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Autoren A – E

Buchbesprechung: Junot Díaz „Und so verlierst du sie“

diaz_verlierstLesealter 16+(S. Fischer-Verlag 2013, 268 Seiten)

„Der literarische Superstar des Amerikas von Barack Obama“ – das ist doch mal eine Aussage … Zu lesen ist sie auf einem Aufkleber, der sich auf Junot Díaz Kurzgeschichten-Band „Und so verlierst du sie“ befindet. Mal ganz ehrlich: Das ist eine Werbeaussage, die es in sich hat. „Literarischer Superstar“ – klingt das nicht gut und nach „Das muss ich gelesen haben, sonst habe ich was verpasst!“? Und „Amerika von Barack Obama“ – was damit wohl gemeint ist? Dass die Großmacht multikultureller geworden ist, weil sie einen farbigen Präsidenten hat? Dass der amerikanische Staat auch unter Obama unverfroren und nicht gerade auf Grundlage demokratischer Gesetze in den Daten anderer schnüffelt und den Internetverkehr überwacht – darauf wird hier sicher nicht angespielt …

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Buchbesprechung: Alina Bronsky „Nenn mich einfach Superheld“

bronsky_superheldLesealter 15+(Kiepenheuer & Witsch 2013, 238 Seiten)

Mit ihrem Debütroman „Scherbenpark“ hat sich Alina Bronsky einen Namen gemacht. Das eigentlich als Erwachsenenroman veröffentlichte Buch (sofern man solche Kategorien bemühen mag) wurde sogar für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Schaut man Alina Bronskys weitere Bücher an, so bemerkt man, dass sie sich bisher im Zwischenland von Erwachsenen- und Jugendbuch bewegt. In den beiden Bänden der bis dato unvollendeten „Spiegelkind“-Trilogie lag der Schwerpunkt eher bei den Jugendlichen, das neue Buch „Nenn mich einfach Superheld“ dagegen ist wieder eher ein Roman für Erwachsene. Da das Buch jedoch eine jugendliche Hauptfigur hat, lässt es sich durchaus auch von Jugendlichen lesen …

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Buchbesprechung: Tobias Elsäßer „One“

elsaesser_oneLesealter 13+(Fischer/Sauerländer-Verlag 2013, 389 Seiten)

Das Schrittempo der Veröffentlichungen von Tobias Elsäßer hat sich in den letzten Jahren erhöht. Es ist noch nicht so lange her, da habe ich erst „Wie ich einmal fast berühmt wurde“ besprochen. Was das zu bedeuten hat? Dass Tobias Elsäßer nur noch auf die Schriftstellerei setzt? Aber hoffentlich ohne Qualitätsverlust, mag man da hoffen … Mit „One“ hat Tobias Elsäßer sich jedenfalls einmal an etwas ganz anderes gewagt, als man bisher von ihm gewöhnt ist: einen Zukunftsroman mit Thrillerelementen.

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Kurzrezension: Kevin Brooks „Bis es dunkel wird“

brooks_dunkelLesealter 16+(dtv 2013, 397 Seiten)

Mit „Schlafende Geister“ hat Kevin Brooks sich vor zwei Jahren, nachdem er vorher nur Jugendromane geschrieben hat, ein neues Metier erschlossen: den Kriminalroman für Erwachsene. Die Geschichte um Privatdetektiv John Craine ist nichts für zarte Seelen, letztendlich geht es in dem Erwachsenenkrimi noch einen Tick härter als in den Jugendbüchern von Kevin Brooks zu. Wohl von Anfang an war John Craine als Hauptfigur für mehrere Bände angelegt, und seit April 2013 gibt es den zweiten Band der Reihe (Band 3 ist übrigens auf Englisch auch schon erschienen). „Bis es dunkel wird“ ist kein Jugendroman – das gleich vorweg –, aber ich habe beschlossen, den literarischen Weg von Kevin Brooks genau weiterzuverfolgen, und wenn ich das Buch schon gelesen habe, so soll hier auch eine Buchbesprechung erscheinen.

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Buchbesprechung: Alina Bronsky „Spiegelriss“

bronsky_spiegelrissLesealter 14+(Arena-Verlag 2013, 261 Seiten)

Gut drei Wochen ist es her, dass ich Band 1 der als Trilogie angelegten „Spiegel”-Reihe von Alina Bronsky mit Juli als Hauptfigur gelesen habe – und ich war im Großen und Ganzen von dem Buch recht angetan. Die Buchbesprechung zu Band 2, schon vor zwei Wochen aufgesetzt, habe ich jetzt erst mal etwas liegen lassen, weil ich zwischendrin noch andere Bücher vorstellen wollte … Doch zurück zur „Spiegel”-Reihe: Auf „Spiegelkind“ folgt „Spiegelriss“, und wie Band 3 heißen wird, werden wir dann sehen … Ein abgeschlossenes Buch darf man bei „Spiegelriss“ jedenfalls nicht erwarten – das Ende hängt etwas in der Luft, und Band 3 ist leider noch nicht mal angekündigt.

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Buchbesprechung: Alina Bronsky „Spiegelkind“

bronsky_spiegelkindLesealter 12+(Arena-Verlag 2012, 301 Seiten)

Zugegeben, „Spiegelkind“ ist kein aktuelles Buch mehr und liegt hier auch schon fast eineinhalb Jahre in meinem Bücherregal – der Grund dafür ist, dass ich es mit dem Fantasy-Genre (und da gehört Alina Bronskys Buch wohl doch dazu) in den letzten Jahren nicht mehr so habe … Doch als mir neulich jemand sagte, dass Alina Bronskys „Spiegelriss“ (der Folgeband von „Spiegelkind“) ein wirklich tolles Buch sei, hab ich mir vorgenommen, doch erst mal Band 1 zu lesen. Und das habe ich nun getan.

