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Buchbesprechung: Markus Zusak “Die Bücherdiebin”

Cover ZusakLesealter 14+(cbj-Verlag 2008, 586 Seiten)

Über dieses Buch bin ich nicht über die Verlagsvorschauen gestolpert (komisch, dass es mir da nicht aufgefallen war), sondern es war ein glücklicher Zufall, dass ich auf „Die Bücherdiebin“ aufmerksam wurde. In einem Mailwechsel mit Holly-Jane Rahlens (die im September übrigens ihr neues Buch „Mein kleines großes Leben“ vorstellen wird) hat die Autorin geschrieben, dass sie gerade Markus Zusaks Buch liest. Und da Holly-Jane Rahlens von dem Buch recht angetan schien, habe ich mich gleich informiert und das Buch bestellt.

„Die Bücherdiebin“ ist übrigens ein Buch, das in zwei Ausgaben vorliegt: für Erwachsene bei Blanvalet (mit anderem Cover), aber auch als Jugendbuch bei cbj. Doch jetzt Vorhang auf für das Werk des jungen australischen Autors mit deutsch-österreichischen Eltern…

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Buchbesprechung: Chris Wooding "Poison"

Cover WoodingLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2008, 320 Seiten)

Wer würde vermuten, dass sich hinter dem Titel des Buches der Name der Hauptfigur – noch dazu eines jungen Mädchens – verbirgt? Ja, allein das ist schon etwas ungewöhnlich. Und dass es sich bei dem Buch des englischen Autors Chris Wooding nicht um einen Thriller, sondern um einen Fantasy-Roman handelt, ahnt man angesichts des Titels und des Buchcovers auch eher nicht…
Übrigens wirbt der Patmos/Sauerländer-Verlag auf seiner Webseite mit dem Etikett „Fantasy-Grusel vom Feinsten“ für das Buch – na, wenn das nicht etwas übertrieben ist?

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Buchbesprechung: Martina Wildner "Murus"

Cover WildnerLesealter 10+(Bloomsbury-Verlag 2008, 413 Seiten)

Gar nicht so lange ist es her, dass ich von Martina Wildner mein erstes Buch gelesen habe – nämlich „Michelles Fehler„. Das Buch war damals allerdings nicht ganz neu – von daher ist es nicht verwunderlich, dass Martina Wildner jetzt im März 2008 ein neues Buch vorgelegt hat: „Murus“.
Unter dem Titel kann man sich zunächst nicht so richtig etwas vorstellen, auch wenn er – das kann man nach dem Lesen des Werkes sagen – recht gut zu dem Buch passt. In jedem Falle (das sei hier schon verraten), ist „Murus“ ein ganz anderes Buch als „Michelles Fehler“.

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Buchbesprechung: Sarah Weeks "Jamies Glück"

Cover WeeksLesealter 11+(Hanser-Verlag 2007, 158 Seiten)

„Jamies Glück“ ist mein zweites Buch von Sarah Weeks – und „So B. it„, das auch für den diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, hat mir vor zwei Jahren so richtig gut gefallen. Was für ein tolles Buch das war (und natürlich noch ist)!

An einer solchen Steilvorlage nahtlos anzuschließen, ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Ich war jedenfalls sehr gespannt, ob es der Autorin aus New York, die übrigens auch als Sängerin und Songwriterin arbeitet, gelingt, noch einmal ein so gutes Buch zu schreiben…

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Buchbesprechung: Mats Wahl "Rache"

Cover WahlLesealter 14+(Hanser-Verlag 2007, 283 Seiten)

Ich dürfte so ziemlich alle Jugendbücher von Mats Wahl gelesen haben – darunter auch seine Kriminalreihe mit Kommissar Fors. „Rache“ ist nach „Der Unsichtbare“, „Kaltes Schweigen“ und „Kill“ der vierte Roman, in dem der sympathische Polizist nach Tätern sucht – wobei das erst genannte Buch erschienen ist, bevor es Jugendbuchtipps.de gab.
In „Rache“ greift der schwedische Jugendbuchautor eine Geschichte auf, die bereits in „Der Unsichtbare“ seinen Anfang genommen hat. Dort wird ein junger Mann von einem Mädchen, das der rechtsradikalen Szene angehört, ermordet – und nun will eine der Töchter des jungen Mannes Rache an der Täterin nehmen.

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Buchbesprechung: Martina Wildner "Michelles Fehler"

Cover WildnerLesealter 11+(Bloomsbury-Verlag 2006, 282 Seiten – ab September 2008 auch als Taschenbuch)

„Michelles Fehler“ ist kein ganz neues Buch mehr. Aber nachdem ich neulich mal wieder im Buchladen war und mir von einer befreundeten Buchhändlerin (danke, Britta!) erzählen hab lassen, welche Jugendbücher ihr im letzten Jahr besonders gefallen haben, bin ich mit ein paar Tipps nach Hause gegangen. Und eines davon war eben das Buch von Martina Wildner.
Da es in dem Buch um Mobbing geht, war ich zusätzlich neugierig – denn mit dem Thema Mobbing beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren (und habe darüber auch vor einem halben Jahr die Abschlussarbeit für meine Supervisionsausbildung geschrieben). Also, auf zum Fehlerberechnungsamt… (das klärt sich gleich auf :-))

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Buchbesprechung: Ahmet Zappa “Die fabelhaften Monsterakten der furchtlosen Minerva McFearless”

Cover ZappaLesealter 10+(Ravensburger-Verlag 2006, 221 Seiten)

