Jugendbuchtipps.de

Schlagwort Archiv: Gesellschaft

Buchbesprechung: Jesper Wung-Sung „Opfer“

Cover Jesper Wung-Sung "Opfer"Lesealter 14+(Hanser-Verlag 2016, 142 Seiten)

Dänemark. Nicht gerade viele Jugendromane aus dem relativ kleinen Land finden als Übersetzungen den Weg in deutsche Jugendbuchverlage. Bjarne Reuter war hier früher ein bekannter Name – in den letzten Jahren gab es außerdem Janne Teller, die mit ihrem provozierenden Jugendbuch „Nichts“ für einige Diskussionen gesorgt hatte. Der Hanser-Verlag, wo auch „Nichts“ auf Deutsch veröffentlicht wurde, nimmt sich bei „Opfer“ nicht gerade zurück, wenn er schreibt: „in Tradition von Janne Tellers ‚Nichts‘“. Große Fußstapfen für ein anderes Buch.

(mehr …)

Kurzrezension: Caragh O'Brien „Die Stadt der verschwundenen Kinder“

Cover Caragh O'BrienLesealter 12+(Heyne fliegt-Verlag 2011, 464 Seiten)

Distopien sind zweifelsohne in. Erst die letzte Buchbesprechung vor ein paar Tagen (Daniel Höras „Das Ende der Welt“) hat ein düsteres Zukunftsszenario entworfen, und Caragh O‘Brien hat mit „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ etwas Ähnliches vorgelegt: Beiden Büchern liegt eine nicht näher benannte Umweltkatastrophe zugrunde, die das Leben der Menschen auf den Kopf gestellt hat. Caragh O‘Briens Buch ist dabei jedoch weniger düster als das von Daniel Höra – das schon einmal vorab.

(mehr …)

Buchbesprechung: Janne Teller „Nichts“

Cover TellerLesealter 15+(Hanser-Verlag 2010, 140 Seiten)

Da wollte ich vor zwei Tagen „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ (so heißt der Titel vollständig), das ich gerade zu lesen begonnen hatte, verschenken – doch die Buchhändlerin meinte nur, dass der Jugendroman bereits nicht mehr lieferbar und im Nachdruck sei. Dabei ist Janne Tellers Buch, das bereits vor 10 Jahren in Dänemark veröffentlicht wurde, vor gerade erst mal zwei Wochen in Deutschland erschienen. Dass mich die letzten Tage außerdem zwei Freunde, die nun wirklich nicht für das Lesen von Jugendbüchern bekannt sind, darauf angesprochen haben, ob ich „Nichts“ kenne, und meinten, dass sie es lesen wollten, hat mich dann doch erstaunt. Das Buch macht derzeit Furore.

(mehr …)