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Bestenliste

Buchbesprechung: Will Gmehling „Stuxx“

Cover: Will Gmehling „Stuxx"Lesealter 13+(Peter-Hammer-Verlag 2026, 283 Seiten)

Ein ungewöhnliches Cover ist es ja schon, das Will Gmehlings ersten Jugendroman (sofern ich richtig informiert bin) ziert, und vor allem das Farbspiel um das links zu sehende Auge lässt Raum für Spekulationen … Will Gmehling hat bisher insbesondere Bilder- und Kinderbücher für jüngere Leser/innen geschrieben, und bekannt geworden ist er vor allem mit „Freibad“, Band 1 der Bukowski-Reihe, die mir sehr gut gefallen hat. Für „Freibad“ hat er im Jahr 2020 auch den Deutschen Jugendliteraturpreis verliehen bekommen.

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Buchbesprechung: Mariam Naiem, Yulia Vus & Ivan Kypibida „Eine kurze Geschichte eines langen Krieges – Russland gegen die Ukraine“

Cover: Mariam Naiem, Yulia Vus & Ivan Kypibida „Eine kurze Geschichte eines langen Krieges – Russland gegen die Ukraine“Lesealter 40+(Avant-Verlag 2025, 104 Seiten)

Mit dem kriegerischen Überfall von Russland auf die Ukraine im Februar 2022 ist ein Land in unser Bewusstsein gerückt, über das bis dahin viele Menschen in Deutschland wohl eher wenig wussten. Am ehesten brachte man die Ukraine vielleicht noch mit der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl, die 1986 die Welt erschütterte, in Verbindung – Tschernobyl lag damals allerdings noch in der Sowjetunion, von der die Ukraine erst 1991 unabhängig wurde. Dass hinter dem Krieg zwischen Ukraine und Russland eine lange Vorgeschichte steht, davon handelt das vorliegende Buch – in einer Mischform aus Comic und Graphic Novel.

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Buchbesprechung: Sabaa Tahir „An Ember in the Ashes“

Cover: Sabaa Tahir „An Ember in the Ashes“Lesealter 15+(cbt 2025, 563 Seiten)

Zugegeben, ich bin etwas spät dran mit Sabaa Tahirs „An Ember in the Ashes“: Der hier besprochene Band 1 der 4-bändigen Fantasy-Reihe ist bereits im April 2025 erschienen, inzwischen liegen auch Band 2 und 3 auf Deutsch vor. Der Abschlussband folgt in einem knappen Monat, was aber ja vielleicht ein guter Anlass ist, den Anfangsband der Fantasy-Reihe zu besprechen, die vom New-York-Times-Magazin in die Liste der besten 100 Jugendbücher aller Zeiten aufgenommen wurde. Angesichts tausender Jugendbücher, die jährlich erscheinen, hat sich das Times Magazine mit seiner Einschätzung ganz schön weit herausgelehnt. Zurecht?

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Buchbesprechung: Annette Mierswa „Der Scherbenpalast“

Cover: Annette Mierswa „Der Scherbenpalast“Lesealter 14+(Verlag Freies Geistesleben 2025, 207 Seiten)

Mir gefällt der Titel von Annette Mierswas Jugendbuch, auch wenn ich mir erst mal nicht so richtig etwas darunter vorstellen konnte. Meine Neugierde hatte darüber hinaus die Presseinformation geweckt, in der stand, dass es in dem Buch um einen Umzug geht. Das ist ja in der Tat etwas, was viele Jugendliche erleben. Ich kenne das durchaus auch selbst aus meiner Kindheit und Jugend, und ich habe mich vor allem bei einem Umzug mit 14 Jahren eine längere Zeit lang ziemlich entwurzelt gefühlt. Genau darum geht es auch in dem Buch von Annette Mierswa.

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Buchbesprechung: Christelle Dabos „Die Spur der Vertrauten“

Cover: Christelle Dabos „Die Spur der Vertrauten“Lesealter 15+(Rotfuchs-Verlag 2025, 636 Seiten)

Bei einem Buch mit etwas über 600 Seiten überlege ich schon sehr lange, ob ich es lesen soll. Meine Lesezeit ist einfach doch begrenzt, und Christelle Dabos‘ Roman hat mich fast drei Wochen gebunden. Früher habe ich das öfter mal gemacht: dicke Jugendromane gelesen (wenn ich da z. B. an Stephanie Meyers „Seelen“ mit 865 Seiten denke). Irgendwie haben so Abtauchbücher ja auch was; am besten nimmt man sie sich natürlich im Urlaub vor – aber bis zu den Weihnachtsferien (wo aber auch viel los ist) wollte ich nicht warten.

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Buchbesprechung: Erna Sassen „Such dir keinen besten Freund“

Cover: Erna Sassen „Such dir keinen besten Freund“Lesealter 15+(Verlag Freies Geistesleben 2025, 269 Seiten)

Mir war nicht bewusst, dass es mit der Hauptfigur von „Such dir keinen besten Freund“ bereits ein Vorgängerbuch gibt und dass Erna Sassen ein zweites Buch folgen hat lassen, weil Band 1 so positive Reaktionen bekommen hat. Aber auch wenn man mit dem hier besprochenen Jugendroman einsteigt: Man hat keine Verständnisprobleme zu erwarten – das Buch kann auch für sich allein stehen. Dass ich von Erna Sassen Jugendromane gelesen habe, ist übrigens schon eine Weile her: Es war in den Jahren 2016 und 2018, und beide Romane waren durchaus etwas Besonderes.

