Jugendbuchtipps.de

Schlagwort Archiv: Science-Fiction

Kurzrezension: Scott Westerfeld "Peeps"

Cover WesterfeldLesealter 12+(Kosmos-Verlag 2008, 343 Seiten)

„So süß, dass ich ihn fressen musste“ heißt das Buch von Scott Westerfeld im Untertitel. Hm, nach dem Lesen des Titels und des Untertitels hatte ich ja erst einmal gedacht, dass das ein Buch über einen Popstar oder etwas Ähnliches sein muss – aber weit gefehlt. Der Buchtitel hat mich auf eine falsche Fährte gesetzt. Scott Westerfelds Buch kann man wohl eher als einen Thriller für Jugendliche bezeichnen – mit einem Schuss Fantasy und Science-Fiction -, oder als einen modernen Vampir-Roman.

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Kurzrezension: Reinhold Ziegler "Nachtläufer"

Cover ZieglerLesealter 13+(Ueberreuter-Verlag 2008, 144 Seiten)

Lange, lange (ich schätze gut zehn Jahre) ist es her, dass ich ein Buch von Reinhold Ziegler gelesen habe. „Version 5 Punkt 12“ war das, wenn ich mich richtig erinnere. Und kennen gelernt hatte ich den Autor mit seinem Jugendroman „Es gibt hier nur zwei Richtungen, Mister.“ Das waren zwei Bücher, die ich nicht schlecht fand, die aber nicht zu meinen Favoriten gehörten.

Während das zweitgenannte Buch in der Gegenwart spielte, malte „Version 5 Punkt 12“ eine düstere Zukunftsvision, in der die Menschen mit Hilfe von Computern überwacht wurden. Auch „Nachtläufer“, Reinhold Zieglers neues Buch, ist in der Zukunft angesiedelt – und zwar nach einer großen ökologischen Katastrophe.

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Buchbesprechung: Andreas Schlüter & Mario Giordano "Pangea"

Cover Schüter & GiordanoLesealter 12+(cbj-Verlag 2008, 478 Seiten)

Andreas Schlüter ist unter den Kinder- und Jugendbuchschriftstellern beileibe kein Unbekannter. Mit „Level 4 – Die Stadt der Kinder“ hat er vor gut zehn Jahren ein Kinderbuch geschrieben, das viele junge Leser begeistert hat, weil es das Thema Computerspiel aufgegriffen hat. Und auch sonst hat er einiges für Kinder ab 10 Jahren geschrieben – nicht nur die Fortsetzungsfolgen von „Level 4“.

Mario Giordano dagegen ist vielleicht nicht ganz so bekannt. Doch auch er hat mehrere Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Eines dieser Bücher hat mir vor gut 10 Jahren (es ist 1997 herausgekommen) sehr gut gefallen: „Der aus den Docks“. Das kennt aber wohl kaum jemand…

Nun haben sich die beiden zusammengetan und einen Jugendroman geschrieben, der in der fernen Zukunft spielt: „Pangea“.

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Buchbesprechung: Eoin Colfer "Cosmo Hill. Der Supernaturalist"

Cover ColferLesealter 10+(List-Verlag 2008, 237 Seiten)

Eoin Colfer, der irische Jugendbuchautor, hat wieder zugeschlagen und beglückt uns nach Artemis Fowl und anderen Figuren mit einer neuen Romanfigur: Cosmo Hill. Ob der Junge zum Helden einer neuen Reihe wird oder ob das „Cosmo Hill: Der Supernaturalist“ nur ein einzelnes Buch bleibt, weiß ich nicht. Aber zumindest bin ich auf jedes Buch von Eoin Colfer gespannt, denn seine Bücher bieten gute Unterhaltung, sind auch etwas für die Lesemuffel unter den Jungen und haben immer eine gehörige Prise irischen Humors. Und diesmal geht die Reise in die ferne Zukunft.