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Kurzrezension: Eoin Colfer „Artemis Fowl – Das magische Tor“

colfer_artemis_8Lesealter 10+(List-Verlag 2013, 331 Seiten)

Über viele Jahre hinweg haben mich die Artemis-Fowl-Bücher begleitet, und zwar von Anfang an. Band 1 ist 2001 erschienen, und ich habe ihn damals auch gelesen. 12 Jahre später schickt Eoin Colfer seinen hochbegabten, hybrisch veranlagten Helden mit Band 8 in den Ruhestand. Das ist irgendwie schade – aber irgendwann sollten Reihen eben auch ihr Ende finden, will man nicht zu den „Drei ???“ werden.

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Buchbesprechung: Tobias Elsäßer „Wie ich einmal fast berühmt wurde“

elsaesser_beruehmtLesealter 14+(Sauerländer-Verlag 2013, 231 Seiten)

Remakes kennt man eigentlich eher von Filmen – Tobias Elsäßer hat jedoch eines seiner Bücher noch einmal neu geschrieben … „Die Boygroup“ hieß der 2004 im Arena-Verlag erschienene Jugendroman, den der Autor nicht nur überarbeitet, sondern komplett neu verfasst hat, anstatt sein „schlechtestes Buch“ (wie Tobias Elsäßer bei einer Lesung in Würzburg selbst sagte) wieder auflegen zu lassen. „Wie ich einmal fast berühmt wurde“ heißt das Buch nun und ist auch in einem anderen Verlag erschienen: bei Sauerländer (übrigens vor ein paar Wochen frisch vom Fischer-Verlag aufgekauft).

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Buchbesprechung: Kevin Brooks „Naked“

Cover Kevin Brooks Lesealter 14+(dtv 2013, 478 Seiten)

Wenn ein neues Buch von Kevin Brooks angekündigt wird, freue ich mich immer wie ein Schneekönig darauf … Das ist vielleicht ein sehr persönliches Statement gleich zu Beginn, aber es gibt wenige Autoren, die es mir so angetan haben – auch wenn der britische Autor natürlich bessere und nicht ganz so gute Jugendromane geschrieben hat. Eine richtige Enttäuschung ist mir bei Kevin Brooks bisher jedoch nicht untergekommen. Ich mag seine Art zu schreiben, wie er die Nöte von Jugendlichen zu packen und fassen bekommt, wie er sie in Worte und Sätze kleidet, wie er Jugendliche in Grenzsituationen versetzt, Dinge auf die Spitze treibt, auslotet und ausleuchtet. Auf „Naked“, das im Herbst angekündigt worden war, habe ich fast ein halbes Jahr gewartet, und endlich lag es dann vor kurzem auf meinem Tisch.

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Buchbesprechung: Zoran Drvenkar „Der letzte Engel“

Cover Zoran DrvenkarLesealter 15+(cbj 2012, 430 Seiten)

Von Zoran Drvenkar war im Jugendbuchbereich lange nichts mehr zu lesen. Dabei habe ich ihn immer für einen der begnadetsten Jugendbuchautoren gehalten. „Touch the flame“ – fast vergessen; „Cengiz & Locke“ – da kann sich kaum einer noch dran erinnern; aber gute Bücher waren das (im Gegensatz zu meinen damaligen Rezensionen, die verdammt kurz waren), ebenso wie Drvenkars Buch mit Weihnachtsgeschichten: „Die Nacht, in der meine Schwester den Weihnachtsmann entführte“ – ein Klassiker, der gerade jetzt im Dezember nach wie vor zu empfehlen ist.

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Buchbesprechung: Jay Asher & Carolyn Mackler „Wir beide, irgendwann“

Cover Jay Asher & Carolyn MacklerLesealter 13+(cbt-Verlag 2012, 394 Seiten)

Es scheint in Mode zu sein, dass sich zwei Autoren zusammentun und gemeinsam ein Buch schreiben. Nicht zufälligerweise werden diese Jugendromane dann meist zweiperspektivisch erzählt: Autor 1 (im vorliegenden Fall Jay Asher) übernimmt z. B. den Part eines Jungen, Autorin 2 (Carolyn Mackler) widmet sich der weiblichen Hauptfigur. Trickreich und wohl auch bewährt ist das Rezept, stellt es doch sicher, dass zwei Erzähler unterschiedliche Stimmen bekommen. Ob das Buch dann auch gut ist, hat damit jedoch noch nichts zu tun.

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Buchbesprechung: Karin Bruder „Asphaltsommer“

Cover Karin BruderLesealter 14+(dtv 2011, 317 Seiten)

Zusammen allein“ war Karin Bruders erster Jugendroman bei dtv, mit dem sie auch gleich für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 nominiert worden war – ein manchmal eigensinniges, aber immer treffsicheres und sehr literarisches Buch. Zwei Jahre später ist nun Karin Bruders nächster Jugendroman erschienen, eine Geschichte, die im Gegensatz zu „Zusammen allein“ nur sehr am Rande etwas mit der Herkunft der Autorin aus Rumänien (Karin Bruder lebt seit 1970 in Deutschland) zu tun hat und etwas ganz anderes thematisiert.

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