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Buchbesprechung: Holly-Jane Rahlens "Wie man richtig küsst"

Cover RahlensLesealter 13+(Beltz & Gelberg Verlag 2005, 293 Seiten)

Gut eineinhalb Jahre ist es her, dass ich mein erstes Buch von Holly-Jane Rahlens („Prinz William, Maximilian Minky und ich„) gelesen habe. Und ich erinnere mich noch genau, wie schon am Abend, nachdem ich die Buchbesprechung ins Internet gestellt habe, eine Mail von der Autorin angeflattert kam, wo sie sich – wohl eher scherzhaft als ganz ernst – darüber beschwerte, dass ich dem Buch nur 4-einhalb Punkte gegeben hätte.
Damals gingen noch einige Mails hin und her – und Holly-Jane Rahlens erwähnte unter anderem, dass sie an einem neuen Buch, in dem es um ein Mädchen in der Pubertät geht, arbeitet. Es hat ein bisschen gedauert – aber jetzt ist es da…. Und ich war gespannt, ob es mir gefallen würde.

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Buchbesprechung: Hermann Schulz "Leg nieder dein Herz"

Cover SchulzLesealter 15+(Carlsen-Verlag 2005, 200 Seiten)

Schon lange wollte ich einmal ein Buch von Hermann Schulz lesen, dessen Bücher in Prospekten des Carlsen-Verlags immer wieder umworben werden. Der deutsche Autor schreibt, so weit ich weiß, ausschließlich B ücher, in denen es um Afrika, den großen unbekannten Kontinent, geht. Als vor einigen Wochen ein neues Buch von Hermann Schulz erschienen ist – noch dazu in so schöner Aufmachung -, war das ein willkommener Anlass, es endlich mit einem seiner Bücher zu versuchen.

Gefragt habe ich mich übrigens, warum Hermann Schulz immer über Afrika schreibt – das wenige, was man im Internet über sein Leben findet, gibt an, dass er selbst als Sohn eines Missionars in Ostafrika geboren wurde, jedoch in Deutschland aufwuchs. Von daher wohl die Auseinandersetzung mit diesem Thema…

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Buchbesprechung: Meg Rosoff "So lebe ich jetzt"

Cover RosoffLesealter 14+(Carlsen-Verlag 2005, 204 Seiten)

Es ist die Zeit der Debütromane… Irgendwie sind fast alle Bücher, die ich im Moment lese, die Erstlingswerke der Autoren – und so ist es auch bei Meg Rosoff mit ihrem Buch „So lebe ich jetzt“.

Anscheinend hat Meg Rosoff einen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte in das Buch mit aufgenommen – denn die Autorin ist in New York aufgewachsen und dann 1989 nach London umgezogen. Und darum, von der amerikanischen Ostküstenstadt nach England zu kommen, geht es u.a. auch in dem Buch. Der Rest des Romans (das sieht man gleich bei der Inhaltsangabe) dürfte dann jedoch weitgehend fiktiv sein.

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Buchbesprechung: SF Said "Titus Tatz"

Cover SaidLesealter 10+(Carlsen-Verlag 2005, 256 Seiten)

Was für eine Name – vor allem in dieser Schreibweise: SF Said. Das klingt richtig geheimnisvoll. Der Autor lebt seit 1969 in London und wurde zwei Jahre zuvor in Beirut (Libanon) geboren.
Das Buchcover (sehr hübsch!) und der Titel „Titus Tatz“ lassen vermuten, dass es in dem Buch um eine Katze geht. Im englischen Original heißt das Buch im Übrigen „Varjak Paw“ – nun, „paw“ heißt Pfote, aber was es mit dem Namen „Varjak“ auf sich hat, das weiß ich nicht. Er klingt irgendwie russisch (wer weiß, vielleicht heißen in England viele Katzen so).

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Buchbesprechung: Jeff Stone "Die fünf Gefährten und der Kampf des Tigers"

Cover StoneLesealter 10+(Loewe-Verlag 2005, 209 Seiten)

Als Fan von guten Büchern, in denen es um Japan und China, vor allem auch um die dortigen Kampfsportarten geht, kam mir Jeff Stones Buch „Die fünf Gefährten und der Kampf des Tigers“ gerade recht – denn mein Lesetisch war leer. Da setze ich mich auch über kleinere Zweifel hinweg, ob mir dieses Buch gefallen wird, denn die Buchdeckelgestaltung wirkt doch etwas sehr klischeehaft und der Loewe-Verlag bürgt nicht immer nur für anspruchsvolle Jugendbücher… Aber gut, auch hier kann ich nur wiederholen, was ich an anderer Stelle schon mehrfach geschrieben habe: dass es ja schließlich nicht um das Äußere eines Buches geht, sondern darum, ob ein Buch spannend und interessant ist. Und genau das war auch bei diesem Buch zu prüfen…

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Buchbesprechung: Jonathan Stroud "Bartimäus – Das Auge des Golem"

Cover StroudLesealter 12+(Bertelsmann-Verlag 2005, 670 Seiten)

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich Band 1 von Bartimäus gelesen habe. Nun endlich liegt auch Band 2 in den Regalen aus – der freche Dämon Bartimäus und sein jugendlich-übermütiger Herr Nathanael treiben wieder ihr Unwesen.
Meine Erwartungen an das Buch waren natürlich alles andere als gering – aber immerhin hatte ich einige Hinweise von Lesern der früher erschienenen englischen Originalausgabe, dass Band 2 diese durchaus erfüllen kann… Aber letztendlich traue ich natürlich immer nur meinem eigenen Urteil… 🙂
(„und das solltet ihr auch tun“, würde Bartimäus sicherlich anfügen)

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Buchbesprechung: Christopher Paolini "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter"

