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Besprechungen von aktuellen Kinder- und Jugendbüchern

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Buchbesprechung: Robert Cormier "Ich bin das, was übrig bleibt"

Cover CormierLesealter 15+(C. Bertelsmann Taschenbuchverlag 2003, 174 Seiten)

Cormier, der im Jahr 2000 im Altern von 75 Jahren gestorben ist, zählt seit seinem Buch „Heroes“ zu meinen Lieblingsautoren. Allerdings gibt es auch viele Jugendliche und Erwachsene, die ihn nicht so sehr mögen, weil seine Geschichten meist recht düster und pessimistisch sind. „Ich bin das, was übrig bleibt“ ist nicht gerade ein neues Buch, denn es wurde schon 1977 veröffentlicht, jedoch neu als Taschenbuch vor ein paar Wochen herausgebracht.

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Buchbesprechung: Philip Ardagh "Schlimmes Ende"

Lesealter 10+(Omnibus-Verlag 2002, 126 Seiten)

Was für ein hoch gelobtes Buch. Von der Wochenzeitung „Die Zeit“ zum besten Kinder- und Jugendbuch des Jahres 2002 gewählt, Harry Rowohlt, der das Buch aus dem Englischen ins Deutsche übertragen hat, meinte, dass es eines der besten Bücher sei, die er je übersetzt habe. Und weil Harry Rowohlt es so toll fand, hat er es gleich selbst gelesen auch noch auf Cassette bzw. CD veröffentlicht. Da ist man doch gespannt, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden…

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Buchbesprechung: Isabel Allende "Die Stadt der wilden Götter"

Cover AllendeLesealter 11+(Hanser-Verlag 2002, 352 Seiten)

Ich muss es zu meiner Schande gestehen: Noch nie habe ich vorher ein Buch von Isabel Allende gelesen, obwohl sie eine der bekanntesten südamerikanischen Schriftstellerinnen ist und u.a. „Das Geisterhaus“ geschrieben hat (und das ist ja eigentlich ein Buch, an dem man fast nicht vorbei kommt, so bekannt ist es). „Die Stadt der wilden Götter“ ist Allendes erstes Jugendbuch – mal sehen, ob sie für dieses Buch genauso gelobt werden kann, wie sie in der Regel für ihre Erwachsenen-Bücher gelobt wird…

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Buchbesprechung: Mikael Engström "Brando"

Lesealter 12+(Hanser-Verlag 2003, 255 Seiten)

Hoch gelobte Bücher habe ich in letzter Zeit viele gelesen – und „Brando“ ist auch so eines. Es stand kurz nach seinem Erscheinen in der Wochenzeitung „Die Zeit“ sogar bei einem der vier Bücher, die die Literatur-Redaktion empfiehlt, und da sind nicht so oft Jugendbücher drin. Ich war gespannt, ob „Brando“ diese Erwartungen erfüllen konnte… (bei vielen anderen hoch gelobten Büchern war ich leider nicht selten enttäuscht)

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Buchbesprechung: Georgia Byng "Molly Moon"

Cover ByngLesealter 10+(Hanser-Verlag 2003, 348 Seiten)

Dieses Cover fällt einfach auf: Ein Comic-Mädchen auf glänzend silbernem Hintergrund (das Bild links gibt das leider nur schlecht wieder), das einen mit seinen murmelgroßen hypnotischen Strudel-Augen anschaut… Bei Jugendlichen, das hat mir die Buchhändlerin erzählt, kommt der Buchumschlag anscheinend gut an, ich war eher etwas skeptisch. Als ich aber in dem Klappentext gelesen habe, dass es um Hypnose geht, musste ich zugreifen.

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Buchbesprechung: Bjarne Reuter "Operation Mikado"

Cover ReuterLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2003, 255 Seiten)

Bjarne Reuter hat ja erst vor einem knappen halben Jahr ein tolles Buch veröffentlicht, das meiner Meinung nach zu Recht hoch gelobt wurde, weil es ein richtige Abenteuer-Buch ist: „Prinz Faisals Ring“ (wer auf Abenteuer-Geschichte à la Tom Sawyer steht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen). „Operation Mikado“ ist dagegen ein ganz anders Buch: eine Art Jugendkrimi.

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Buchbesprechung: Thomas Feibel "Play Zone"

Cover FeibelLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2003)

Eigentlich bin ich ja ein heimlicher Science-Fiction-Fan, bloß hab ich in letzter Zeit wenig gefunden, was mich wirklich interessiert. Fast alle neuen Science-fiction-Bücher gehen derzeit ums Klonen und um Gene – aber dieses Thema langweilt mich eher etwas… Bei „Play Zone“ geht es um eine Computerspielwelt – das klingt schon mal sehr gut…

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Buchbesprechung: Zoran Drvenkar "Cengiz & Locke"

Cover DrvenkarLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2002)

Von Zoran Drvenkar (das „v“ ist wohl einfach nicht auszusprechen – aber wer weiß…) hatte ich bisher noch nichts gelesen. Den Tipp bekam ich von einer Buchhändlerin, die meinte, dass sie Drvenkar mal bei einer Lesung erlebt habe und er es dabei sogar geschafft habe, dass noch Wochen später die zuhörenden Hauptschüler in den Buchladen kamen, um sich nach Büchern von Zoran Drvenkar umzuschauen. Ein ausreichender Grund für einen Test…

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