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Bestenliste (5 Punkte)

Buchbesprechung: Alyssa Brugman “Einfach Bindy”

Cover BrugmanLesealter 13+(Hanser-Verlag 2006, 203 Seiten)

Der australischen Jugendbuchautorin Alyssa Brugman hat es das Thema Mobbing angetan. Wie schon in ihrem ersten, ziemlich schonungslosen Buch „Zeig dein Gesicht“ geht es auch in „Einfach Bindy“ wieder um die Ausgrenzung eines Mädchens durch ihre Klassenkameradinnen und Freundinnen – ein nach wie vor sehr aktuelles und brisantes Thema. Denn vielen Jugendlichen geht es so, dass sie von anderen geschnitten und schlecht behandelt werden – oft grundlos. Ob es Alyssa Brugman auch in ihrem zweiten Buch gelingt, die Hintergründe von Mobbing darzustellen und damit vielleicht andere für dieses Thema zu sensiblisieren, soll diese Buchbesprechung unter anderem beantworten…

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Buchbesprechung: Jonathan Stroud "Bartimäus – Die Pforte des Magiers"

Cover StroudLesealter 11+(cbj-Verlag 2006, 600 Seiten)

Tja, damit ist es vorbei – drei Bände „Bartimäus“, und keinen mehr, wird es wohl geben… Jonathan Stroud hatte sich schon mit Band 1 („Das Amulett von Samarkand„) und mit Band 2 („Das Auge des Golem„) in die Herzen vieler Kinder und Jugendlicher, ja sogar Erwachsener wie mich geschrieben – den selbstüberzeugten und witzigen Dämon Bartimäus muss man einfach mögen (und manch andere Figur in den Büchern auch)…
Ein Jahr hat es gedauert, bis Natanael, Kitty und Bartimäus wieder auftreten durften – und nach den Steilvorlagen der Vorgängerbände war ich natürlich mehr als gespannt auf den Abschluss der Bartimäus-Trilogie…

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Buchbesprechung: Mal Peet "Keeper"

Cover PeetLesealter 11+(Carlsen-Verlag 2006, 222 Seiten)

Da muss schon erst eine Fußballweltmeisterschaft kommen, bis dieses Buch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wird. Gut, allzu lange hat das nicht gedauert – aber immerhin ist Mal Peets Fußballroman schon 2003 im Original erschienen.
Die Jugendbuchprospekte im Frühjahr haben ja einige Fußballbücher enthalten – aber bisher hatte ich einen großen Bogen darum gemacht. So richtig haben mich diese Bücher einfach nicht interessiert, wohl vor allem deswegen, weil ich sie in die Kategorie „Auch die Verlage wollen an der WM etwas Geld verdienen“ gesteckt habe. (Ich bin übrigens kein großer Fußballfan – aber EM oder WM verfolge ich dann doch immer gespannt.) Doch jetzt, wo die Fußballweltmeisterschaft läuft, bin ich noch auf den Geschmack gekommen und habe wenigstens zwei Fußballbücher – beide übrigens in der ZEIT „geadelt“ (hier) – bestellt.

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Buchbesprechung: Joseph Delaney "Spook. Der Schüler des Geisterjägers"

Cover DelaneyLesealter 12+(cbj-Verlag 2006, 270 Seiten plus Anhang)

Joseph Delaney ist Engländer und lebt mit seiner Familie im Norden von England in der Grafschaft Lancashire. „Spook. Der Schüler des Geisterjägers“ ist sein erstes Buch – ein Fantasyroman, wie man unschwer an Titel und Buchumschlag erkennen kann…
Erst als ich mit dem Buch fertig war, habe ich gemerkt, dass es noch weitere „Spook“-Bände geben muss. Denn so richtig ist die Geschichte nicht abgeschlossen. Und wirklich, auf Englisch gibt es bereits zwei weitere Folgen. Ob man sich auf diese Bücher freuen darf oder nicht – das könnt ihr erfahren, wenn ihr weiterlest…

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Buchbesprechung: Frank Cottrell Boyce "Meisterwerk"

Cover BoyceLesealter 11+(Carlsen-Verlag 2006, 318 Seiten)

Mit dem vor knapp zwei Jahren erschienenen Jugendbuch „Millionen“ hat der englische Schriftsteller Frank Cottrell Boyce sich in das Herz vieler Jugendbuchleser geschrieben – die ZEIT meinte sogar, dass es das beste Jugendbuch des Jahres 2004 sei und verlieh Boyce dafür den Luchs des Jahres. Ich war wohl einer der wenigen, die nicht ganz so begeistert von „Millionen“ war… Das war auch der Grund, warum ich Boyces neues Buch erst einmal ein bisschen auf meinem Lesetisch liegen ließ…

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Buchbesprechung: Sally Gardner "Ich, Coriander"

Lesealter 10+(cbj-Verlag 2006, 313 Seiten)

Die britische Autorin Sally Gardner hat eine wirklich ungewöhnliche Biografie: Sie litt als Kind an Dyslexie, konnte also nicht lesen und schreiben, und besuchte mehrere Schulen für lernbehinderte Kinder. Das Erstaunliche war, dass sie dennoch nach der Schulzeit erfolgreich an einer Kunstakademie ihr Examen machte und schließlich sogar Bilderbücher verfasste. Mit „Ich, Coriander“ wagte Sallly Gardner sich erstmals daran, ein Kinder- und Jugendbuch zu schreiben.

