
(Carlsen-Verlag 2006, 318 Seiten)
Mit dem vor knapp zwei Jahren erschienenen Jugendbuch „Millionen“ hat der englische Schriftsteller Frank Cottrell Boyce sich in das Herz vieler Jugendbuchleser geschrieben – die ZEIT meinte sogar, dass es das beste Jugendbuch des Jahres 2004 sei und verlieh Boyce dafür den Luchs des Jahres. Ich war wohl einer der wenigen, die nicht ganz so begeistert von „Millionen“ war… Das war auch der Grund, warum ich Boyces neues Buch erst einmal ein bisschen auf meinem Lesetisch liegen ließ…
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
16.279 Seitenaufrufe
ab 10/11 Jahren, Autoren A - E, Bestenliste (5 Punkte), Lektüre 5./6. KlasseFamilie, Kunst, Pubertät
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(cbj-Verlag 2006, 313 Seiten)
Die britische Autorin Sally Gardner hat eine wirklich ungewöhnliche Biografie: Sie litt als Kind an Dyslexie, konnte also nicht lesen und schreiben, und besuchte mehrere Schulen für lernbehinderte Kinder. Das Erstaunliche war, dass sie dennoch nach der Schulzeit erfolgreich an einer Kunstakademie ihr Examen machte und schließlich sogar Bilderbücher verfasste. Mit „Ich, Coriander“ wagte Sallly Gardner sich erstmals daran, ein Kinder- und Jugendbuch zu schreiben.
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
4.391 Seitenaufrufe
ab 10/11 Jahren, Autoren F - J, Bestenliste (5 Punkte)
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(Carlsen-Verlag 2006, 143 Seiten)
Puh, was für ein Buchcover! Nein, wenn ich Ron Koertge nicht schon kennen würde und mir seine Bücher bisher immer gefallen haben, so hätte ich dieses Buch nie in die Hand genommen. Der Buchumschlag mag zum Titel und zum Inhalt passen, aber diese kitschigen Mädchenslipper auf knallrosa Hintergrund vergraulen wohl jeglichen männlichen Leser. Dabei ist „Ein viel zu schönes Mädchen“ wirklich nicht nur ein Buch für Mädchen… Nein, da kann man nur hoffen, dass die Taschenbuchausgabe, die hoffentlich irgendwann folgen wird, ein ansprechenderes Cover ziert…
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
14.297 Seitenaufrufe
ab 12/13 Jahren, Autoren K - O, Bestenliste (5 Punkte), Lektüre 7./8. KlasseFreundschaft, Mode
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(Carlsen-Verlag 2006, 206 Seiten)
Es scheint zunehmend beliebt zu werden, dass Erwachsenenschriftsteller, darunter auch Krimiautoren, Jugendbücher schreiben – gerade in Schweden: Henning Mankell verfasst Kinderbücher, Håkan Nesser hat mit „Kim Nowak badete nie im See von Genezareth“ vor eineinhalb Jahren ein tolles Jugendbuch geschrieben, und nun schickt sich auch Åke Edwardson an, ein Jugendbuch zu veröffentlichen: „Samuraisommer“.
Von schwedischen Jugendbüchern erwarte ich im Übrigen immer Besonderes – ich glaube, es gibt aus keinem anderen Land durchgehend so viele gelungene Jugendbücher wie aus Schweden. Für mich gehören schwedische Jugendbuchautoren wie Mikael Engström, Mats Wahl oder früher Peter Pohl einfach zu den ganz Großen. Ob sich Åke Edwardson hier einreihen kann?
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
8.117 Seitenaufrufe
ab 12/13 Jahren, Autoren A - E, Bestenliste (5 Punkte)Familie, Freundschaft, Kindheit
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(Sauerländer-Verlag 2006, 292 Seiten)
Ein weiteres Buch des aus Indien stammenden, aber in England aufgewachsenen und lebenden Schriftstellers Bali Rai – mit farbenfrohem Buchumschlag… Gut eineinhalb Jahre ist es her, dass ich „Die Crew„, Rais zweites ins Deutsche übersetzte Buch gelesen habe. Ein Buch, das mit Charme und Witz die Situation von jugendlichen Indern in England beschrieben hat. Auch in „Rani & Sukh“ geht es um dieses Thema – diesmal allerdings um die schwierige Liebesgeschichte zweier Jugendlicher aus indischen Familien…
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
6.150 Seitenaufrufe
ab 12/13 Jahren, Autoren P - T, Bestenliste (5 Punkte)
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(Hanser-Verlag 2006, 237 Seiten)
„Eine Nacht ist das zweite Buch von Margaret Wild, das auf Deutsch erschienen ist. Mit „Jinx“, ihrem ersten Buch, hatte die australische Autorin viel Erfolg und fiel vor allem durch den ungewöhnlichen Schreibstil auf, der auch in dem neuem Buch verwendet wird. Margaret Wild schreibt in einer Mischung aus Lyrik und erzählerischem Text – das ganze Buch ist in Versen (die sich jedoch nicht reimen) geschrieben.
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
4.373 Seitenaufrufe
ab 14/15 Jahren, Autoren U - Z, Bestenliste (5 Punkte)Erwachsenwerden, Junge Eltern, Schwangerschaft
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(Hanser-Verlag 2006, 282 Seiten)
Drei Jahre ist es schon her, dass Mikael Engströms erstes Buch „Brando“ auf Deutsch erschienen ist. Und ich weiß noch, wie begeistert ich war, als ich das Buch aus der Hand legte. Meiner Meinung nach hätte „Brando“ damals ja den Deutschen Jugendliteraturpreis verdient (immerhin war es 2004 nomiert) – aber die Jury trifft aus meiner Sicht leider nicht immer die richtigen Entscheidungen.
