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Schlagwort Archiv: Abenteuer

Buchbesprechung: Davide Morosinotto „Die Mississippi-Bande"

Cover: Davide Mososinotto „Die Mississippi-Bande"Lesealter 10+(Thienemann-Verlag 2017, 361 Seiten)

Ich weiß nicht, ob ich das Buch gelesen hätte, wenn ich nicht begeisterte Meinungen darüber gelesen hätte. Das Buchcover hat mich mit seiner altertümlichen Machart jedenfalls nicht angesprochen, auch wenn es – das kann ich nun nach dem Lesen sagen – zu dem klassischen Abenteuerbuch, das es ist, passt. Ein Buch, das am Mississippi spielt, würde man ja eigentlich einem Amerikaner als Autor zuschreiben – aber Davide Morosinotto ist ein waschechter Italiener. Ob er zur Recherche an den Mississippi gereist ist, würde mich ja mal interessieren …

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Kurzrezension: Eoin Colfer „WARP – Der Klunkerfischer“

colfer_warp_klunkerfischerLesealter 13+(Loewe-Verlag 2015, 388 Seiten)

Eoin Colfer mag nicht immer die thematisch anspruchsvollsten Jugendromane schreiben, aber irgendwie habe ich den irischen Autor dennoch ins Herz geschlossen. Das liegt vor allem an der vor Ideen sprühenden Schreibweise, mit der der Autor mit Augenzwinkern etwas bizarre Action-Abenteuer unters Volk bringt. Mit seiner Artemis-Fowl-Reihe hat Colfer sicher manchen Jungen, der als Lesemuffel gilt, an Bücher herangeführt – und nachdem der hochbegabte Artemis Fowl vernünftig und erwachsen geworden ist, treibt nun das Gespann aus Riley und Chevie in der „WARP“-Reihe ihr Unwesen.

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Buchbesprechung: Holly-Jane Rahlens „Blätterrauschen“

rahlens_blaetterrauschenLesealter 11+(rowohlt rotfuchs 2015, 315 Seiten)

Everlasting“ hieß der vor ca. drei Jahren erschienene Zukunftsroman der in Berlin lebenden Amerikanerin Holly-Jane Rahlens – ein sehr unterhaltsames Buch, eher für ältere Jugendiche. Mit „Blätterrauschen“ gibt es nun einen Abenteuerroman, der ebenfalls in der Zukunft spielt und in manchem ein ähnliches Szenario wie in „Everlasting“ hat, jedoch für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist. Auch hier geht es um eine Zeitreise, diesmal aber von drei Kindern.

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Buchbesprechung: Dirk Reinhardt „Train Kids“

reinhardt_trainLesealter 13+(Gerstenberg-Verlag 2015, 311 Seiten)

Es ist ein Drama, was sich jeden Tag an der Grenze zwischen Mexiko und den USA abspielt. Tausende Menschen wollen ins „gelobte Land“, um Geld zu verdienen – nur die wenigstens schaffen es, die meisten werden gefangen genommen (wenn sie nicht sogar dabei sterben) und wieder in ihr Heimatland abgeschoben. Dass dahinter nicht nur ein Tag, sondern oft eine wochen- oder monatelange Tragödie steht, zeigt Dirk Reinhardts Jugendroman. In dem Buch wird nämlich der lange und beschwerliche Weg beschrieben, wie fünf Jugendliche aus Guatemala (das südlich von Mexiko liegt) illegal in die USA kommen wollen. Kein Sachbuch, aber ein Roman, dem einige Recherchen zugrunde liegen. Aber dazu später mehr.

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Buchbesprechung: Andrea Rings „Parkour – Nur die Wahrheit ist unbezwingbar“

rings_parkourLesealter 13+(Chicken House 2014, 391 Seiten)

Der Goldene Pick ist ein Manuskript-Wettbewerb von FAZ und Chicken House, einem Ableger des Carlsen-Verlags. Seit dem Jahr 2010 wird der Preis verliehen und mit ihm sollen – das ist das Ziel – neue Autorentalente im Bereich der Jugendliteratur gefunden und unterstützt werden. Das von der Jury jedes Jahr ausgewählte Manuskript wird dann bei Chicken House verlegt. 2013 hat den Preis Andrea Rings erhalten, und ihr Manuskript ist nun unter dem Titel „Parkour“ als Buch erschienen. Was den Titel angeht, konnte ich mir wenig darunter vorstellen, aber ich habe einfach mal reingelesen und bin hängen geblieben, obwohl „Parkour“ nicht unbedingt zu meiner bevorzugten Art von Jugendbüchern gehört. Dazu später mehr …

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Buchbesprechung: Eoin Colfer „WARP – Der Quantenzauberer“

colfer_warp_1Lesealter 12+(Loewe-Verlag 2014, 347 Seiten)

„Artemis Fowl“ hat das Zeitliche gesegnet – nach acht Bänden (der letzte trug den Titel „Das magische Tor“) war das aber vielleicht auch besser so, bevor sich die Serie gänzlich totläuft. Dass Eoin Colfer weiterhin Kinder- und Jugendbücher schreiben wird, davon war auszugehen, und mit „WARP“ schickt er eine neue Reihe, deren erster Band nun erschienen ist, ins Rennen. Um was es diesmal geht? Um Zeitreisen … Kein neues Thema, aber eines, bei dem ich gespannt war, wie Eoin Colfer es meistern würde.

