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Besprechungen von aktuellen Kinder- und Jugendbüchern

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Buchbesprechung: Isabel Allende "Im Reich des Goldenen Drachen"

Cover AllendeLesealter 10+(Carl Hanser Verlag 2003, 357 Seiten)

Von Isabel Allende hab ich vor zwei/drei Monaten bereits ihr erstes Jugendbuch („Die Stadt der wilden Götter„) auf diesen Internetseiten besprochen und für gut befunden. Und anscheinend hat es der argentinischen Autoren so viel Spaß gemacht, ein Jugendbuch zu schreiben, dass sie einen zweiten Band folgen ließ. Alex und Nadja, aber auch Alex‘ etwas schrullige Oma Kate sind wieder mit dabei – doch statt des Amazonas‘ bereisen die drei diesmal den Himalaja.

Mit Folgebänden ist da ja immer so eine Sache, denn vielen Autoren gelingt es nicht, an den Vorerfolg anzuknüpfen. Und wie ist das mit Isabel Allende? Ich war gespannt….

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Buchbesprechung: Louis Sachar "Bradley – letzte Reihe, letzter Platz"

Cover SacharLesealter 10+(Hanser-Verlag 2003, 188 Seiten)

Ein ungewöhnlicher Titel für ein Buch… – der Name Louis Sachar ist dagegen nicht mehr ganz unbekannt in Deutschland. Seit vor knapp drei Jahren Sachars „Löcher“ erschien und „mit Lorbeeren überschüttet“ wurde, kennt man den Jugendbuchautor auch in Deutschland. In Amerika hat Sachar schon seit mehr als einem Jahrzehnt Jugendbücher veröffentlicht, und so ist auch „Bradley – letzte Reihe, letzter Platz“ kein neues Buch mehr. In Übersee konnte man es schon 1987 kaufen und lesen.

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Buchbesprechung: Chris Lynch "Nenn es wie du willst"

Cover LynchLesealter 16+(Carlsen-Verlag 2003, 159 Seiten)

In den USA scheint Chris Lynch relativ bekannt zu sein, im deutschensprachigen Raum hat er mit seiner Übersetzung von „Freewill“ (so heißt „Nenn es wie du willst“ im Original) sein Debüt.
Das Cover des Buches ist auffallend künstlerisch gestaltet (dafür schon mal ein Lob an den Carlsen-Verlag!), weist zugleich aber darauf hin, dass es sich bei dem Buch um einen eher düsteren Roman handeln könnte. Ein bewölketer Himmel, das graue Meer und eine zerbrochene Glasscheibe – entspricht das der Stimmung in dem Roman?

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Buchbesprechung: Lian Hearn "Das Schwert in der Stille"

Cover HearnLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2003, 374 Seiten)

Das Cover des Buches fiel mir gleich im Buchladen auf… hübsch gemacht! Und dass die Geschichte irgendwas mit Japan oder China zu tun hat, war auch nicht schwer zu erraten. Und schließlich sprach die Buchhändlerin auch noch begeistert von diesem Buch – also ist es gleich in meinen Einkaufskorb (genauer gesagt in meinen Rucksack) gewandert – natürlich, nachdem ich es bezahlt habe… 🙂

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Buchbesprechung: David Klass "Was du willst"

Lesealter 13+(Arena-Verlag 2003, 301 Seiten)

Auf manche Bücher muss man gestoßen werden – in diesem Fall war es die Buchhändlerin des Buchladens meiner Wahl, die meinte, dass der Roman von David Klass sehr gut sei – das habe ihr eine Bekannte erzählt. Tja, so richtig einladend sah das Cover nicht aus, also bin ich ein/zwei Monate um das Buch „herumgeschlichen“ – bis ich es in der Sommerflaute, wo Neuerscheinungen rar waren, schließlich doch gekauft habe…

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Buchbesprechung: Eva Ibbotson "Maia – oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf"

Cover IbbotsonLesealter 10+(Cecilie Dressler Verlag 2003, 320 Seiten)

