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Schlagwort Archiv: Kinderbuch

Jugendbuch-Geschenktipps für Weihnachten 2015

Ich bin etwas spät dran, zugegebenermaßen. Aber es mag ja doch einige Menschen geben, die erst in der Woche vor Heilig Abend auf Geschenksuche gehen. Für Leseratten findet man leicht ein Buch, für Lesemuffel ist das schon schwieriger. Was ich aus den Jugendbüchern des Jahres 2015 empfehlen kann, sag ich euch hier. Dabei habe ich mich zweimal auch bei Büchern aus dem Jahr 2014 bedient, weil ich keine geeigneten aktuellen Empfehlungen zur Auswahl hatte. Gehen wir die Sache vom Lesealter her an …

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Buchbesprechung: John Boyne „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“

boyne_barnabyLesealter 10+(Fischer-Verlag 2013, 281 Seiten)

John Boyne hat deutlich mehr Bücher geschrieben, als ich von ihm gelesen habe. Um es genau zu sagen: Ich kenne bisher nur „Der Schiffsjunge“, eine packende Neufassung von „Die Meuterei auf der Bounty“, einen Filmklassiker in Jugendbuchform. Wie ich auf „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr so genau: Wenn ich mich recht erinnere, habe ich eine lobende Rezension über das Buch gelesen. Darüber hinaus fand ich das Cover mit dem fliegenden Kind über den Hochhäusern einfach witzig … Das hat ein wenig was von „Karlsson auf dem Dach“.

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Welche Jugendbücher eigenen sich im Jahr 2012 besonders als Geschenke? Ein paar Empfehlungen …

Weihnachten steht vor der Tür, und Bücher sind in der Regel doch ganz gute Geschenke. Für diejenigen, die sich nicht selbst durch die vielen Besprechungen hier wühlen wollen (ich hätte da natürlich nichts dagegen), seien hier ein paar Geschenktipps für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen abgegeben.

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Den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 haben folgende Bücher bekommen …

Plakat Deutscher JugendliteraturpreisUpdate 13.10.2012, 23 Uhr: Preis der Jugendjury und Sonderpreis Illustration, Fotos von der Preisverleihung

Wie jedes Jahr wurden am Freitagabend auf der Frankfurter Buchmesse während einer Großveranstaltung im Congress Center die Preisträger des diesjährigen Jugendliteraturpreises in den vier Sparten (Sachbuch, Bilderbuch, Kinderbuch und Jugendbuch) bekannt gegeben.

Aus der Nominierungsliste (wer sich vorher noch einmal über die nominierten Titel informieren will, kann dies hier tun) mit jeweils sechs Titeln hat die neunköpfige Kritikerjury unter Vorsitz von Dr. Susanne Helene Becker je das beste Buch ausgewählt.

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Buchmesse Leipzig 2012 – Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis

Plakat Deutscher JugendliteraturpreisDiesmal bin ich wirklich spät dran: Meine beiden Tage auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse liegen fast eine Woche zurück, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, vorher etwas darüber zu schreiben – darunter vor allem auch, welche Bücher dieses Jahr in den vier Sparten für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 nominiert wurden. Höchste Zeit, das nachzuholen …

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Buchbesprechung: Andreas Steinhöfel „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“

Cover Andreas SteinhöfelLesealter 10+(Carlsen-Verlag 2011, 328 Seiten)

Rico und Oskar, der Tief- und der Hochbegabte, sind zwei Kinderbuch-Figuren, mit denen sich Andreas Steinhöfel in den letzten Jahren in die Herzen vieler Kinder und Erwachsener geschrieben hat. Für Band 1 hat Steinhöfel zahlreiche Preise eingeheimst, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 für das beste Kinderbuch. Die Fortsetzung („Rico, Oskar und das Herzgebreche“) wurde von manchem Leser nicht ganz so begeistert aufgenommen. Und inzwischen gibt es Band 3, der unter dem Titel „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ schon vor ein paar Monaten erschienen ist. Bisher hatte ich keine Zeit gefunden, ihn zu lesen – doch endlich konnte ich das nachholen.

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Buchbesprechung: Clay Carmichael „Zoë“

Cover Clay CarmichaelLesealter 11+(Hanser-Verlag 2011, 255 Seiten)

„Zoë“ hatte ich mir vor ein paar Monaten schon einmal auf die Schnelle angeschaut. Damals hatte ich aber keine Zeit, eine Buchbesprechung zu schreiben. Als ich vor ein paar Tagen ein weiteres Mal ein wenig im Buch gelesen habe, bin ich hängen geblieben – und deswegen gibt es jetzt doch noch eine Rezension darüber.