Ahmet Zappa – was für ein Name. Die etwas älteren Jugendbuchleser (ja, es gibt auch viele Jugendbuch-Fans über 30) werden bei dem Nachnamen vielleicht hellhörig werden. Ja, Ahmet ist der dritte von vier Söhnen Frank Zappas, eines bekannten Musikers, der 1993 im Alter von 53 Jahren gestorben ist und ziemlich verrückte Musik gemacht hat (mehr über Frank Zappa erfährt man in der Wikipedia). Wie man in Ahmets Dankeswort am Ende des Buches lesen kann, teilte er mit seinem Vater die Leidenschaft für Monster – und nun hat Ahmet Zappa sich einen Kindertraum erfüllt und ein Kinderbuch geschrieben, in dem alle erdenklichen Arten von Monstern auftreten…

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Buchbesprechung: Suzanne Weyn “Bar Code Tattoo”

Cover WeynLesealter 11+(Sauerländer-Verlag 2006, 226 Seiten)

Viel zu selten – finde ich – gibt es im Bereich der Jugendbücher gute Science-Fiction-Romane, und jedes Mal freue ich mich, wenn ich hier auf ein neues Buch stoße. Doch leider sind die wirklich guten Science-Fiction-Bücher rar gesät.
Die Amerikanerin Suzanne Weyn hat in den USA schon mehrere Bücher veröffentlicht – „Bar Code Tattoo“ ist jedoch ihr erster Zukunftsroman, der auf Deutsch erschienen ist. Der Roman spielt im Jahr 2025 – ein für mich interessantes Datum, weil ich erst neulich mit Schülern einer neunten Klasse Texte darüber geschrieben habe, wie die Schüler sich ihr Leben in 20 Jahren, also 2026, vorstellen – und zwar in zwei Versionen: erstens, wenn in ihrem Leben alles gut läuft, und zweitens, wenn alles schief geht. Interessante Texte sind dabei zum Teil entstanden – und nun die Zukunftsvision einer Schriftstellerin, wie diese sich das Jahr 2025 vorstellt…

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Buchbesprechung: Margaret Wild "Eine Nacht"

Cover WildLesealter 14+(Hanser-Verlag 2006, 237 Seiten)

„Eine Nacht ist das zweite Buch von Margaret Wild, das auf Deutsch erschienen ist. Mit „Jinx“, ihrem ersten Buch, hatte die australische Autorin viel Erfolg und fiel vor allem durch den ungewöhnlichen Schreibstil auf, der auch in dem neuem Buch verwendet wird. Margaret Wild schreibt in einer Mischung aus Lyrik und erzählerischem Text – das ganze Buch ist in Versen (die sich jedoch nicht reimen) geschrieben.

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Buchbesprechung: Kazumi Yumoto "Eine Schublade voller Briefe"

Cover YumotoLesealter 14+(Sauerländer-Verlag 2003, 173 Seiten)

„Eine Schublade voller Briefe“ ist nicht unbedingt ein neues Buch – aber als ich neulich im Internet beim Sauerländer-Verlag nach Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich geguckt habe, bin ich über dieses Buch gestolpert und habe mir, da die Beschreibung interessant klang, vorgenommen, es zu lesen.
Ich glaube, es ist das erste japanische Jugendbuch, das ich hier bei Jugendbuchtipps.de bespreche – zumindest fällt mir auf Anhieb kein anderes ein.
Wer übrigens ein bisschen was über die japanische Autorin erfahren will, kann hier beim Sauerländer-Verlag etwas nachlesen. Aber viel steht da nicht…
Interessant ist übrigens, dass das Buch aus dem Englischen und nicht aus dem Japanischen übersetzt wurde – eine Übersetzung der Übersetzung sozusagen, bei der hoffentlich nicht zu viel auf der Strecke geblieben ist.

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Buchbesprechung: Mats Wahl "Schwedisch für Idioten"

Cover WahlLesealter 15+(Nagel und Kimche-Verlag 2005, 334 Seiten)

Ich glaube, ich habe alle Bücher von Mats Wahl gelesen, die auf Deutsch erschienen sind – und das sind einige. Angefangen hat es mit „Winterbucht“, dem Buch, mit dem der schwedische Jugendbuchautor in Deutschland bekannt wurde und das vor 10 Jahren erschienen ist. Für „Winterbucht“ hat Mats Wahl damals auch den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen – sicherlich zu Recht.
Mats Wahl ist ein Vielschreiber – da bleibt es nicht aus, dass unter seinen Büchern geniale, aber auch nicht ganz so gute Bücher sind. Aber im Großen und Ganzen schreibt er einfach packende Jugendbücher, deren Stil mir gefällt. Sein neuestes Werk „Schwedisch für Idioten“ konnte also nicht lange ungelesen auf meinem Lesetisch liegen bleiben…

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Buchbesprechung: Sarah Weeks "So B. it"

Cover WeeksLesealter 10+(Hanser-Verlag 2005, 222 Seiten)

Was für ein Titel für ein Buch! „So sei es“. Und dazu ein Buchcover, das ein bisschen nach Kinderbuch aussieht.
Die Beschreibung im Hanser-Verlagsprospekt klang schon sehr interessant und als dann vor zwei Wochen in der ZEIT „So B. it“ den Luchs des Monats verliehen bekam (vgl. hier) und das Buch in höchsten Tönen gelobt wurde, war ich mehr als gespannt auf dieses Buch.
Sarah Weeks schreibt schon mehr als zwanzig Jahre Kinder- und Jugendbücher, arbeitet aber auch als Sängerin und Songwriterin – trotzdem kenne ich die amerikanische Autorin bisher nicht, obwohl es schon Bücher (und auch CD’s) von der Autorin auf Deutsch gibt.
Aber nun auf zu Heidis Geschichte…

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