Ein Buch, das mal wieder im Waisenhaus anfängt – das scheint im Moment Mode zu sein… Angesichts der „Waisenhaus-Bücher“ der letzten Zeit (s. Byngs „Molly Moon“ oder Ardaghs „Schlimmes Ende“), die nicht zu den besten Büchern gehörten, schien mir das nicht allzu vielversprechend… Aber bei „Maia“ ist das Waisenhaus nach ein etwas mehr als zwanzig Seiten abgehakt…

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Buchbesprechung: Robert Cormier "Das Verhör"

Cover CormierLesealter 15+(C. Bertelsmann Jugendbuchverlag 2003, 156 Seiten; seit 2004 auch als Taschenbuch bei btb Omnibus)

Dass Cormier, einer meiner Lieblingsschriftsteller, im Jahr 2000 mit 75 Jahren gestorben ist, habe ich ja schon in der Besprechung seines Buches „Ich bin das, was übrig bleibt“ erwähnt. Nun wurde das Buch veröffentlicht, das er kurz vor seinem Tod fertig gestellt hatte, das aber noch in seiner Schreibtischschublade lag – denn seine Frau erwähnt im Vorwort, dass er Bücher noch eine Weile ruhen ließ, um ihnen noch einmal einen Feinschliff zukommen zu lassen. Das klingt ein wenig nach einem nicht ganz abgerundeten Werk – mal sehen…

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Buchbesprechung: Robert Cormier "Ich bin das, was übrig bleibt"

Cover CormierLesealter 15+(C. Bertelsmann Taschenbuchverlag 2003, 174 Seiten)

Cormier, der im Jahr 2000 im Altern von 75 Jahren gestorben ist, zählt seit seinem Buch „Heroes“ zu meinen Lieblingsautoren. Allerdings gibt es auch viele Jugendliche und Erwachsene, die ihn nicht so sehr mögen, weil seine Geschichten meist recht düster und pessimistisch sind. „Ich bin das, was übrig bleibt“ ist nicht gerade ein neues Buch, denn es wurde schon 1977 veröffentlicht, jedoch neu als Taschenbuch vor ein paar Wochen herausgebracht.

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Buchbesprechung: Philip Ardagh "Schlimmes Ende"

Lesealter 10+(Omnibus-Verlag 2002, 126 Seiten)

Was für ein hoch gelobtes Buch. Von der Wochenzeitung „Die Zeit“ zum besten Kinder- und Jugendbuch des Jahres 2002 gewählt, Harry Rowohlt, der das Buch aus dem Englischen ins Deutsche übertragen hat, meinte, dass es eines der besten Bücher sei, die er je übersetzt habe. Und weil Harry Rowohlt es so toll fand, hat er es gleich selbst gelesen auch noch auf Cassette bzw. CD veröffentlicht. Da ist man doch gespannt, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden…

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Buchbesprechung: Isabel Allende "Die Stadt der wilden Götter"

Cover AllendeLesealter 11+(Hanser-Verlag 2002, 352 Seiten)

Ich muss es zu meiner Schande gestehen: Noch nie habe ich vorher ein Buch von Isabel Allende gelesen, obwohl sie eine der bekanntesten südamerikanischen Schriftstellerinnen ist und u.a. „Das Geisterhaus“ geschrieben hat (und das ist ja eigentlich ein Buch, an dem man fast nicht vorbei kommt, so bekannt ist es). „Die Stadt der wilden Götter“ ist Allendes erstes Jugendbuch – mal sehen, ob sie für dieses Buch genauso gelobt werden kann, wie sie in der Regel für ihre Erwachsenen-Bücher gelobt wird…

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Buchbesprechung: Mikael Engström "Brando"

Lesealter 12+(Hanser-Verlag 2003, 255 Seiten)

Hoch gelobte Bücher habe ich in letzter Zeit viele gelesen – und „Brando“ ist auch so eines. Es stand kurz nach seinem Erscheinen in der Wochenzeitung „Die Zeit“ sogar bei einem der vier Bücher, die die Literatur-Redaktion empfiehlt, und da sind nicht so oft Jugendbücher drin. Ich war gespannt, ob „Brando“ diese Erwartungen erfüllen konnte… (bei vielen anderen hoch gelobten Büchern war ich leider nicht selten enttäuscht)

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