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Schlagwort Archiv: Tod

Buchbesprechung: Jason Reynolds „Love oder Meine schönsten Beerdigungen“

Cover: Jason Reynolds „Love oder Meine schönsten Beerdigungen“Lesealter 13+(dtv 2017, 287 Seiten)

Meine Angewohnheit, vorab keine Klappentexte und auch oft keine Autoreninfos zu lesen, führt mitunter zu seltsamen Blüten. So habe ich knapp 50 Seiten gebraucht – denn da wird das das erste Mal explizit erwähnt –, um zu kapieren, dass die Personen, die in Jason Reynolds Jugendroman „Love oder Meine schönsten Beerdigungen“ vorkommen, alle Farbige sind. Leider waren die Bilder der Figuren in meinem Kopf eben die von weißen Jugendlichen und Erwachsenen, und es war ganz und gar nicht einfach, mir neue Bilder von ihnen zu machen …

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Buchbesprechung: Anne-Laure Bondoux „Das Glück ist nicht immer gerecht“

Lesealter 13+(dtv 2016, 236 Seiten)

In den letzten Jahren sind auf Deutsch mehrere Jugendromane von Anne-Laure Bondoux erschienen – alle im Carlsen-Verlag. „Die Zeit der Wunder“, das den Anfang gemacht hat, ist ein hochaktuelles Buch, weil er ein Flüchtlingsschicksal beschreibt; der Roman war auch gleich für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Nun ist bei dtv ein Frühwerk der Autorin aus dem Jahr 2004 erschienen, und ich war neugierig wie es im Vergleich zu den Büchern der letzten Jahre ist. Übrigens: Das neueste Buch von Anne-Laure Bondoux bei Carlsen („Bella Rossas anderes Glück“) liegt auch schon vor – das muss noch ein bisschen warten …

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Buchbesprechung: Marian de Smet „French Summer“

Cover: Marian De Smet "French Summer"Lesealter 14+(Gerstenberg-Verlag 2016, 192 Seiten)

Roadmovies – das ist ein Film- und Jugendbuch-Genre, das es mir angetan hat. Es hat etwas, wenn Protagonisten alles stehen und liegen lassen und ins Unbekannte aufbrechen. Faszinieren mich Roadmovies, weil ich das selbst manchmal gerne machen würde, aber weit davon entfernt bin, mich das zu trauen? Den Film-Klassiker „Thelma und Louise“ von Ridley Scott, den Roadmovie schlechthin, sollte man kennen – ich habe ihn vor einem guten Jahr angeschaut, und er ist nach wie vor nicht verstaubt, obwohl er schon 25 Jahre auf dem Buckel hat. „French Summer“ von der Belgierin Marian de Smet verspricht im frechen Untertitel „A fucking great road trip“ jedenfalls, eine Roadmovie-Geschichte zu erzählen.

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Buchbesprechung: Isabel Abedi „Die längste Nacht“

Cover: Isabel Abedi „Die längste Nacht“Lesealter 14+(Arena-Verlag 2016, 400 Seiten)

Es ist fast sieben Jahre her, dass ich das letzte Buch von Isabel Abedi gelesen habe – davon war ich selbst überrascht, als ich nachgeschaut habe. „Lucian“ ist 2009 erschienen, und seitdem gab es meines Wissens auch keinen Jugendroman der in Hamburg lebenden Autorin mehr – obwohl sie mit ihren bisherigen Jugendbüchern durchaus erfolgreich war und wohl auch einen festen Leserinnen-Kreis (es waren wohl eher Mädchen als Jungen) hatte. Übrigens: Dass ich mir „Die längste Nacht“ als Lektüre ausgewählt habe, hat auch ein bisschen was mit meiner Vornahme zu tun, ab und zu auch mal etwas anderes als sonst zu lesen …

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Buchbesprechung: Jenny Valentine „Durchs Feuer“

Cover: Jenny Valentine "Durchs Feuer"Lesealter 13+(dtv – Reihe Hanser 2015, 215 Seiten)

Das letzte Buch von Jenny Valentine, „Das zweite Leben des Cassiel Roadnight“, ist vor fünf Jahren erschienen – einer langen Zeit. Im Vorwort zu „Durchs Feuer“ steht, dass Jenny Valentine und ihr Vater lange krank gewesen wären und ihr Vater gestorben ist – wahrscheinlich war das der Grund für die lange Schreibpause. Der Tod ihres Vaters ist auch der Hintergrund für die Geschichte von Jenny Valentines neuem Jugendroman, in dem es um die Beziehung zwischen einer Tochter und ihrem sterbenden Vater geht.

