15 Jahren mit dem Amoklauf von Robert Steinhäuser am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt eine erschreckende Aktualität bekommen hat.

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Buchbesprechung: Kevin Brooks „Born Scared“

Cover: Kevin Brooks „Born scared“Lesealter 14+(dtv 2017, 235 Seiten)

Im Frühjahr 2014 ist Kevin Brooks‘ letzter „richtiger“ Jugendroman „Bunker Diary“ erschienen – dazwischen gab es noch die Travis-Delaney-Reihe (Buchbesprechung von Band 1), die aber einem etwas jüngeren Publikum zuzurechnen ist. Kevin Brooks war immer für gut für anspruchsvolle und packende Jugendthriller, sie hatten eine Eindringlichkeit in der Figurenzeichnung, bei der Handlungs- und Dialogführung, die sonst kaum jemand so hinbekam. „The Road of the Dead“, 2009 auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, ist immer noch einer meiner Favoriten des Genres …

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Buchbesprechung: Angie Thomas „The Hate U Give“

Cover: Angie Thomas „The Hate U Give“Lesealter 14+(cbt 2017, 497 Seiten)

Ich bin etwas spät dran – Angie Thomas‘ Debütroman hat schon einige sehr gute (man könnte auch sagen: überschwängliche) Rezensionen bekommen … Aber lesen wollte ich „The Hate U Give“ trotzdem noch, auch wenn ich zurzeit wegen meiner begrenzten Lesezeit vor 500-Seiten-Romanen etwas zurückschrecke. Ein brisantes Thema hat das Buch in jedem Fall: Die gesetzliche Gleichstellung der farbigen und weißen Bevölkerung wurde in den USA zwar 1964 im Civil Rights Act endlich vollzogen, aber der Rassismus ist seitdem in dem Land nicht Vergangenheit – selbst wenn es inzwischen einen farbigen Präsidenten gab. Von diesem Rassismus handelt der Jugendroman …

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Buchbesprechung: Karl Olsberg „Boy in a White Room“

Cover: Karl Olsberg "Boy in a White Room"Lesealter 14+(Loewe-Verlag 2017, 282 Seiten)

Es ist schon ein bisschen her, dass ich zwei Bücher von Karl Olsberg gelesen habe: 10 bzw. 6 Jahre. „System“, war nicht Olsbergs erster Roman, aber sein Durchbruch. „Raphael 2.0“, das zweite Buch, das ich gelesen habe, war im Gegensatz zu „System“ ein klassischer Jugendroman. Das Interessante an dem Autor, der eigentlich Karl-Ludwig Max Hans Freiherr von Wendt heißt, ist, dass Bücherschreiben eher ein Hobby von ihm ist; denn hauptsächlich ist er Unternehmensberater, er hat sich aber auch viel mit Computerdingen (gerade auch künstlicher Intelligenz) beschäftigt. Und Computerthemen greift Karl Olsberg gerne in seinen Büchern auf.

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Buchbesprechung: Marit Kaldhol „Zweet“

Cover: Marit Kaldhol „Zweet“Lesealter 14+(Mixtvision-Verlag 2017, 204 Seiten)

Vor sechs Jahren ist Marit Kaldhols deutsches Debüt „Allein unter Schildkröten“ erschienen – ein Buch, das den Suizid eines depressiven Jungen und die Trauerarbeit seiner Eltern thematisiert und das mir trotz einiger Bedenken gut gefallen hat. Es hat lange gedauert, bis es ein neues Buch der Norwegerin geschafft hat, übersetzt zu werden: Mit „Zweet“ jedoch steht ein neuer Roman der Autorin in den Regalen, und er ist wieder – das sei vorweggenommen – nicht stromlinienförmig.

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