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Buchbesprechung: Margaret Wild "Eine Nacht"

Cover WildLesealter 14+(Hanser-Verlag 2006, 237 Seiten)

„Eine Nacht ist das zweite Buch von Margaret Wild, das auf Deutsch erschienen ist. Mit „Jinx“, ihrem ersten Buch, hatte die australische Autorin viel Erfolg und fiel vor allem durch den ungewöhnlichen Schreibstil auf, der auch in dem neuem Buch verwendet wird. Margaret Wild schreibt in einer Mischung aus Lyrik und erzählerischem Text – das ganze Buch ist in Versen (die sich jedoch nicht reimen) geschrieben.

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Buchbesprechung: Kazumi Yumoto "Eine Schublade voller Briefe"

Cover YumotoLesealter 14+(Sauerländer-Verlag 2003, 173 Seiten)

„Eine Schublade voller Briefe“ ist nicht unbedingt ein neues Buch – aber als ich neulich im Internet beim Sauerländer-Verlag nach Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich geguckt habe, bin ich über dieses Buch gestolpert und habe mir, da die Beschreibung interessant klang, vorgenommen, es zu lesen.
Ich glaube, es ist das erste japanische Jugendbuch, das ich hier bei Jugendbuchtipps.de bespreche – zumindest fällt mir auf Anhieb kein anderes ein.
Wer übrigens ein bisschen was über die japanische Autorin erfahren will, kann hier beim Sauerländer-Verlag etwas nachlesen. Aber viel steht da nicht…
Interessant ist übrigens, dass das Buch aus dem Englischen und nicht aus dem Japanischen übersetzt wurde – eine Übersetzung der Übersetzung sozusagen, bei der hoffentlich nicht zu viel auf der Strecke geblieben ist.

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Buchbesprechung: Mats Wahl "Schwedisch für Idioten"

Cover WahlLesealter 15+(Nagel und Kimche-Verlag 2005, 334 Seiten)

Ich glaube, ich habe alle Bücher von Mats Wahl gelesen, die auf Deutsch erschienen sind – und das sind einige. Angefangen hat es mit „Winterbucht“, dem Buch, mit dem der schwedische Jugendbuchautor in Deutschland bekannt wurde und das vor 10 Jahren erschienen ist. Für „Winterbucht“ hat Mats Wahl damals auch den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen – sicherlich zu Recht.
Mats Wahl ist ein Vielschreiber – da bleibt es nicht aus, dass unter seinen Büchern geniale, aber auch nicht ganz so gute Bücher sind. Aber im Großen und Ganzen schreibt er einfach packende Jugendbücher, deren Stil mir gefällt. Sein neuestes Werk „Schwedisch für Idioten“ konnte also nicht lange ungelesen auf meinem Lesetisch liegen bleiben…

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Buchbesprechung: Sarah Weeks "So B. it"

Cover WeeksLesealter 10+(Hanser-Verlag 2005, 222 Seiten)

Was für ein Titel für ein Buch! „So sei es“. Und dazu ein Buchcover, das ein bisschen nach Kinderbuch aussieht.
Die Beschreibung im Hanser-Verlagsprospekt klang schon sehr interessant und als dann vor zwei Wochen in der ZEIT „So B. it“ den Luchs des Monats verliehen bekam (vgl. hier) und das Buch in höchsten Tönen gelobt wurde, war ich mehr als gespannt auf dieses Buch.
Sarah Weeks schreibt schon mehr als zwanzig Jahre Kinder- und Jugendbücher, arbeitet aber auch als Sängerin und Songwriterin – trotzdem kenne ich die amerikanische Autorin bisher nicht, obwohl es schon Bücher (und auch CD’s) von der Autorin auf Deutsch gibt.
Aber nun auf zu Heidis Geschichte…

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Buchbesprechung: Simone van der Vlugt "Das Klapperhaus"

Cover VlugtLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2005, 206 Seiten)

Ich bin kein richtig großer Fan von geschichtlichen Jugendbüchern, aber ab und zu lese ich schon auch mal eines… „Das Klapperhaus“ wurde mir empfohlen – also, warum nicht mal wieder einen historischen Roman lesen?
Simone van der Vlugt ist Holländerin und hat schon mehrere Themen aus der Geschichte in Jugendbüchern gepackt – und einige davon sind auch auf Deutsch erschienen. Vielleicht habt ihr ja schon ein Buch von Simone van der Vlugt gelesen – für mich ist es jedoch das erste Buch der Autorin…

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Buchbesprechung: Steve Voake "Moskito"

Cover VoakeLesealter 10+Was für ein hübscher Buchumschlag – wobei man das auf den Bild links gar nicht richtig sieht… Denn die Moskitos, die da duch die „O“s durchschimmern, stammen vom eigentlichen Buchrücken, die „O“s des Buchumschlags sind nämlich innen ausgeschnitten. Toll!
Steve Voake ist sicherlich bisher niemandem bekannt. Denn „Moskito“ ist sein erstes Buch, das nun auch auf Deutsch erschienen ist. Mit seinen 40 Jahren ist der Schulleiter einer englischen Grundschule sozusagen ein Spätberufener, was das Schreiben von Jugendbüchern angeht.
Mal sehen, was uns der Herr Schulleiter da zu bieten hat…

