Jugendbuchtipps.de

ab 16/17 Jahren

Buchbesprechung: Karl Olsberg "Das System"

Cover OlsbergLesealter 16+(Aufbau-Verlag 2007, 399 Seiten)

Eigentlich ist das ja kein Jugendbuch – aber nachdem ich das Buch von Aufbau-Verlag bekommen hatte und es vorgestern recht begeistert aus der Hand gelegt habe, wollte ich es doch hier bei Jugendbuchtipps.de vorstellen. Denn in „Das System“ geht es um ein recht brisantes Thema, das in einen Thriller gepackt wurde: Ein Computerprogramm spielt verrückt und gefährdet die Menschheit.
Sicherlich, das klingt sehr nach Science-fiction. Aber dass wir die Welt, in der wir leben, zu einem großen Teil nicht mehr begreifen und verstehen, weil sie zu komplex geworden ist (das erklärt im Nachwort auch der Autor), ist nicht so ganz von der Hand zu weisen.

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Buchbesprechung: Wlodzimierz Odojewski "Ein Sommer in Venedig"

Cover OdojewskiLesealter 16+(SchirmerGraf-Verlag 2007, 125 Seiten)

Jugendbücher aus Polen sind in Deutschland eher eine Seltenheit – wobei Wlodzimierz Odojewski lange Jahre zunächst in Paris und dann in München gelebt hat, inzwischen aber auch wieder teilweise in Warschau wohnt. Erschienen ist das Buch jedoch im Original auf Polnisch.
„Ein Sommer in Venedig“ steht auf der Nominierungsliste des diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreises – hierüber bin ich überhaupt auf dieses Buch aufmerksam geworden. Denn den Autor kann ich bisher überhaupt nicht. Und soweit ich weiß, hat er ansonsten auch keine Jugendbücher geschrieben…

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Buchbesprechung: Robert Habeck & Andrea Paluch "Zwei Wege in den Sommer"

Cover Habeck & PaluchLesealter 15+(Sauerländer-Verlag 2006, 192 Seiten)

Eigentlich dachte ich, dass Robert Habeck und Andrea Paluch mit „Zwei Wege in den Sommer“ ihr erstes Buch veröffentlicht haben, da mir ihre Namen nichts sagten. Doch weit gefehlt – eine kleine Literaturrecherche bei Amazon hat mich eines Besseren belehrt. Allerdings ist „Zwei Wege in den Sommer“ wohl ihr erstes Jugendbuch, zu dem sich ein Kinderbuch sowie zwei Erwachsenenbücher gesellen.
Gespannt war ich auf das Buch besonders, weil mir Frau Ladwig vom Patmos-Verlag von ihm vorgeschwärmt hatte… Solche Bücher beginne ich meist mit besonderer Vorfreude. Und wenn man dann ein Buch, das im Sommer spielt, größtenteils bei schönstem Herbstwetter draußen lesen kann, kann ja fast nichts schiefgehen…

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Buchbesprechung: Hermann Schulz "Leg nieder dein Herz"

Cover SchulzLesealter 15+(Carlsen-Verlag 2005, 200 Seiten)

Schon lange wollte ich einmal ein Buch von Hermann Schulz lesen, dessen Bücher in Prospekten des Carlsen-Verlags immer wieder umworben werden. Der deutsche Autor schreibt, so weit ich weiß, ausschließlich B ücher, in denen es um Afrika, den großen unbekannten Kontinent, geht. Als vor einigen Wochen ein neues Buch von Hermann Schulz erschienen ist – noch dazu in so schöner Aufmachung -, war das ein willkommener Anlass, es endlich mit einem seiner Bücher zu versuchen.

Gefragt habe ich mich übrigens, warum Hermann Schulz immer über Afrika schreibt – das wenige, was man im Internet über sein Leben findet, gibt an, dass er selbst als Sohn eines Missionars in Ostafrika geboren wurde, jedoch in Deutschland aufwuchs. Von daher wohl die Auseinandersetzung mit diesem Thema…

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Buchbesprechung: Lian Hearn "Der Glanz des Mondes"

Cover HearnLesealter 16+(Carlsen-Verlag 2005, 485 Seiten)