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Buchbesprechung: Frank M. Reifenberg & Gina Mayer „Die Schattenband legt los!“

reifenberg_schattenbande_1Lesealter 10+(Bloomoon-Verlag 2014, 235 Seiten)

Da haben sich zwei Autoren zusammengetan und ein Buch für Kinder geschrieben: Frank Maria Reifenberg und Gina Mayer. Beide sind sicher einigen Jugendbuchlesern bekannt und waren als Einzelautoren in den letzten Jahren vor allem im Thriller-Metier unterwegs, sie haben aber immer auch noch anderes geschrieben (Gina Mayer z. B. Erwachsenenromane).

Mit „Die Schattenbande legt los!“ beginnt eine Reihe mit vier Kindern als Hauptfiguren, die in Berlin um das Jahr 1930 herum (genau wird das, sofern ich da nichts überlesen habe, nicht benannt) in städtische Abenteuer verwickelt werden. Im Band 1 geht es gleich voll zur Sache: Die Schattenbande wird in einen Mordfall verwickelt.

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Kurzrezension: Eoin Colfer „Artemis Fowl – Das magische Tor“

colfer_artemis_8Lesealter 10+(List-Verlag 2013, 331 Seiten)

Über viele Jahre hinweg haben mich die Artemis-Fowl-Bücher begleitet, und zwar von Anfang an. Band 1 ist 2001 erschienen, und ich habe ihn damals auch gelesen. 12 Jahre später schickt Eoin Colfer seinen hochbegabten, hybrisch veranlagten Helden mit Band 8 in den Ruhestand. Das ist irgendwie schade – aber irgendwann sollten Reihen eben auch ihr Ende finden, will man nicht zu den „Drei ???“ werden.

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Buchbesprechung: Timothée de Fombelle „Vango – Prinz ohne Königreich“

Cover de FombelleLesealter 12+(Gerstenberg-Verlag 2012, 412 Seiten)

Da ist er nun, der zweite Band von Timothée de Fombelles „Vango“. Für den ersten Band seines Abenteuerromans mit dem Untertitel „Zwischen Himmel und Erde“ hat der französische Autor viele positive Kritiken bekommen: Nicht nur dass das Buch in Zeitungen und Zeitschriften lobend besprochen wurde, der Jugendroman wurde außerdem in der Sparte Jugendbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Die Geschichte um Vango findet nun in Band 2 ihr Ende – also mal keine Trilogie, wie das sonst viele Autoren machen …

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Kurzrezension: Thomas Thiemeyer „Das verbotene Eden. David und Juna“

Cover Thomas ThiemeyerLesealter 12+(PAN-Verlag 2011, 460 Seiten)

Thomas Thiemeyers Buch hatte ich schon einmal vor einem guten halben Jahr angefangen, dann aber keine Zeit gefunden, es weiterzulesen. Jetzt im Urlaub wollte ich dann mal wieder was anderes lesen, und deswegen habe ich auf „Das verbotene Eden“ zurückgegriffen. Das Buch ist letztendlich ein düsterer Science-Fiction-Roman, der ein ganz eigenwilliges Szenario hat.

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Buchbesprechung: Suzanne Collins „Die Tribute von Panem. Flammender Zorn“

Cover Suzanne CollinsLesealter 13+(Oetinger-Verlag 2011, 428 Seiten)

Bei meinen Schülern einer 6. Klasse zirkulierte Band 3 von „Die Tribute von Panem“ mit dem Titel „Flammender Zorn“ kurz nach Erscheinen – es hat nicht lange gedauert, bis die Fans der Reihe das Buch verschlungen hatten. Zugegeben: Bei mir lag er wirklich lange auf meinem Bücherstapel. Aber ich hatte im letzten dreiviertel Jahr einfach immer anderes in meiner sowieso knapp bemessenen Zeit zu lesen … Und manchmal ist es ja auch gut, mit etwas Abstand auf Titel zu gucken – wenn der erste große Hype vorbei ist. Immerhin habe ich es jetzt aber doch noch geschafft. Und hier ist die Buchbesprechung zum Abschlussband der Trilogie.

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Kurzrezension: Caragh O'Brien „Die Stadt der verschwundenen Kinder“

Cover Caragh O'BrienLesealter 12+(Heyne fliegt-Verlag 2011, 464 Seiten)

Distopien sind zweifelsohne in. Erst die letzte Buchbesprechung vor ein paar Tagen (Daniel Höras „Das Ende der Welt“) hat ein düsteres Zukunftsszenario entworfen, und Caragh O‘Brien hat mit „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ etwas Ähnliches vorgelegt: Beiden Büchern liegt eine nicht näher benannte Umweltkatastrophe zugrunde, die das Leben der Menschen auf den Kopf gestellt hat. Caragh O‘Briens Buch ist dabei jedoch weniger düster als das von Daniel Höra – das schon einmal vorab.

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