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Buchbesprechung: Kevin Brooks "Kissing the Rain"

Cover BrooksLesealter 13+(dtv-extra 2007, 413 Seiten)

Kevin Brooks, der mit „Kissing the Rain“ für den diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist, hat eine interessante Biografie. Der Mann mit dem kahl geschorenen Kopf spielte früher in eine Punkrock-Band und hat sich ansonsten mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Dann kam mit „Martyn Pig“ Kevin Brooks Durchbruch – und seitdem lebt der englische Schriftsteller davon, Jugendbücher zu schreiben.

Wollt ihr noch ein bisschen mehr über den Autor erfahren? Hier findet ihr bei dtv ein ins Deutsche übersetztes Interview mit Kevin Brooks.

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Buchbesprechung: Michael Gerard Bauer "Nennt mich nicht Ismael!"

Cover BauerLesealter 11+(Hanser-Verlag 2008, 299 Seiten)

Gar nicht so lange her ist es, dass ich Michael Gerard Bauers Erstlingswerk „Running man“ gelesen habe. Und jetzt, ein halbes Jahr später, ist von dem australischen Autor ein zweites Buch auf Deutsch erschienen: „Nennt mich nicht Ismael!“
Das Buchcover sieht ein wenig sehr nach einem Kinderbuch aus – und nach dem Lesen des Buches finde ich die Umschlagillustration von Peter Schössow zwar nach wie vor sehr schön, aber nicht so ganz passend. Es geht in dem Buch nämlich nicht um einen kleinen Jungen (wie man vermuten könnte), sondern um einen 14-Jährigen.

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Buchbesprechung: Hadley Dyer "Der Tag, als Johnny Kellock starb"

Cover DyerLesealter 10+(Carlsen-Verlag 2008, 164 Seiten)

Ein Schaukelstuhl auf der Veranda und ein junges Mädchen, das von einem Foto in die Kamera lächelt… – und daneben auf einem Notizzettel der Buchtitel. Der Umschlag von „Der Tag, als Johnny Kellock starb“ wirkt richtig sympathisch.
Die Autorin des Buches, Hadley Dyer, stammt aus Kanada und arbeitete als Bibliothekarin, Lektorin und Rezensentin, bevor sie selbst zur Feder griff. „Der Tag, als Johnny Kellock starb“ ist ihr erstes Kinderbuch – und damit ist auch schon gesagt, dass dieses Buch eher etwas für jüngere Leser ist…

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Buchbesprechung: Tobias Elsäßer "Vielleicht Amerika"

Cover ElsäßerLesealter 13+(Sauerländer-Verlag 2008, 151 Seiten)

„Vielleicht Amerika“ ist nicht Tobias Elsäßers erstes Buch – aber das erste, das ich von ihm gelesen habe. Man könnte Tobias Elsäßer wohl mit seinem jungen Alter (Geburtsjahr 1973) als so etwas wie einen deutschen Nachwuchsautor bezeichnen – aber das greift zugleich zu kurz. Denn der aus Baden-Württemberg stammende Autor hat noch einiges andere in seiner Biografie stehen: Er arbeitet u.a. auch als freier Journalist, Musiker und Gesangslehrer.
Die Liebe zur Musik – das erkennt man schon auf dem Buchcover, beim Lesen dann auch an den Kapitelüberschriften – spielt in dem Buch eine große Rolle. Schön, da haben der Autor und ich etwas gemeinsam…

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Buchbesprechung: Autumn Cornwell "Carpe diem"

Cover CornwellLesealter 12+(Carlsen-Verlag 2008, 381 Seiten)

Wem dankt Autumn Cornwell am Endes des Buches? „Meinen Eltern […]. Sie haben mich als Missionarskind nach Papua-Neu-Guinea geschleift und mir damit die Liebe zur südostasiatischen Kultur quasi eingeimpft. Und mir das Lesen schmackhaft gemacht, weil sie sich standhaft weigerten, einen Fernseher anzuschaffen – womit sie mich und meine Schwester zwangen, aus purer Verzweiflung Woche um Woche Stapel von Büchern aus der Bibliothek zu entleihen.“
Als Fernsehmuffel spricht mir Autumn Cornwell aus der Seele – aber zugleich verrät dieses Zitat ja auch schon einiges über die Autorin und über dieses interessante Buch mit den rosa Klorollen auf dem Cover…

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Buchbesprechung: Eoin Colfer "Cosmo Hill. Der Supernaturalist"

Cover ColferLesealter 10+(List-Verlag 2008, 237 Seiten)

Eoin Colfer, der irische Jugendbuchautor, hat wieder zugeschlagen und beglückt uns nach Artemis Fowl und anderen Figuren mit einer neuen Romanfigur: Cosmo Hill. Ob der Junge zum Helden einer neuen Reihe wird oder ob das „Cosmo Hill: Der Supernaturalist“ nur ein einzelnes Buch bleibt, weiß ich nicht. Aber zumindest bin ich auf jedes Buch von Eoin Colfer gespannt, denn seine Bücher bieten gute Unterhaltung, sind auch etwas für die Lesemuffel unter den Jungen und haben immer eine gehörige Prise irischen Humors. Und diesmal geht die Reise in die ferne Zukunft.