„Zoë“ ist, wie der Verlag schreibt, das erste Jugendbuch der Amerikanerin Clay Carmichael – doch meiner Meinung nach handelt es sich dabei eher um ein Kinderbuch für Leser(innen) ab 11 oder 12 Jahren.

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Auf den letzten Drücker: Kinder- und Jugendbuchempfehlungen für Weihnachtsgeschenke

Noch zwei Tage dauert es, bis der Christbaum (sofern man einen hat) am Heilig Abend angezündet wird und dann etwas später die Geschenke ausgepackt werden. Für Leseratten sind Bücher natürlich ein willkommenes Geschenk – allerdings läuft man auch leicht Gefahr, etwas zu verschenken, was der andere schon hat. Für Lesemuffel muss es dagegen schon was Besonderes sein, damit der/die Beschenkte sich freut. Wer jetzt noch händeringend ein Geschenk für Kinder und Jugendliche sucht, dem kann hier vielleicht mit den folgenden Last-Minute-Tipps aus den Büchern dieses Jahres geholfen werden.

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Buchbesprechung: Salah Naoura „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums”

Cover Salah NaouraLesealter 10+(Beltz & Gelberg-Verlag 2011, 142 Seiten)

Vor zwei Wochen hat Salah Naouras Kinderbuch „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ einen begehrten deutschen Kinder- und Jugendbuchpreis bekommen: den Luchs des Jahres von der Wochenzeitung „Die Zeit“ und Radio Bremen. Davon, ob der Preis verdient an den Autor ging, wollte ich mir natürlich selbst ein Bild machen.

In Salah Naouras Buch spielt Finnland übrigens eine wichtige Rolle. Nun könnte man meinen, dass Naoura selbst aus Finnland stammt – doch das stimmt nicht. Salah Naoura hat syrische Wurzeln, ist aber in Deutschland aufgewachsen, hat aber immerhin neben Germanistik auch Skandinavistik studiert.

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Kurzrezension: Martina Wildner „Das schaurige Haus“

Cover Martina WildnerLesealter 12+(Beltz & Gelberg-Verlag 2011, 206 Seiten)

Martina Wildner hat in den letzten Jahren immer etwas schaurig-gruselige Stoffe für ihre Bücher gewählt. Vor allem mit den letzten Jugendromanen von ihr, die ich gelesen habe („Grenzland“ und „Six“) habe ich mich nicht immer in allem leicht getan. „Das schaurige Haus“, Matina Wildners neuestes Buch, ist bei Beltz & Gelberg erschienen und wird dort Kindern ab 11 Jahren empfohlen. Allerdings finde ich die Altersangabe – das schon vorab – etwas gewagt. Ich würde das Buch eher 12- oder 13-Jährigen in die Hand geben.

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Buchbesprechung: David Almond „Mina“

Cover David AlmondLesealter 10+(Ravensburger-Verlag 2011, 256 Seiten)

Von David Almond habe ich bisher noch kein Buch hier besprochen, auch wenn ich schon welche von ihm gelesen habe (genau genommen stimmt das nicht ganz, denn eine Geschichte von ihm war in „Klick!“, einem der interessantesten Buchprojekte der letzten Jahre, enthalten). Viele seiner Bücher sind jedoch für jüngere Kinder und kommen deswegen für Jugendbuchtipps.de eher nicht in Frage. Was ich von David Almond kenne, fand ich jedoch immer interessant. Die Bücher des Engländers sind kreativ, haben Humor und beschäftigen sich zugleich auch immer mit ernsten, oft philosophischen Themen.

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Buchbesprechung: Peter Pohl „Anton, ich mag dich“

Cover Peter PohlLesealter 10+(Hanser-Verlag 2010, 138 Seiten)

Beim Namen von Peter Pohl werden bei mir alte Erinnerungen wach. „Jan, mein Freund“ (das übrigens 1990 den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat) war eines der ersten Jugendbücher, die ich als Erwachsener gelesen habe und das mich begeistert hat. Der traurige Ton des Buches, seine besondere Schreibweise hatten es mir angetan. Nach mehreren erfolgreichen Büchern war es lange ruhig um Peter Pohl. Im Jahr 2002 erschien auf Deutsch noch einmal ein neuer Roman des schwedischen Autors („Unter der blauen Sonne“) – die etwas seltsame science-fiction-ähnliche Geschichte hat mir jedoch nicht sonderlich gut gefallen. Mit „Anton, ich mag dich“ hat im Frühjahr 2010 ein neues Buch von Peter Pohl den Weg ins Deutsche gefunden – und das wollte ich mir nun endlich mal anschauen.

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