Buchbesprechung: Eva Kranenburg „Freunde“

(Fischer-Sauerländer-Verlag 2026, 442 Seiten)
Kriege und Konflikte haben gefühlt zugenommen, so dass einem manchmal schwindlig werden kann. Mir ist bewusst, dass es eigentlich nie anders war; aber durch den Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022, durch das Hamas-Massaker während des israelischen Supernova-Festivals am 7. Oktober 2023 und wegen allem, was darauf folgte, sind Kriege und Konflikte näher an uns in Mitteleuropa herangerückt. Nicht erst seitdem gibt es viele Flüchtlinge, die Traumatisches erlebt haben. Davon, was es heißt, in Kriegszeiten aufzuwachsen, erzählt Eva Kranenburg in ihrem Buch mit dem harmlos klingenden Titel „Freunde“ …










