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Autoren

Buchbesprechung: Andreas Steinhöfel "Rico, Oskar und die Tieferschatten"

Cover SteinhöfelLesealter 10+(Carlsen-Verlag 2008, 220 Seiten)

Andreas Steinhöfel ist einer der bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren und hat einige Bücher geschrieben, die mir sehr gut gefallen haben. Da sind u.a. das eher tiefschürfende „Die Mitte der Welt“ – ein Buch, eher für ältere Jugendliche (leider gibt es dazu keine Buchbesprechung bei Jugendbuchtipps.de, denn das Buch ist schon fast 10 Jahre alt) – und natürlich „Die Kurzhosengang„, einer meiner großen Favoriten für Leser ab 9 Jahren. Dass „Die Kurzhosengang“ angeblich von Caspak & Lanois geschrieben wurde, mag zunächst etwas verwirren – aber es ist ein offenes Geheimnis, dass hinter dem angeblichen kanadischen Autorenteam Andreas Steinhöfel und Zoran Drvenkar stehen.
„Rico, Oskar und die Tieferschatten“ – das sei schon verraten – hat einen ähnlichen Stil wie „Die Kurzhosengang“…

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Buchbesprechung: Anthony McCarten „Superhero“

Cover McCartenLesealter 15+(Diogenes-Verlag 2007, 303 Seiten)

Ich sitze im Regionalexpress von Nürnberg nach München, Freitagabend, typische Bayernticket-Zeit. Entsprechend voll ist der Zug. Vor einer Viertelstunde habe ich „Superhero“ von Anthony McCarten, eines der für den diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Bücher, fertig gelesen aus der Hand gelegt und fange gerade an, die Buchbesprechung in den Laptop zu tippen … Irgendwie passt die Stimmung in diesem Zug zu diesem Buch aus dem Jahr 2007, das ich im letzten Jahr glatt übersehen habe. Aber es ist nie zu spät für ein gutes Buch …

Der Diogenes-Verlag ist allerdings auch nicht gerade für Jugendbücher bekannt. Und Anthony McCarten, der aus Neuseeland stammt, schreibt normalerweise Theaterstücke, Drehbücher, Gedichte, Kurzgeschichten und Romane für Erwachsene … – eben keine Jugendbücher.

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Buchbesprechung: Chris Wooding "Poison"

Cover WoodingLesealter 12+(Sauerländer-Verlag 2008, 320 Seiten)

Wer würde vermuten, dass sich hinter dem Titel des Buches der Name der Hauptfigur – noch dazu eines jungen Mädchens – verbirgt? Ja, allein das ist schon etwas ungewöhnlich. Und dass es sich bei dem Buch des englischen Autors Chris Wooding nicht um einen Thriller, sondern um einen Fantasy-Roman handelt, ahnt man angesichts des Titels und des Buchcovers auch eher nicht…
Übrigens wirbt der Patmos/Sauerländer-Verlag auf seiner Webseite mit dem Etikett „Fantasy-Grusel vom Feinsten“ für das Buch – na, wenn das nicht etwas übertrieben ist?

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Buchbesprechung: Autumn Cornwell "Carpe diem"

Cover CornwellLesealter 12+(Carlsen-Verlag 2008, 381 Seiten)

Wem dankt Autumn Cornwell am Endes des Buches? „Meinen Eltern […]. Sie haben mich als Missionarskind nach Papua-Neu-Guinea geschleift und mir damit die Liebe zur südostasiatischen Kultur quasi eingeimpft. Und mir das Lesen schmackhaft gemacht, weil sie sich standhaft weigerten, einen Fernseher anzuschaffen – womit sie mich und meine Schwester zwangen, aus purer Verzweiflung Woche um Woche Stapel von Büchern aus der Bibliothek zu entleihen.“
Als Fernsehmuffel spricht mir Autumn Cornwell aus der Seele – aber zugleich verrät dieses Zitat ja auch schon einiges über die Autorin und über dieses interessante Buch mit den rosa Klorollen auf dem Cover…

