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Schlagwort Archiv: Sachbuch

Den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 haben folgende Bücher bekommen …

Plakat Deutscher JugendliteraturpreisUpdate 13.10.2012, 23 Uhr: Preis der Jugendjury und Sonderpreis Illustration, Fotos von der Preisverleihung

Wie jedes Jahr wurden am Freitagabend auf der Frankfurter Buchmesse während einer Großveranstaltung im Congress Center die Preisträger des diesjährigen Jugendliteraturpreises in den vier Sparten (Sachbuch, Bilderbuch, Kinderbuch und Jugendbuch) bekannt gegeben.

Aus der Nominierungsliste (wer sich vorher noch einmal über die nominierten Titel informieren will, kann dies hier tun) mit jeweils sechs Titeln hat die neunköpfige Kritikerjury unter Vorsitz von Dr. Susanne Helene Becker je das beste Buch ausgewählt.

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Buchmesse Leipzig 2012 – Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis

Plakat Deutscher JugendliteraturpreisDiesmal bin ich wirklich spät dran: Meine beiden Tage auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse liegen fast eine Woche zurück, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, vorher etwas darüber zu schreiben – darunter vor allem auch, welche Bücher dieses Jahr in den vier Sparten für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 nominiert wurden. Höchste Zeit, das nachzuholen …

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Buchbesprechung: Alois Prinz „Der Brandstifter. Die Lebensgeschichte des Joseph Goebbels“

Cover Alois PrinzLesealter 16+(Beltz & Gelberg-Verlag 2011, 319 Seiten)

Alois Prinz schreibt für Jugendliche unermüdlich Biografien berühmter Persönlichkeiten. Zu den bisher veröffentlichten Büchern gehören Werke über Schriftsteller wie Franz Kafka oder Hermann Hesse, über die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof oder auch über den Apostel Paulus. Prinz‘ neueste Biografie widmet sich einem besonders dunklen Kapitel der Deutschen Geschichte: dem Dritten Reich. Sie handelt von Joseph Goebbels, dem Mann, der die nationalsozialistische Propaganda in seinen Händen hatte und der bekannt für seine flammenden demagogischen Reden war. Über Goebbels zu schreiben, ist sicher kein einfache Sache, eher eine gewagtes Unterfangen, soll ein Biograf doch den Tatsachen neutral verpflichtet bleiben.

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Buchbesprechung: Christian Nürnberger „Mutige Menschen. Widerstand im Dritten Reich“

Cover Christian NürnbergLesealter 13+(Gabriel-Verlag 2009, 283 Seiten)

Zugegeben, Christian Nürnbergers „Mutige Menschen. Widerstand im Dritten Reichen“ ist kein neues Buch. Als ich es vor einem knappen Jahr gelesen habe, hatte ich keine Zeit gefunden, darüber eine Buchbesprechung zu schreiben – doch nachdem ich nun wieder über das Buch gestolpert bin, will ich das nachholen. Der vorliegende Band ist übrigens ein Folgeband – Band 1 heißt „Mutige Menschen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte“ und ist thematisch weiter gespannt, weil darin Menschen von Martin Luther bis hin zu Alice Schwarzer oder Bärbel Bohley (eine in der DDR aufgewachsene Bürgerrechtlerin, die erst vor kurzem gestorben ist) vorgestellt werden.

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Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010

Banner Deutscher Jugendliteraturpreis 2010Update: Ergänzt mit den Nominierungen der Jugendjury

Heute wurden zwischen 14.00 und 15.00 Uhr auf der Leipziger Buchmesse die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 bekannt gegeben. In den vier Sparten (Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch) wurden von der Kritikerjury die jeweils sechs besten Titel des Jahres 2009 ausgewählt. Die genannten Bücher sind dann Grundlage für die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2010, die im Oktober 2010 auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben werden.

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Buchbesprechung: Marietta Slomka “Kanzler lieben Gummistiefel. So funktioniert Politik”

Cover SlomkaLesealter 14+(cbj-Verlag 2009, 277 Seiten)

Wofür allein dieses Buch schon einmal gut ist? Auf Seite 226 steht es: Um Diplomat zu werden, muss man breites Allgemeinwissen sowie großes Interesse für politische und soziale Sachverhalte nachweisen. Und dafür sollte man die Quittung des Buches aufheben und der Bewerbung für den Diplomatendienst beilegen … Aha.