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Buchbesprechung: Tamara Bach "Jetzt ist hier"

Cover BachLesealter 14+(Oetinger-Verlag 2007, 351 Seiten)

Schon lange ist es fällig, dass ich endlich ein Buch von Tamara Bach lese, wo die Autorin die letzten Jahre doch so oft für ihre Jugendbücher gelobt wurde und auch schon den Deutschen Jugendliteraturpreis für eines Ihrer Bücher bekommen hat (im Jahr 2004 für „Marsmädchen“).
Auch Tamara Bachs neuestes Werk „Jetzt ist hier“, das ich nun beendet habe, hat schon einen Preis eingeheimst – und zwar den Luchs des Monats November 2007 von Radio Bremen und der Wochenzeitung „Die Zeit“ (die dazu gehörende Besprechung findet ihr hier).
Für eine so junge Autorin, die gerade die 30 überschritten hat, ist das ganz schön viel Erfolg…

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Buchbesprechung: Melvin Burgess "Sarahs Gesicht"

Cover BurgessLesealter 13+(Carlsen-Verlag 2007, 287 Seiten)

Fast drei Jahre ist es her, dass ich mein erstes Buch von Melvin Burgess gelesen habe: „Doing it“ – ein interessantes ungeschminktes Buch über das Thema Sexualität, das für einige Aufregung gesorgt und zu kontroversen Diskussionen geführt hat.

Im Klappentext zu Melvin Burgess‘ neuestem Buch steht, dass dem Autor mit „Sarahs Gesicht“ wieder ein kontroverses und hochaktuelles Buch gelungen sei. Und das machte mich natürlich neugierig – jedoch hört sich das zugleich auch etwas sehr nach einer Formulierung der Werbeabteilung an. Also, schauen wir doch mal, ob das Buch dieses Prädikat wirklich verdient…

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Buchbesprechung: Terence Blacker "Boy2Girl"

Cover BlackerLesealter 12+(Gulliver bei Beltz & Gelberg 2006, 281 Seiten)

„Lebe dein Leben, wie es deinem Wesen entspricht, und nicht, wie es andere von dir erwarten.“ Das steht auf der letzten Seite von Terence Blackers Jugendbuch „Boy2Girl“. Tja, das ist wohl die Botschaft vieler Jugendromane – hier wird sie nur deutlich – wie ein Schlussakkord, der ein Musikstück abrundet – benannt…

„Boy2Girl“ ist schon ein Jahr alt, also kein ganz neues Buch mehr. Aber die Geschichte hörte sich einfach witzig an – und als das Buch herausgekommen ist, ist es mir nicht aufgefallen…
Also, schauen wir mal, wie der Engländer Terence Blacker seine Schlussbotschaft literarisch umgesetzt hat.

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Buchbesprechung: Michael Gerard Bauer "Running Man"

Cover BauerLesealter 12+(Nagel & Kimche Verlag 2007, 269 Seiten)

Es ist wohl der Traum vieler Lehrer, einmal einen Roman zu schreiben – und Michael Gerard Bauer, der als Englischlehrer in Brisbane (Australien) arbeitet, hat mit gut 50 Jahren diesen Traum wahr gemacht. „The Running Man“, wie das Buch im englischen Original heißt, hat in Australien einige Preise eingeheimst – so stellt man sich sicher den Einstieg in eine Schriftstellerkarriere vor.
(Auch wenn ich übrigens selbst Lehrer bin: Ein Jugendbuch von mir ist derzeit nicht geplant… 🙂 – dafür erscheint demnächst – wenn das bisschen Eigenwerbung erlaubt ist – ein Buch über Apples neues Betriebssystem, das ich mit zwei Freunden geschrieben habe.)

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Buchbesprechung: Maite Carranza "Der Klan der Wölfin"

Cover CarranzaLesealter 10+(Bloomsbury-Verlag 2007, 413 Seiten)

Einen hübscher Buchumschlag hat dieses Buch – und ich glaube, ich habe allein schon deswegen dieses Jugendbuch gelesen.
Maite Carranza ist Spanierin und hat schon viele Titel veröffentlicht, aber „Der Klan der Wölfin“ ist, wenn man Amazon vertrauen darf, ihr erstes ins Deutsche übersetzte Buch.
Der Bloomsbury-Verlag wirbt auf seiner Webseite zu dem Buch mit einem Zitat aus einer spanischen Zeitung: „Wenn J. K. Rowling dieses Buch liest, wird Harry Potter ganz sicher die Freundin wechseln“. Das ist ganz schön dick aufgetragen… Ob man das wirklich so sagen kann? Lest weiter – dann erfahrt ihr es.

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Buchbesprechung: Ingvar Ambjønrsen “Die Gangster von Steinsund”

Cover AmbjornsenLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2007, 128 Seiten)

Bisher sagte mir der Name Ingvar Ambjørnsen nichts. Doch als ich für diese Buchbesprechung ein bisschen nachgeforscht habe, wurde mir klar, dass ich mit dem norwegischen Autor, der seit 1985 in Hamburg lebt, doch schon etwas zu tun hatte: Er hat das Buch zu dem Film „Elling“ geschrieben, den ich vor ein paar Jahren im Kino gesehen habe.
Ansonsten hat Ingvar Ambjørnsen noch einige Erwachsenen- und Jugendbücher verfasst – darunter auch Krimis für Kinder und Jugendliche. So weit ich das überblicke, ist „Die Gangster von Steinsund“, das den Untertitel „Ein Fall für Fillip Moberg“ trägt, jedoch das erste Buch einer neuen Reihe.

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