Sehnsüchtig habe ich auf dieses Buch gewartet, das die Otori-Trilogie von Lian Hearn abschließt. Im Einjahresabstand hat der Carlsen-Verlag die drei Bände herausgebracht und die ersten beiden Teile („Das Schwert in der Stille“ und „Der Pfad im Schnee„) zählten meiner Meinung nach zu den besten Jugendbüchern im Jahr 2003 bzw. 2004. Mehr als gespannt war ich also auf den Abschluss der Geschichte, die im feudalen Japan spielt, bei der aber auch leichte Fantasy-Elemente enthalten sind.
Wie schon bei den ersten beiden Bänden – das sei schon vorab erwähnt – ist es schwer, den Inhalt des Buches zusammenzufassen. Aber das soll mich nicht davon abhalten, es trotzdem zu tun…

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Buchbesprechung: Håkan Nesser “Kim Novak badete nie im See von Genezareth”

Cover NesserLesealter 15+(btb Verlag 2003, 287 Seiten, seit 10/2004 auch als Taschenbuch)

Håkan Nesser ist, auch wenn der Name das kaum vermuten lässt, Schwede und als Krimiautor in Deutschland nicht ganz unbekannt. Mit Kommissar Van Veteren und dessen Team in der Hauptrolle hat Nesser psychologisch interessante, aber auch spannende Kriminalromane geschrieben, die ich fast alle gelesen habe (ja, ich lese nicht nur Jugendbücher!).

„Kim Novak badete nie im See von Genezareth“ ist eigentlich kein richtiges Jugendbuch (und auch kein typischer Krimi). Ich stelle das Buch hier trotzdem vor, weil es von zwei Jugendlichen handelt und deswegen viele Jugendthemen aufgegriffen werden. Ein kleiner Blick über den Tellerrand der Jugendbücher hinaus in die Welt der Erwachsenen- und Kriminalliteratur kann nur bereichernd sein…

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Buchbesprechung: Lian Hearn "Der Pfad im Schnee"

Cover HearnLesealter 15+(Carlsen-Verlag 2004, 397 Seiten)

„Das Schwert in der Stille“ von Lian Hearn war eines der besten (Jugend–)Bücher, die ich im Jahr 2003 gelesen habe, und es hat fast ein Jahr gedauert, bis endlich Band 2 der Otori-Trilogie auf Deutsch erschienen ist (obwohl es ihn seit fast einem Jahr auf Englisch gibt).
Kaum dass ich „Der Pfad im Schnee“ mit seinem künstlerischen Schutzeinband in den Händen hielt, konnte ich es mir nicht verkneifen, gleich mit dem Lesen anzufangen – auch wenn „ältere“ Bücher auf meinem Lesetisch liegen und ich sie normalerweise grob der Reihe nach lese. Die Fortsetzung der Otori-Trilogie ist in jedem Fall eine Ausnahme wert…

(Die Buchbesprechung von Band 1 könnt ihr übrigens hier nachlesen.)

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Buchbesprechung: Chris Lynch "Nenn es wie du willst"

Cover LynchLesealter 16+(Carlsen-Verlag 2003, 159 Seiten)

In den USA scheint Chris Lynch relativ bekannt zu sein, im deutschensprachigen Raum hat er mit seiner Übersetzung von „Freewill“ (so heißt „Nenn es wie du willst“ im Original) sein Debüt.
Das Cover des Buches ist auffallend künstlerisch gestaltet (dafür schon mal ein Lob an den Carlsen-Verlag!), weist zugleich aber darauf hin, dass es sich bei dem Buch um einen eher düsteren Roman handeln könnte. Ein bewölketer Himmel, das graue Meer und eine zerbrochene Glasscheibe – entspricht das der Stimmung in dem Roman?

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Buchbesprechung: Robert Cormier "Ich bin das, was übrig bleibt"

Cover CormierLesealter 15+(C. Bertelsmann Taschenbuchverlag 2003, 174 Seiten)

Cormier, der im Jahr 2000 im Altern von 75 Jahren gestorben ist, zählt seit seinem Buch „Heroes“ zu meinen Lieblingsautoren. Allerdings gibt es auch viele Jugendliche und Erwachsene, die ihn nicht so sehr mögen, weil seine Geschichten meist recht düster und pessimistisch sind. „Ich bin das, was übrig bleibt“ ist nicht gerade ein neues Buch, denn es wurde schon 1977 veröffentlicht, jedoch neu als Taschenbuch vor ein paar Wochen herausgebracht.

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