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Buchbesprechung: Ron Koertge "Ein viel zu schönes Mädchen"

Cover KoertgeLesealter 13+(Carlsen-Verlag 2006, 143 Seiten)

Puh, was für ein Buchcover! Nein, wenn ich Ron Koertge nicht schon kennen würde und mir seine Bücher bisher immer gefallen haben, so hätte ich dieses Buch nie in die Hand genommen. Der Buchumschlag mag zum Titel und zum Inhalt passen, aber diese kitschigen Mädchenslipper auf knallrosa Hintergrund vergraulen wohl jeglichen männlichen Leser. Dabei ist „Ein viel zu schönes Mädchen“ wirklich nicht nur ein Buch für Mädchen… Nein, da kann man nur hoffen, dass die Taschenbuchausgabe, die hoffentlich irgendwann folgen wird, ein ansprechenderes Cover ziert…

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Buchbesprechung: Åke Edwardson "Samuraisommer"

Cover EdwardsonLesealter 12+(Carlsen-Verlag 2006, 206 Seiten)

Es scheint zunehmend beliebt zu werden, dass Erwachsenenschriftsteller, darunter auch Krimiautoren, Jugendbücher schreiben – gerade in Schweden: Henning Mankell verfasst Kinderbücher, Håkan Nesser hat mit „Kim Nowak badete nie im See von Genezareth“ vor eineinhalb Jahren ein tolles Jugendbuch geschrieben, und nun schickt sich auch Åke Edwardson an, ein Jugendbuch zu veröffentlichen: „Samuraisommer“.
Von schwedischen Jugendbüchern erwarte ich im Übrigen immer Besonderes – ich glaube, es gibt aus keinem anderen Land durchgehend so viele gelungene Jugendbücher wie aus Schweden. Für mich gehören schwedische Jugendbuchautoren wie Mikael Engström, Mats Wahl oder früher Peter Pohl einfach zu den ganz Großen. Ob sich Åke Edwardson hier einreihen kann?

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Buchbesprechung: Bali Rai: "Rani & Sukh. Eine verbotene Liebe"

Cover RaiLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2006, 292 Seiten)

Ein weiteres Buch des aus Indien stammenden, aber in England aufgewachsenen und lebenden Schriftstellers Bali Rai – mit farbenfrohem Buchumschlag… Gut eineinhalb Jahre ist es her, dass ich „Die Crew„, Rais zweites ins Deutsche übersetzte Buch gelesen habe. Ein Buch, das mit Charme und Witz die Situation von jugendlichen Indern in England beschrieben hat. Auch in „Rani & Sukh“ geht es um dieses Thema – diesmal allerdings um die schwierige Liebesgeschichte zweier Jugendlicher aus indischen Familien…

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Buchbesprechung: Margaret Wild "Eine Nacht"

Cover WildLesealter 14+(Hanser-Verlag 2006, 237 Seiten)

„Eine Nacht ist das zweite Buch von Margaret Wild, das auf Deutsch erschienen ist. Mit „Jinx“, ihrem ersten Buch, hatte die australische Autorin viel Erfolg und fiel vor allem durch den ungewöhnlichen Schreibstil auf, der auch in dem neuem Buch verwendet wird. Margaret Wild schreibt in einer Mischung aus Lyrik und erzählerischem Text – das ganze Buch ist in Versen (die sich jedoch nicht reimen) geschrieben.

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Buchbesprechung: Mikael Engström "Steppo. Voll die Krise"

Cover EngströmLesealter 14+(Hanser-Verlag 2006, 282 Seiten)

Drei Jahre ist es schon her, dass Mikael Engströms erstes Buch „Brando“ auf Deutsch erschienen ist. Und ich weiß noch, wie begeistert ich war, als ich das Buch aus der Hand legte. Meiner Meinung nach hätte „Brando“ damals ja den Deutschen Jugendliteraturpreis verdient (immerhin war es 2004 nomiert) – aber die Jury trifft aus meiner Sicht leider nicht immer die richtigen Entscheidungen.
Lange habe ich auf das Nachfolgebuch von Mikael Engström gewartet – endlich ist es da: „Steppo. Voll die Krise“. Weil ich so gespannt auf dieses Buch war und ich insbesondere wissen wollte, ob Mikael Engström noch einmal so ein großer Wurf gelungen ist, hab ich andere Bücher erst mal liegen lassen…

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Buchbesprechung: Martha Heesen "Die Nacht, als Mats nicht heimkam"

Cover HeesenLesealter 10+(Sauerländer-Verlag 2005, 115 Seiten)

Es gibt Bücher, die packen einen auf den ersten Seiten – aber dann hat man keine Zeit mehr zum Weiterlesen. So ging es mir mit Martha Heesens Jugendbuch „Die Nacht, als Mats nicht heimkam“. Gut 50 Seiten bin ich an einem Abend gekommen (fast die Hälfte des Buches) und war davon sehr angetan – doch dann hatte ich dermaßen viele Termine und so viel zu tun, dass das Buch über eine Woche herumlag, ohne dass ich es beenden konnte.
Ob das Buch der niederländischhen Autorin in der zweiten Hälfte genauso gut war wie am Anfang, das werdet ihr weiter unten erfahren…

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