Marietta Slomka, die das „heute journal“ im ZDF moderiert, ist nicht unbedingt als Jugendbuch-Autorin bekannt. Im Klappentext heißt es wohl deswegen auch nicht umsonst, dass sie sich mit dem Jugendbuchautor und Journalisten Daniel Westland zusammengetan hat, um das Buch zu schreiben. Wer da was und wie viel verfasst hat, bleibt allerdings im Dunkeln (zumal vorne auf dem Cover nur der Name der ZDF-Journalistin steht). Aber nun zum Buch selbst …

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Die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2009

Bild DJLP 2009Jetzt ist es amtlich – heute um 17.30 Uhr begann auf der Buchmesse die Veranstaltung, auf der die Preisträger des diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreises bekannt gegeben wurden. Um 19.00 Uhr war dann alles vorbei und so mancher hat sich vielleicht gewundert, welche Bücher aus den Nominierungen diesmal das Rennen gemacht haben. Falls ihr es noch nicht wisst: Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird jährlich auf der Frankfurter Buchmesse verliehen – und zwar in vier Sparten: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch.

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Buchbesprechung: Peter Zolling “Das Grundgesetz”

Cover ZollingLesealter 15+(Hanser-Verlag 2009, 197 Seiten)

Am gestrigen Tag hat sich nicht nur die Mondlandung zum 40. Mal gejährt, sondern im Jahr 2009 gibt es noch einen anderen großen Geburtstag zu feiern: Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 60 Jahre alt. Peter Zolling, Journalist und Buchautor, hat das zum Anlass genommen, ein Buch für Schüler und Studenten (wie der Hanser-Verlag schreibt) zu verfassen, das im Untertitel „Unsere Verfassung – wie sie entstand und was sie ist“ heißt. Ein ehrwürdiges Vorhaben ist das jedenfalls – aber sicher kein einfaches, klingt das Thema nicht gerade (auch wenn ich es für wichtig halte) nach einem Bestseller für Jugendliche.

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Buchbesprechung: Charlotte Kerner (Hrsg.) “Die nächste GENeration”

(Update 26.03.2009: Ergänzung eines Fotos aus dem Buch.)

Cover KernerLesealter 15+(Beltz & Gelberg-Verlag 2009, 247 Seiten plus Anhang)

„Science + Fiction“ – so lautet der Untertitel zu dem von Charlotte Kerner herausgegebenen Buch „Die nächste GENeration“. Das ist kein Zufall. Denn in dem Buch treffen Sachtexte und kurze Erzählungen aufeinander, die auszuloten versuchen, welche Veränderungen in den nächsten Jahrzehnten durch die Genforschung auf uns zukommen könnten. Ein Crossover-Buch ist dadurch entstanden, ein Buch, das sich nicht so recht einordnen lässt … Aber das ist dem Thema ja auch angemessen.

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Buchbesprechung: Jonas Bendiksen “So leben wir. Menschen am Rande der Megacitys”

Cover BendiksenLesealter 15+(Knesebeck-Verlag 2008, 196 Seiten)

„So leben wir. Menschen am Rande der Megacitys“ ist kein typisches Jugendbuch, sondern ein Sachbuch, das wohl erst einmal als Zielgruppe Erwachsene hat. Und trotzdem ist es eben ein Buch, das sich auch Jugendliche anschauen können und sollten. Denn hier ist auch oft von Kindern und Jugendlichen die Sprache – und davon, wie sie in den Slums von großen Städten aufwachsen und leben.

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Buchbesprechung: Anja Tuckermann "Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war"

Cover TuckermannLesealter 14+(Hanser-Verlag 2008, 298 Seiten)

Für ihr Buch „Denk nicht, wir bleiben hier. Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner“ hat Anja Tuckermann 2006 den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Sachbuch verliehen bekommen. Ich habe das Buch nicht gelesen – dafür jetzt aber Anja Tuckermanns neues Buch „Mano“, das das Schicksal eines Jungen aus der gleichen Sinti-Großfamilie im Dritten Reich aufgreift.

„Mano“ ist ein Zwischending aus Sachbuch und Roman. Das Buch erzählt eine wahre Begebenheit, enthält viele authentische Dokumente, füllt aber die Lücken dazwischen literarisch auf.

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Buchbesprechung: Robert Domes "Nebel im August"

Cover DomesLesealter 13+(cbt 2008, 307 Seiten plus Anhang)

Bücher über die Zeit des Dritten Reiches gibt es unter Jugendbüchern viele – doch über das schlimme Thema „Euthanasie“ (die systematische Ermordung psychisch kranker, geistig und körperlich behinderter Menschen) im Dritten Reich ist mir bisher keines bekannt.

Robert Domes hat sich des schwierigen Themas angenommen und die Lebensgeschichte Ernst Lossas, eines Jungen von nicht mal 15 Jahren, umfangreich recherchiert, um daraus ein Buch zu machen, das möglichst nah an der Wirklichkeit bleibt… Kein einfaches Buch also – das sei vorab schon gesagt.

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