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Buchbesprechung: Jan De Leeuw „Eisvogelsommer“

Cover: Jan de Leeuw "Eisvogelsommer"Lesealter 14+(Gerstenberg-Verlag 2016, 250 Seiten)

Zwei Bücher habe ich bisher von Jan de Leeuw gelesen: Das heiter-ernst-makabere „Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus“ und die Wikinger-Geschichte „Roter Schnee auf Thorsteinhalla“. Beide Jugendromane des Belgiers haben mir, auch wenn sie völlig unterschiedlich sind, gut gefallen. Lange hat es gedauert, bis von Jan de Leeuw, der hauptberuflich Psychologe ist, ein neues Buch erschienen ist. Und um eins vorwegzunehmen: „Eisvogelsommer“ erzählt wiederum eine ganz andere Geschichte …

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Buchbesprechung: Anke Weber „Das verdammte Chaos im Mikrokosmos“

Cover Anke Weber "Das verdammte Chaos im Mikrokosmos"Lesealter 13+(Oetinger-Verlag 2015, 304 Seiten)

Ein bisschen Hippie-Charme versprüht dieses Cover mit den bunten Blümchen. Dass der Buchtitel in einem rosa Vieleck steht, bemerkt man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Dann erst weiß man, was es symbolisiert – aber das darf man auch vorwegnehmen: einen Sarg. In „Das verdammte Chaos im Mikrokosmos“ von Anke Weber (deren Schuhe auf dem sympathischen Pressebild im Internet übrigens auch Blümchen zieren) geht es nämlich unter anderem um das Thema Tod. Ein todtrauriges Buch hat Anke Weber aber trotzdem nicht geschrieben …

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Buchbesprechung: Hilary T. Smith „Hellwach“

Cover Hilary T. Smith "Hellwach"Lesealter 15+(Fischer-Verlag 2015, 367 Seiten)

Ganz taufrisch ist „Hellwach“ nicht mehr, sondern bereits im Frühjahr 2015 erschienen – aber manchmal wird man auf gute Bücher eben erst später aufmerksam. Hilary T. Smith wird im Internet übrigens gerne als Nomad-Autorin gehandelt, weil sie keinen festen Wohnsitz hat, im Camper durch die Welt reist und nur hier und da vorübergehend in Hütten wohnt. „Hellwach“ ist auch unterwegs entstanden, wie man in der Kurzbiografie des Fischer-Verlags erfährt.

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Buchbesprechung: Holly Goldberg Sloan „Glück ist eine Gleichung mit 7“

goldberg_sloan_7Lesealter 12+(Hanser-Verlag 2015, 300 Seiten)

Ein hübsches Cover ziert diesen Jugendroman, und das, was darauf zu sehen ist, ist auch Programm: „Glück ist eine Gleichung mit 7“ handelt von einem Mädchen, das anders als andere ist, das gegen den Strom schwimmt und mit einem Schicksalsschlag zurechtkommen muss. Die Amerikanerin Holly Goldberg Sloan hat früher vor allem als Regisseurin und Drehbuchautorin gearbeitet, aber auch schon andere Jugendbücher veröffentlicht. Allerdings hatte ich davon bisher keines in den Händen.

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Buchbesprechung: Sjoerd Kuyper „Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling“

kuyper_schmetterlingLesealter 12+(Gabriel-Verlag 2015, 250 Seiten)

Einen verrückten Titel hat das Buch des Niederländers Sjoerd Kuyper in jedem Fall – trotzdem kann man sich nicht so recht vorstellen, worum es darin geht. Am ehesten denkt man an eine Liebesgeschichte („Schmetterlinge im Bauch“) – und das stimmt ja auch zum Teil. Auf Niederländisch heißt der Jugendroman übrigens „Hotel De grote L“ (dt. „Hotel Das große L“), was einen auch nicht viel weiterbringt. Sei’s drum, über das Buch war von anderer Seite schon Lobendes zu vernehmen, und auch wenn das Buch nicht mehr ganz taufrisch ist, so wollte ich mir selbst ein Bild machen …

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Buchbesprechung: Finn-Ole Heinrich & Rán Flygenring „Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt – Ende des Universums”

heinrich_maulina3Lesealter 10+(Hanser-Verlag 2014, 179 Seiten)

Ich kenne einige Leute, die sich davor scheuen, Band 3 von „Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt“ zu lesen. Warum? Weil eigentlich klar ist, was darin passieren wird: Maulinas Mutter wird sterben. Und wer die quasselige Heldin liebgewonnen hat, möchte am liebsten nicht damit konfrontiert werden … Dessen ungeachtet habe ich mir diesmal nicht so viel Zeit gelassen wie bei Band 2, bis ich das Buch zur Hand genommen habe. Bei mir hat dann doch die Neugierde überwogen, wie Finn-Ole Heinrich und Rán Flygenring diesen sicher schwierigsten Teil der Trilogie meistern werden.

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Buchbesprechung: Lisa Bjärbo „Alles, was ich sage, ist wahr“

bjaerbo_wahrLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2014, 253 Seiten)

Vor lauter Fußball-WM bin ich die letzten drei Wochen kaum zum Lesen gekommen – es waren einfach zu viele packende Spiele … Doch nun waren zwei Tage Spielpause, und so konnte ich mein vor knapp 10 Tagen begonnenes Buch von Lisa Bjärbo endlich zu Ende lesen. Wurde auch Zeit. Denn eigentlich geht es um ein packendes Thema: Ein Mädchen gerät in eine große Krise und schmeißt die Schule hin, ohne zu wissen, wie es weitergehen soll. Ein Thema, das sicher viele Jugendliche interessiert …

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