Cover PaoliniLesealter 14+(cbj-Verlag 2004, 602 Seiten)

Schon auf den ersten Blick sieht man dank des schönen Buchcovers, dass „Eragon“ mit seinen 600 Seiten ein richtiger Fantasy-Schmöker ist. Von Christopher Paolini, dem Autor, dürfte bisher wohl noch niemand etwas gehört oder gelesen haben – aber das ist auch kein Wunder… – denn der junge Mann ist erst 20 Jahre alt und „Eragon“ sein erstes Buch. Immer wieder gibt es ja solche jungen Wunderkinder, die Jugendbücher schreiben (Rhiannon Lassiter z.B. hat mit „2367 Experiment Hex“ auch früh angefangen) – manche dieser Bücher sind ganz nett (aber nicht wirklich gut), andere dagegen wirklich gelungen. Mal gucken, was der Fantasy-begeisterte Christopher Paolini uns zu bieten hat…

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Buchbesprechung: Bali Rai "Die Crew"

Cover RaiLesealter 13+(Sauerländer-Verlag 2004, 254 Seiten)

Bali Rai – das ahnt man ja schon bei dem Namen – ist indischer Abstammung, jedoch in England geboren und aufgewachsen. Sein erstes Jugendbuch mit dem Titel „Bloß (k)eine Heirat!“ wurde in Zeitungen und Besprechungen hoch gelobt – jedoch habe ich es (bisher) nicht gelesen.
„Die Crew“ ist Bali Rai zweites Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde, und die Kurzzusammenfassung auf dem Buchumschlag klingt ganz viel versprechend – aber das werdet ihr gleich in der Inhaltszusammenfassung selbst merken…

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Buchbesprechung: Philip Pullman "Das Bernstein-Teleskop"

Cover PullmanLesealter 12+(Carlsen-Verlag 2001; als Taschenbuch bei Carlsen: 2003, jeweils 590 Seiten)

Großmundig hatte ich Ende Januar versprochen, dass der dritte Band der Pullman-Trilogie um das Mädchen Lyra in ein paar Wochen hier besprochen wird. Nun, inzwischen ist es Juni, aber ich habe es immerhin doch noch geschafft. Nicht, dass ich keine Lust auf das Buch hatte – es war mir bloß immer zu dick zum Mal-zwischendurch-lesen…
Bevor ihr nun diese Buchbesprechung lest, solltet ihr euch vielleicht erst mal die von Band 1 und Band 2 vornehmen oder am besten gleich die beiden Bücher selbst. Warum? Weil eine Inhaltszusammenfassung des vorliegenden Bands 3 möglicherweise das Ende von Band 2 vorweg nimmt. (Ich weiß – das ist ein gut gemeinter Ratschlag, den ich wohl selbst aus Neugierde nicht befolgen würde…)

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Buchbesprechung: Jonathan Stroud "Bartimäus – Das Amulett von Samarkand"

Cover StroudLesealter 12+(C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag 2004, 540 Seiten)

Bücher über Zauberlehrlinge sind „in“, Trilogien (also dreibändige Werke) ebenso. Mit „Bartimäus – Das Amulett von Samarkand“ geht ein weiteres Jugendbuch ins Rennen, das Jugendliche in eine erlesbare Zauberwelt entführen will – und das in drei Bänden.
Jonathan Stroud hat zwar schon einige Bücher auf Englisch veröffentlicht, aber „Bartimäus“ ist das erste, das ins Deutsche übersetzt wurde. Die Vorabinformation des Bertelsmann-Verlags, dass die Rechte dieses Buches bereits in 20 andere Länder verkauft wurden (und nun eben auch nach Deutschland), lässt erwarten, dass „Bartimäus“ ein besonders gutes Buch ist. Ob sich das bestätigen lässt?

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Buchbesprechung: Andreas Thalmayr "Lyrik nervt"

Cover ThalmayrLesealter 13+(Hanser-Verlag 2004, 104 Seiten plus Anhang/Quellenverzeichnis)

„Lyrik nervt“ ist für diese Internetseiten ein besonderes Buch – denn bisher wurden hier nur Jugendromane besprochen. Bei diesem dünnen Band handelt es sich dagegen eher um eine Art Sachbuch – und zwar über Gedichte.
Andreas Thalmayr? Nie gehört? Den gibt es auch nicht – denn Thalmayr ist niemand anderes als Hans Magnus Enzensberger, einer der bekanntesten deutsche Lyriker der Gegenwart (wer mehr über HME wissen will, kann hier etwas nachlesen: eine Linksammlung und den entsprechenden Wikipedia-Artikel). Den Namen Andreas Thalmayr hatte sich Enzensberger schon einmal vor knapp 20 Jahren ausgeliehen – damals jedoch für ein Erwachsenenbuch über Lyrik.

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Buchbesprechung: Jerry Spinelli "Der Held aus der letzten Reihe"

Cover SpinelliLesealter 10+(Dressler Verlag 2004, 215 Seiten)

Jerry Spinelli ist ein amerikanischer Jugendbuchautor, der sich in Deutschland bereits mit drei Büchern bekannt gemacht hat – vor allem sein Jugendbuch „East End, West End und dazwischen Maniac Magee“ hat es mir, als ich es gelesen habe, angetan. (Dafür am Rande hier eine dicke Lese-Empfehlung – leider habe ich für dieses Buch damals noch keine Buchbesprechungen geschrieben…)
Mit „Der Held aus der letzten Reihe“ greift Spinelli ein Thema wieder auf, das schon in seinem vorherigen Buch „Stargirl“ im Zentrum stand: Jugendliche, die mit ihrem Verhalten auffallen und Außenseiter sind – und das macht Spinelli immer auf eine ganz besondere Art und Weise (am Ende der Besprechung weiß man genauer, was ich meine)…

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