Jugendbuchtipps.de

Erscheinungsjahr (nach 2011)

Buchbesprechung: David Levithan „Letztendlich sind wir dem Universum egal"

levithan_universumLesealter 14+(Fischer-Verlag 2014, 394 Seiten)

Ein ganz unbekannter Autor ist David Levithan in Jugendbuchkreisen auch hier in Deutschland nicht: Er hat mit John Green den Roman „Will & Will” (auf Deutsch 2012 erschienen) geschrieben, immer wieder auch mit Rachel Cohn zusammen Jugendromane (darunter „Naomi & Ely“) veröffentlicht. Dass er außerdem in den USA eine Reihe herausgibt (einen Imprint von Scholastic Press namens PUSH), in der besondere Werke junger Autoren abgedruckt werden, wusste ich allerdings noch nicht. David Levithan sagt selbst, dass er in seinen Büchern immer das Thema Liebe aufgreifen muss – für „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat er dabei auf eine ganz besonders ausgefallene Idee zurückgegriffen.

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Buchbesprechung: Kevin Brooks „Bunker Diary“

brooks_bunkerLesealter 15+(dtv 2014, 298 Seiten)

Was hat Kevin Brooks über sein neuestes Werk „Bunker Diary“ verlauten lassen? „Auf keinen anderen meiner Romane bin ich – zumindest im Augenblick – so stolz wie auf diesen, das ist sicher.” Nun, man könnte meinen, dass Autoren das immer über ihr letztes Werk sagen oder denken – aber zumindest, das sei vorab schon mal verraten, hat Kevin Brooks mal etwas Neues gewagt. Das sieht man bereits am Buchcover, das sich von dem seiner bisherigen Jugendromane absetzt. Ein stilisierter fensterloser Raum ganz in Grau ist hier zu sehen, dazu Schrift in Weiß und Orange. Sehr puristisch, aber durchaus ein Blickfang …

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Buchbesprechung: Eoin Colfer „WARP – Der Quantenzauberer“

colfer_warp_1Lesealter 12+(Loewe-Verlag 2014, 347 Seiten)

„Artemis Fowl“ hat das Zeitliche gesegnet – nach acht Bänden (der letzte trug den Titel „Das magische Tor“) war das aber vielleicht auch besser so, bevor sich die Serie gänzlich totläuft. Dass Eoin Colfer weiterhin Kinder- und Jugendbücher schreiben wird, davon war auszugehen, und mit „WARP“ schickt er eine neue Reihe, deren erster Band nun erschienen ist, ins Rennen. Um was es diesmal geht? Um Zeitreisen … Kein neues Thema, aber eines, bei dem ich gespannt war, wie Eoin Colfer es meistern würde.

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Buchbesprechung: Tamara Bach „Marienbilder“

bach_marienbilderLesealter 15+(Carlsen-Verlag 2014, 134 Seiten)

Einige Jahre war von Tamara Bach nichts im Jugendbuchbereich zu lesen, doch letztes Jahr hat sich die Autorin mit „Was vom Sommer übrig ist“ zurückgemeldet. Ein etwas sperriges Buch war das, aber zugleich auch eines, das gezeigt hat, dass Tamara Bach nicht im Mainstream schwimmt, sondern einen eigenen Stil hat. Dass ein Jahr später nun mit „Marienbilder“ ein neues Buch der Autorin vorliegt, hat mich gefreut, und ich war gespannt auf den neuen Roman.

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Buchbesprechung: Frank M. Reifenberg & Gina Mayer „Die Schattenband legt los!“

reifenberg_schattenbande_1Lesealter 10+(Bloomoon-Verlag 2014, 235 Seiten)

Da haben sich zwei Autoren zusammengetan und ein Buch für Kinder geschrieben: Frank Maria Reifenberg und Gina Mayer. Beide sind sicher einigen Jugendbuchlesern bekannt und waren als Einzelautoren in den letzten Jahren vor allem im Thriller-Metier unterwegs, sie haben aber immer auch noch anderes geschrieben (Gina Mayer z. B. Erwachsenenromane).

Mit „Die Schattenbande legt los!“ beginnt eine Reihe mit vier Kindern als Hauptfiguren, die in Berlin um das Jahr 1930 herum (genau wird das, sofern ich da nichts überlesen habe, nicht benannt) in städtische Abenteuer verwickelt werden. Im Band 1 geht es gleich voll zur Sache: Die Schattenbande wird in einen Mordfall verwickelt.

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