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Schlagwort Archiv: Obdachlosigkeit

Buchbesprechung: Susin Nielsen „Adresse unbekannt“

Cover: Susin Nielsen „Adresse unbekannt“Lesealter 11+(Urachhaus-Verlag 2020, 272 Seiten)

Das Cover und der Titel weisen nur indirekt den Weg: Es geht in dem Kinderbuch der Kanadierin Susin Nielsen nicht, wie man vermuten könnte, um einen Camping-Trip, sondern um einen Jungen, der mit seiner Mutter – ungewollt – in einem VW-Bus lebt. Das ist alles in allem weniger heiter, als es das bunte Cover vermuten lässt. Dass Kinder auch in den reichen Ländern von Armut und Obdachlosigkeit bedroht sind, ja, darin leben, ist ein Thema, das zu wenig Beachtung findet. Susin Nielsen will in ihrem Buch aufzeigen, wie das für Kinder ist und wie es dazu kommt.

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Buchbesprechung: Steven Herrick „Wir beide wussten, es war was passiert“

Cover: Steven Herrick "Wir beide wussten, es war was passiert"Lesealter 14+(Thienemann-Verlag 2016, 205 Seiten)

Regentropfen, dazwischen ein Herz? Na, das Cover leitet einen mit dem Titel zusammen schon dahin, worum es geht: eine Liebesgeschichte. Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht gelesen, wenn ich beim Reinblättern nicht auf die freien Verse, in denen das Buch geschrieben ist, gestoßen wäre. Neu ist die Idee nicht – es gibt immer wieder Jugendbücher, die in Versen ihre Geschichte erzählen. Ich mag die reduzierte Sprache, die damit meist verbunden ist, und deswegen habe ich Steven Herricks Roman auch gelesen. Übrigens: Steven Herrick ist Australier, und dort spielt auch sein Versroman.

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