Lange habe ich auf das Nachfolgebuch von Mikael Engström gewartet – endlich ist es da: „Steppo. Voll die Krise“. Weil ich so gespannt auf dieses Buch war und ich insbesondere wissen wollte, ob Mikael Engström noch einmal so ein großer Wurf gelungen ist, hab ich andere Bücher erst mal liegen lassen…
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
8.037 Seitenaufrufe
ab 14/15 Jahren, Autoren A - E, Bestenliste (5 Punkte)
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(Sauerländer-Verlag 2005, 115 Seiten)
Es gibt Bücher, die packen einen auf den ersten Seiten – aber dann hat man keine Zeit mehr zum Weiterlesen. So ging es mir mit Martha Heesens Jugendbuch „Die Nacht, als Mats nicht heimkam“. Gut 50 Seiten bin ich an einem Abend gekommen (fast die Hälfte des Buches) und war davon sehr angetan – doch dann hatte ich dermaßen viele Termine und so viel zu tun, dass das Buch über eine Woche herumlag, ohne dass ich es beenden konnte.
Ob das Buch der niederländischhen Autorin in der zweiten Hälfte genauso gut war wie am Anfang, das werdet ihr weiter unten erfahren…
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Ulf Cronenberg
18. Mai 2008
6.381 Seitenaufrufe
ab 10/11 Jahren, Autoren F - J, Bestenliste (5 Punkte)
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(Sauerländer-Verlag 2003, 173 Seiten)
„Eine Schublade voller Briefe“ ist nicht unbedingt ein neues Buch – aber als ich neulich im Internet beim Sauerländer-Verlag nach Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich geguckt habe, bin ich über dieses Buch gestolpert und habe mir, da die Beschreibung interessant klang, vorgenommen, es zu lesen.
Ich glaube, es ist das erste japanische Jugendbuch, das ich hier bei Jugendbuchtipps.de bespreche – zumindest fällt mir auf Anhieb kein anderes ein.
Wer übrigens ein bisschen was über die japanische Autorin erfahren will, kann hier beim Sauerländer-Verlag etwas nachlesen. Aber viel steht da nicht…
Interessant ist übrigens, dass das Buch aus dem Englischen und nicht aus dem Japanischen übersetzt wurde – eine Übersetzung der Übersetzung sozusagen, bei der hoffentlich nicht zu viel auf der Strecke geblieben ist.
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Ulf Cronenberg
17. Mai 2008
10.021 Seitenaufrufe
ab 14/15 Jahren, Autoren U - Z, Bestenliste (5 Punkte)
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(Hanser-Verlag 2005, 380 Seiten)
Seltsam – da schaute ich gerade nach, wann dieses Buch im Original erschienen ist, und dann steht da doch: 1981. „Evil“ ist also nicht gerade ein taufrisches Buch… Aber warum wurde das Buch erst so spät übersetzt? Wahrscheinlich liegt das daran, dass das Buch erst vor kurzem verfilmt wurde und der Film sogar für den ausländischen Oscar nominiert wurde… Vorher hatte sich wohl niemand für dieses Buch interessiert.
Der Name Jan Guillou lässt einen ja eher an einen französischen Roman denken, doch weit gefehlt. Jan Guillou ist schwedischer Journalist und Krimiautor und hat mit „Evil“ einen Jugendroman geschrieben.
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Ulf Cronenberg
17. Mai 2008
34.527 Seitenaufrufe
ab 14/15 Jahren, Autoren F - J, Bestenliste (5 Punkte)Familie, Gewalt, Internat, Mobbing
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(Carlsen-Verlag 2005, 259 Seiten)
Rechtzeitig vor Weihnachten habe ich es geschafft, ein richtiges Weihnachtsbuch zu lesen – und noch dazu von dem Jugendbuchautor, den ich im Moment für den begabtesten unter den deutschen halte: Zoran Drvenkar. Seine Bücher – auch wenn sie vom Inhalt her oft schwer zu verdauen sind – mag ich einfach, weil sie einen so bildreichen Schreibstil haben. Ich war wirklich gespannt, ob und wie Zoran Drvenkar das schwierige Thema „Weihnachten“ meistert – ohne in Kitsch und Rührung wie in einer hohen Schneeböe stecken zu bleiben.
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Ulf Cronenberg
17. Mai 2008
21.119 Seitenaufrufe
ab 10/11 Jahren, Autoren A - E, Bestenliste (5 Punkte), Lektüre 5./6. KlasseKurzgeschichten, Vorlesen, Weihnachten
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(cbj-Verlag 2005, 783 Seiten)
Zwei große Fantasy-Überraschungen gabe es im Jahr 2004: das erste Buch der Bartimäus-Trilogie von Jonathan Stroud und den ersten Band von Christopher Paolinis „Eragon“. Nachdem Jonathan Stroud mit dem zweiten Band im Sommer bereits die hohen Erwartungen erfüllen konnte, liegt jetzt – lange von mir erwartet – endlich auch Band 2 von „Eragon“ vor.
Ich weiß noch, dass ich Eragon 1 im Urlaub in Italien innerhalb von drei Tagen ausgelesen hatte – eigentlich war ich eher skeptisch an das Buch herangegangen, weil es ja das Erstlingswerk eines 19-Jährigen war. Doch dann konnte ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören und legte das Buch schließlich nach 600 Seiten begeistert aus der Hand… Eine große Hypothek für Band 2.
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Ulf Cronenberg
17. Mai 2008
12.065 Seitenaufrufe
ab 14/15 Jahren, Autoren P - T, Bestenliste (5 Punkte)
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