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Buchbesprechung: Jenny Jordahl „Nur noch ein bisschen mehr“

Cover: Jenny Jordahl „Nur noch ein bisschen mehr“Lesealter 11+(Atrium Pics 2025, 204 Seiten)

„Nur noch ein bisschen mehr“ ist nun das dritte Buch über Magersucht, das ich in diesem Jahr bespreche … Man geht zwar davon aus, dass die Corona-Pandemie die Häufigkeit von Essstörungen etwas erhöht hat; aber wahrscheinlich ist es trotzdem Zufall, dass ich in diesem Jahr so oft auf das Thema gestoßen bin. Das vorliegende Buch der Norwegerin Jenny Jordahl richtet sich jedenfalls an etwas jüngere Leser/innen als z. B. „Motten im Kopf“, erzählt seine Geschichte aber ebenfalls als Graphic Novel.

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Buchbesprechung: Sarah Jäger „Das Feuer vergessen wir nicht“

Cover: Sarah Jäger „Das Feuer vergessen wir nicht“Lesealter 15+(Rotfuchs 2025, 219 Seiten)

Allzu viel vorstellen kann man sich unter dem Buchtitel ja nicht, und das Cover, das mir in seiner schlichten Art gefällt, hilft einem auch nicht weiter. Aber Sarah Jäger veröffentlicht seit Jahren regelmäßig Jugendromane, und ich bin noch nie enttäuscht worden. Sie ist eine der Jugendbuchautor/inn/en, die ich immer im Blick habe und von der ich alle neuen Bücher lese. Es geht jedenfalls, das sei schon mal verraten, um eine sich anbahnende ungewöhnliche Beziehung zwischen einem Mädchen und einem Jungen, die ziemlich verschieden sind.

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Buchbesprechung: Jenny Valentine „Zwei Seiten eines Augenblicks“

Cover: Jenny Valentine „Zwei Seiten eines Augenblicks“Lesealter 15+(dtv 2025, 183 Seiten)

Dass ich das letzte Jugendbuch von Jenny Valentine gelesen habe, ist wirklich lange her: Es war vor 10-einhalb Jahren im Frühjahr 2015 ihr Buch „Durchs Feuer“. Ist mir seitdem etwas durch die Lappen gegangen? Ich habe nachgesehen: In den letzten 10 Jahren hat die britische Autorin zwar drei oder vier Kinderbücher geschrieben, aber keinen Jugendromane mehr veröffentlicht. „Zwei Seiten eines Augenblicks“ ist also der Wiedereinstieg in das Genre, mit dem sie im Jahr 2009 mit „Wer ist Violet Park?“ bekannt geworden ist.

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Buchbesprechung: Elin Lindell „Der süßeste Bruder der Welt … und andere Irrtümer“

Cover: Elin Lindell „Der süßeste Bruder der Welt … und andere Irrtümer“Lesealter 12+(Klett Kinderbuch 2025, 136 Seiten)

Ich hinke etwas hinterher, denn die Graphic Novel von Elin Lindell ist bereits im Februar 2025 erschienen und hat auch schon einige Auszeichnungen bekommen (sie war bei den Besten 7 gelistet und wurde im Juni von DIE ZEIT und Radio Bremen für den Luchs des Monats ausgewählt). Aber gute Bücher kann man natürlich auch ein paar Monate später noch mal in Erinnerung rufen, zumal es ja nicht jedermann mitbekommt, wenn die oben genannten Medien Bücher vorstellen oder prämieren.

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Buchbesprechung: Ursula Poznanski „Erebos 3“

Cover: Ursula Poznanski „Erebos 3“Lesealter 14+(Loewe-Verlag 2025, 446 Seiten)

Ich war mir nicht sicher, ob es irgendwann einen dritten Band von „Erebos“ geben wird – aber nachdem die Jugendromane ja doch sehr erfolgreich waren, gibt es sowohl auf Seite von Verlag und Autorin, aber auch auf Seiten der Leser/innen ein großes Interesse daran. Nun hat Ursula Poznanski jedenfalls den dritten Band lanciert, und er kommt in der Anfangsauflage mit einem knalligen Buchschnitt in Pink mit dem Aufdruck „Erebos 3“ daher. Für Aufmerksamkeit ist gesorgt. Und ich war gespannt, wie die Geschichte um das geheimnisvolle Computerspiel weitergehen wird.

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Buchbesprechung: Salah Naoura „Der Junge, der auf ein Haus stieg“

Cover: Salah Naoura „Der Junge, der auf ein Haus stieg“Lesealter 11+(Beltz&Gelberg-Verlag 2025, 109 Seiten)

Von knapp 600 Seiten bei Neal Shustermans „All Better Now“ auf knapp über 100 bei dem neuen Kinderbuch von Salah Naoura – wie schnell hatte ich das Buch doch im Vergleich zu Shustermans Dystopie durch … 14 Jahre ist es übrigens her, dass ich ein Buch von Salah Naoura, dem in Berlin geborenen Autor, gelesen habe, und ich kann mich noch gut an „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums”, weil es eine richtig witzig erzählte Geschichte war. „Der Junge, der auf ein Haus stieg“ ist ein etwas ernsteres Buch – das sei schon mal verraten.

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