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Schlagwort Archiv: Familie

Buchbesprechung: Nils Mohl „Pepper“

Cover: Nils Mohl „Pepper“Lesealter 15+(Rotfuchs-Verlag 2026, 267 Seiten)

Es freut mich sehr, dass Nils Mohl inzwischen doch nicht nur alle paar Jahre ein Jugendbuch veröffentlicht – so war das längere Zeit. Sein letzter Jugendrom „Engel der letzten Nacht“ ist jedenfalls erst ein Jahr her, und auch wenn das Buch durchaus anspruchsvoll angelegt war, so hat es mir sehr gut gefallen – wie eigentlich so gut wie alle Jugendromane von Nils Mohl. Das Cover von „Pepper“ fußt übrigens wie beim letzten Buch auf einer Illustration des Hamburger Streetart-Künstlers Brozilla. Doch nun Vorhang auf für das Buch …

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Buchbesprechung: Will Gmehling „Stuxx“

Cover: Will Gmehling „Stuxx"Lesealter 13+(Peter-Hammer-Verlag 2026, 283 Seiten)

Ein ungewöhnliches Cover ist es ja schon, das Will Gmehlings ersten Jugendroman (sofern ich richtig informiert bin) ziert, und vor allem das Farbspiel um das links zu sehende Auge lässt Raum für Spekulationen … Will Gmehling hat bisher insbesondere Bilder- und Kinderbücher für jüngere Leser/innen geschrieben, und bekannt geworden ist er vor allem mit „Freibad“, Band 1 der Bukowski-Reihe, die mir sehr gut gefallen hat. Für „Freibad“ hat er im Jahr 2020 auch den Deutschen Jugendliteraturpreis verliehen bekommen.

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Buchbesprechung: Annette Mierswa „Der Scherbenpalast“

Cover: Annette Mierswa „Der Scherbenpalast“Lesealter 14+(Verlag Freies Geistesleben 2025, 207 Seiten)

Mir gefällt der Titel von Annette Mierswas Jugendbuch, auch wenn ich mir erst mal nicht so richtig etwas darunter vorstellen konnte. Meine Neugierde hatte darüber hinaus die Presseinformation geweckt, in der stand, dass es in dem Buch um einen Umzug geht. Das ist ja in der Tat etwas, was viele Jugendliche erleben. Ich kenne das durchaus auch selbst aus meiner Kindheit und Jugend, und ich habe mich vor allem bei einem Umzug mit 14 Jahren eine längere Zeit lang ziemlich entwurzelt gefühlt. Genau darum geht es auch in dem Buch von Annette Mierswa.

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Buchbesprechung: Nina Scheweling „Academy of Lies – Anatomie einer Verschwörung“

Cover: Nina Scheweling „Academy of Lies”, Band 1Lesealter 14+(Loewe-Verlag 2025, 398 Seiten)

„Academy of Lies“ ist ein Buch, das ich eher nicht zu meinen bevorzugten Lektüren rechnen würde; doch mir hat der erste Jugendroman von Nina Scheweling („Full Dive“) gut gefallen, und ab und zu muss es auch mal sein, etwas eher Ungewohntes zu lesen. Übrigens: Wer das Buch ausgelesen hat, findet am Ende auf einer Seite den Hinweis auf die Telefonseelsorge und darauf, dass man das Buch nicht lesen sollte, wenn man Schwierigkeiten mit Themen wie Tod, Mord, Trauer etc. habe. Schon etwas seltsam – den Hinweis sollte man vielleicht besser an den Anfang des Buchs stellen …

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Buchbesprechung: Birgit Schössow „Oma verbuddeln“

Cover: Birgit Schössow „Oma verbuddeln“Lesealter 10+(Peter-Hammer-Verlag 2024, 221 Seiten)

Das letzte Buch aus dem Jahr 2024, das ich wahrscheinlich lese, ist ein Kinderbuch. Mich hat der Titel „Oma verbuddeln“ einfach neugierig gemacht. Das Cover mit dem unbedarft (oder wie will man das interpretieren?) guckenden Jungen, passt außerdem gut zum Titel. Der Name Schössow scheint einem ja bekannt, und in der Wikipedia steht dann auch, dass Birgit Schössow die Schwester des Illustrators Peter Schössow ist, den man z. B. von den Illustrationen der „Rico und Oskar“-Bücher kennt. Birgit Schössow ist ca. 10 Jahre jünger als ihr Bruder und ebenfalls gelernte Illustratorin.

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Buchbesprechung: Zoran Drvenkar „Frankie und wie er die Welt sieht“

Cover: Zoran Drvenkar „Frankie und wie er die Welt sieht“Lesealter 10+(Hanser-Verlag 2024, 149 Seiten)

Zoran Drvenkars letztes Kinderbuch ist vor einem guten Jahr erschienen. „Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück“ wurde von der Luchs-Jury als Buch des Monats ausgezeichnet, und auch ich fand das Buch grandios. Grund genug, um nun auch „Frankie und wie er die Welt sieht“, Zoran Drvenkars neues Kinderbuch, zu lesen, obwohl mich das Cover nicht so ganz angesprochen hat. Turbulent, von daher passt das Cover aber ja, geht es in dem Buch zu – das sei schon mal verraten.