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Buchbesprechung: David Klass "Feuerquell"

Cover KlassLesealter 13+(Boje-Verlag 2007, 409 Seiten)

David Klass zählt zu meinen Lieblingsautoren. Mit seinen beiden letzten auf Deutsch erschienen Büchern „Was du willst“ und „Wenn er kommt, dann laufen wir“ hat er interessante und spannende Bücher für und über Jugendliche geschrieben, die einfach nur gut waren.
„Feuerquell“, sein neuestes Buch, wäre mir fast entgangen, denn es ist in einem neu gegründeten Verlag (dem Boje-Verlag) erschienen, von dem ich keine Prospekte zugeschickt bekommen habe. Aber in einer Buchhandlung habe ich das Buch dann doch entdeckt.
Doch das neue Werk des amerikanischen Schriftstellers ist etwas ganz anderes: ein Buch, das Gegenwart und Zukunft zusammenbringt und damit Science-Fiction-Elemente hat…

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Buchbesprechung: Marcus Hammerschmitt "Der Fürst der Skorpione"

Cover HammerschmittLesealter 13+(Sauerländer-Verlag 2007, 184 Seiten)

Dass ich ein großer Fan von guten Science-fiction-Romanen bin, dürfte schon einigen Lesern von Jugendbuchtipps.de aufgefallen sein. Doch mit Jugendbüchern über die Zukunft ist das immer so eine Sache – wirklich gelungene Bücher sind eher Mangelware.
Marcus Hammerschmitts SF-Roman „Der Fürst der Skorpione“ wurde schon vorab von einem anderen Autor geadelt: Andreas Eschbach meint, wie auf dem Buchrücken zu lesen ist, dass Hammerschmitts Buch „sicher dereinst als Kultbuch gelten wird“. Eine hohe Messlatte für ein Buch, die einerseits neugierig macht, andererseits aber auch die Gefahr birgt, dass der Leser am Ende etwas enttäuscht zurückbleibt…

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Buchbesprechung: Suzanne Weyn “Bar Code Tattoo”

Cover WeynLesealter 11+(Sauerländer-Verlag 2006, 226 Seiten)

Viel zu selten – finde ich – gibt es im Bereich der Jugendbücher gute Science-Fiction-Romane, und jedes Mal freue ich mich, wenn ich hier auf ein neues Buch stoße. Doch leider sind die wirklich guten Science-Fiction-Bücher rar gesät.
Die Amerikanerin Suzanne Weyn hat in den USA schon mehrere Bücher veröffentlicht – „Bar Code Tattoo“ ist jedoch ihr erster Zukunftsroman, der auf Deutsch erschienen ist. Der Roman spielt im Jahr 2025 – ein für mich interessantes Datum, weil ich erst neulich mit Schülern einer neunten Klasse Texte darüber geschrieben habe, wie die Schüler sich ihr Leben in 20 Jahren, also 2026, vorstellen – und zwar in zwei Versionen: erstens, wenn in ihrem Leben alles gut läuft, und zweitens, wenn alles schief geht. Interessante Texte sind dabei zum Teil entstanden – und nun die Zukunftsvision einer Schriftstellerin, wie diese sich das Jahr 2025 vorstellt…

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Buchbesprechung: Andreas D. Hesse "Arcan-Virus"

Cover HesseLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2004, 192 Seiten – inzwischen auch als Taschenbuch)

Schön, dass sich ein deutscher Autor mal wieder an ein interessantes Zukunftshema wagt. Gute Science-fiction-Jugendbuchromane sind ja nicht leicht zu finden – gerade von deutschen Autoren gab es da in letzter Zeit eher wenig…
Andreas D. Hesse, mit seinen 30 Jahren schon freier Autor, kannte ich bisher nicht, aber das muss ja nichts heißen – es ist immer wieder spannend, von einem unbekannten Jugendbuchautor etwas zu lesen. Manchmal bin ich dann eher enttäuscht, manchmal bin ich froh, wieder einen viel versprechenden Autor kennen gelernt zu haben. Wo sich Andreas D. Hesse einordnen lässt?

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Buchbesprechung: Margaret Peterson Haddix "Experiment Ewige Jugend"

Cover HaddixLesealter 12+(dtv 2003, 231 Seiten)

Einen verlockenden Titel hat das Buch von Margaret Peterson Haddix: Der Traum vom ewigen Leben oder von der ewigen Jugend ist ein ganz altes Menschheitsthema, das hier mal wieder aufgegriffen wird – und zwar in Form eines Science-fiction-Jugendbuchs.
Margaret Peterson Haddix kannte ich bisher nicht – auch wenn eines ihrer früheren Bücher („Schattenkinder“) gerne als Schullektüre verwendet wird. Auf „Experiment Ewige Jugend“ bin ich durch DIE ZEIT oder die Süddeutsche Zeitung aufmerksam geworden – das weiß ich nicht mehr so genau. Jedenfalls war ich neugierig und wollte das Buch lesen. Es gibt doch nichts über gute Science-fiction-Romane! Doch leider sind sie selten… Ob Haddix‘ Buch dazu gehört?

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