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Buchbesprechung: Mats Wahl "Kill"

Cover WahlLesealter 14+(Hanser-Verlag 2005, 263 Seiten)

Ein gutes Jahr ist es her, dass ich Mats Wahls letzten Krimi mit Kommissar Fors gelesen habe. „Kaltes Schweigen“ spielte im Winter und ich habe es auch im Winter gelesen. Wahls neues Buch „Kill“ dagegen beschreibt einen Mordfall während einer Hitzewelle im Hochsommer – genau das Gegenteil von dem, was wir hier gerade in Deutschland für Wetter haben. Denn seit fast einem Monat ist tiefster Winter mit Schnee und Eis (zumindest hier in Bayern). So einen Winter hat es schon lange nicht mehr gegeben – und das im März, wo man sich eigentlich auf die ersten Frühjahrstage freut. Es ist schon etwas seltsam, in einem Buch immer wieder etwas über die drückende Hitze zu lesen, während draußen der Winter tobt.
Aber das nur am Rande… Wenden wir uns dem Buch zu.

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Buchbesprechung: Anne C. Voorhoeve "Lilly unter den Linden"

Cover VoorhoeveLesealter 12+(Ravensburger Verlag 2004, 255 Seiten)

Eine neue Jugendbuchautorin, über die man nicht mal im Internet allzu viel findet – „Lilly unter den Linden“ scheint jedenfalls Anne Voorhoeves erstes Buch zu sein. Schon am Buchcover mit dem Trabi drauf und am Titel kann man erkennen, worum es in dem Buch geht: die DDR (inzwischen ja seit 15 Jahren „Geschichte“).
Laut einer Internetseite schrieb Anne C. Voorhoeve zunächst ein Drehbuch, das auch verfilmt wurde, bevor aus der Geschichte um Lilly ein Jugendbuch wurde.

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Buchbesprechung: Mats Wahl "Soap oder Leben"

Cover WahlLesealter 14+(Nagel & Kimche Verlag 2004, 389 Seiten)

O la la – was für ein Buchcover… Nun, es passt zum Titel – das muss man sagen. Aber ob es mir deswegen auch gefällt? Eigentlich nicht…
Aber gut, es geht hier ja um den Inhalt von Büchern und da hat uns der schwedische Jugendbuchautor Mats Wahl die letzten Jahre immer wieder verwöhnt – in letzter Zeit sogar mit einem gelungenen Krimi (s. „Kaltes Schweigen„). Er wird uns doch diesmal keine oberflächliche Seifenoper präsentieren wollen…

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Buchbesprechung: Ned Vizzini "Cool – Und was ist mit Liebe?"

Cover VizziniLesealter 14+Der Bertelsmann-Verlag hatte den 21-jährigen Ned Vizzini als den großen Shooting-Star angekündigt. „Hochoriginell, trendig, witzig, verrückt, amüsant“ steht im Verlagsprospekt zu lesen. Puh, große Vorschusslorbeeren für einen unbekannnten Autor! So etwas kann daneben gehen, wenn das Buch dann gar nicht so toll ist.
Nun, die Zusammenfassung des Buches klang ganz interessant – ein Grund Ned Vizzinis Erstlingswerk einem Test zu unterziehen. Ich war wirklich gespannt, ob das Buch diese hohen Erwartungen erfüllen kann…

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Buchbesprechung: Mats Wahl "Kaltes Schweigen"

Cover WahlLesealter 14+(Hanser-Verlag 2004, 265 Seiten)

Ich war schon immer ein großer Fan von Mats Wahl (zumindest von den meisten seiner Bücher, es gibt auch einige weniger gelungene) und habe, glaube ich, alle seine Jugendbücher gelesen. „Winterbucht“, für das der Autor 1996 (huch, ist das ist schon wieder lange her) den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat, war dabei das erste Buch, das ich verschlungen habe und das mir sehr gut gefallen hat.
„Kaltes Schweigen“ ist ein Krimi, in dem wieder Kommissar Fors, der schon in „Der Unsichtbare“ nach den Tätern gesucht hat, ermittelt. Nun, schwedische Krimis sind „in“ – ob Mats Wahl den hohen Standard, den Mankell, Nesser und Edwardson (um nur drei bekannte schwedische Krimiautoren zu nennen) vorgeben, halten kann?

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Buchbesprechung: Tim Wynne-Jones "Brandspuren"

Cover Wynne-JonesLesealter 12+(dtv – Deutscher Taschenbuch Verlag 2003, 232 Seiten)

Auf die Idee, dieses Buch zu lesen, hat mich eine der Buchhändlerinnen in dem Jugendbuchladen meiner Wahl gebracht – sonst hätte ich dieses Buch wohl glatt übersehen. Und das, obwohl es ein wirklich hübsches Cover hat…
„Brandspuren“ hat den Vorteil, dass es schon als Taschenbuch erschienen ist und von daher für Jugendliche auch eher erschwinglich ist. Und meist finden ja nur die besseren Bücher den Weg von der gebundenen zur Taschenbuchausgabe. Ob das auch auf „Brandspuren“ zutrifft?

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