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Buchbesprechung: Gordon Korman „The Fort“

Cover: Gordon Korman „The Fort“Lesealter 12+(Beltz & Gelberg 2024, 249 Seiten)

Seltsam, dass der Titel der deutschen Übersetzung auch „The Fort“ heißt und nicht übersetzt wurde. Es wäre ja durchaus „Das Fort“ als Titel denkbar gewesen … Der Autor Gordon Korman ist Kanadier, lebt aber inzwischen auf Long Island (New York); und der Name sagte mir bisher absolut gar nichts, auch wenn (ich habe gerade nachgeschaut) vom Autor schon auf Deutsch Kinderbücher erschienen sind. „The Fort“ trägt den Untertitel „Das Geheimnis eines Sommers“, und was einen erwartet – das sei schon mal verraten – ist eine Abenteuergeschichte.

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Buchbesprechung: Anna Woltz „Atlas, Elena und das Ende der Welt“

Cover: Anna Woltz „Atlas, Elena und das Ende der Welt“Lesealter 11+(Carlsen-Verlag 2024, 182 Seiten)

Kinderbücher müssen für mich immer etwas Besonderes haben, damit ich sie gerne lese – mir wird da schnell langweilig. Wenn sie allerdings von Anna Woltz geschrieben sind, sind sie für mich Pflicht – ich mag ihre Geschichten aus ganz verschiedenen Gründen, vor allem aber, weil ihre Figuren und die Geschichten Power haben. Zwei Jahre nach „Nächte im Tunnel“, das für etwas ältere Leser/innen als die meisten anderen Bücher der Autorin gedacht war, gibt es nun wieder ein neues Kinderbuch der niederländischen Autorin.

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Buchbesprechung: Alexandra Helmig „Beat vor der Eins“

Cover: Alexandra Helmig „Beat vor der Eins“Lesealter 16+(mixtvision-Verlag 2024, 140 Seiten)

„Beat vor der Eins“ ist ein etwas kryptischer Titel, auf den ich mir keinen Reim machen konnte. Er spielt natürlich auf Musik an – mehr habe ich allerdings nicht verstanden. Der Pressetext von mixtvision hilft einem aber weiter: Gemeint ist das „Gefühl, auf der Stelle zu treten – ein Leben in einer endlosen Warteschleife, im ’Beat vor der Eins, die nicht kommt.‘“ Alexandra Helmig ist im Jugendbuchbereich anscheinend eine neue Autorin, ihr bisheriger Schwerpunkt lagen eher bei Drehbüchern und Theaterstücken. „Beat vor der Eins“ ist meines Wissens ihr Debüt im Jugendbuch …

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Buchbesprechung: Tamara Bach „Von da weg“

Cover: Tamara Bach „Von da weg“Lesealter 13+(Carlsen-Verlag 2024, 171 Seiten)

Alle Jahre wieder im Januar oder Februar klingelt sozusagen das Glöckchen und es gibt einen neuen Jugendroman von Tamara Bach. Man kann sich darauf freuen, denn was man bekommt, ist keine Stangenware (auch wenn der regelmäßige Veröffentlichungstakt das vermuten lassen könnte); nein, man liest immer ganz besondere Bücher. Die Gemeinsamkeit der Bücher ist, dass es meist um die innere Befindlichkeit von Mädchen im Jugendalter geht, die besondere Alltagssituationen erleben … Das ist in „Von da weg“ nicht anders.

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Buchbesprechung: Katya Balen „October, October“

Cover: Katya Balen „October, October“Lesealter 11+(Hanser-Verlag 2023, 215 Seiten)

Warum nicht gleich damit rausrücken? Ich frage mich, wie man einem Buch ein so dermaßen kitschiges Cover geben kann … Wer die Geschichte kennt, stellt sich die Hauptfigur jedenfalls ganz sicher anders vor; dass sie so gestriegelt vor einem Baum sitzt und mit elfengleichen Zügen nach vorne guckt, passt einfach überhaupt nicht. Warum ich das Buch trotzdem gelesen habe? Mir wurde gesagt, dass Inhalt und Cover nicht zusammenpassen. Und das kann ich nach der Lektüre zumindest schon mal bestätigen.

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Buchbesprechung: Susin Nielsen „Peanuts und andere Katastrophen“

Cover: Susin Nielsen „Peanuts und andere Katastrophen“Lesealter 11+(Urachhaus-Verlag 2023, 235 Seiten)

Die Kanadierin Susin Nielsen ist im deutschen Sprachraum eine der großen Neuentdeckungen der letzten Jahre gewesen – in Kanada ist sie schon länger bekannt, hat sich dort auch einen Namen als Drehbuchautorin für Serien gemacht. Ihre Bücher sind immer erfrischend, handeln mit Humor und Witz zugleich von schwierigen Lebenssituationen, in denen sich Kinder und Jugendliche befinden. Kurz, die Mischung stimmt einfach. „Peanuts und andere Katastrophen“ ist eigentlich ihr Erstling als Kinderbuch (auch wenn sie schon anderes geschrieben hatte), der aber erst jetzt übersetzt auf Deutsch vorliegt.

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