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Buchbesprechung: Joyce Carol Oates “Nach dem Unglück schwang ich mich auf, breitete meine Flügel aus und flog davon”

Cover OatesLesealter 13+(Hanser-Verlag 2008, 268 Seiten)

Das ist eindeutig der bisher längste Titel eines Buches, das ich bei Jugendbuchtipps.de besprochen habe. Noch nie bin ich für Autor und Buchtitel über zwei Zeilen hinausgekommen…
Aber das ist natürlich unwichtig, einen ungewöhnlichen Titel hat sich das Joyce Carol Oates allerdings schon einfallen lassen. Er klingt sehr poetisch.
Bisher habe ich drei Bücher der amerikanischen Autorin gelesen – und zwei davon haben mir sehr gut gefallen. Joyce Carol Oates hat viele Jahrzehnte lang eigentlich nur Bücher für Erwachsene geschrieben – und wie man in der Wikipedia nachlesen kann, sind das sehr viele. Doch seit ein paar Jahren hat die fast 70-jährige Autorin anscheinend Gefallen an Büchern für Jugendliche gefunden. Gut für uns!

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Buchbesprechung: Martina Wildner "Murus"

Cover WildnerLesealter 10+(Bloomsbury-Verlag 2008, 413 Seiten)

Gar nicht so lange ist es her, dass ich von Martina Wildner mein erstes Buch gelesen habe – nämlich „Michelles Fehler„. Das Buch war damals allerdings nicht ganz neu – von daher ist es nicht verwunderlich, dass Martina Wildner jetzt im März 2008 ein neues Buch vorgelegt hat: „Murus“.
Unter dem Titel kann man sich zunächst nicht so richtig etwas vorstellen, auch wenn er – das kann man nach dem Lesen des Werkes sagen – recht gut zu dem Buch passt. In jedem Falle (das sei hier schon verraten), ist „Murus“ ein ganz anderes Buch als „Michelles Fehler“.

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Buchbesprechung: Eoin Colfer "Cosmo Hill. Der Supernaturalist"

Cover ColferLesealter 10+(List-Verlag 2008, 237 Seiten)

Eoin Colfer, der irische Jugendbuchautor, hat wieder zugeschlagen und beglückt uns nach Artemis Fowl und anderen Figuren mit einer neuen Romanfigur: Cosmo Hill. Ob der Junge zum Helden einer neuen Reihe wird oder ob das „Cosmo Hill: Der Supernaturalist“ nur ein einzelnes Buch bleibt, weiß ich nicht. Aber zumindest bin ich auf jedes Buch von Eoin Colfer gespannt, denn seine Bücher bieten gute Unterhaltung, sind auch etwas für die Lesemuffel unter den Jungen und haben immer eine gehörige Prise irischen Humors. Und diesmal geht die Reise in die ferne Zukunft.

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Buchbesprechung: Paula Fox “Ein Bild von Ivan”

Cover FoxLesealter 10+(Boje-Verlag 2007, 123 Seiten)

Paula Fox ist eine amerikanische Schriftstellerin, die vor allem Erwachsenen-Bücher, aber immer wieder auch Kinderbücher schreibt und dafür schon viel Lob eingeheimst hat. Vor allem ihr Schreibstil wird dabei gelobt. Auch wenn viele ihrer Bücher bereits ins Deutsche übersetzt wurden: „Ein Bild von Ivan“ – ein schmales Bändchen mit wenigen Seiten – ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe.

Das unscheinbare Büchlein hat – und so bin ich darauf aufmerksam geworden – in Deutschland bereits einen Preis bekommen – und zwar den Luchs von Die Zeit und Radio Bremen. Die Buchbesprechung dazu findet ihr übrigens hier.

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Buchbesprechung: Britta Keil "Zwei Sommer"

Cover KeilLesealter 13+(Ravensburger-Verlag 2007, 222 Seiten)

Zugegeben – ich hatte dieses Buch eigentlich auf den Stapel von Büchern gelegt, die ich nicht lesen wollte. Warum? Das Foto auf dem Buchumschlag, das im Original übrigens farblich weniger ausgewogen aussieht als links auf der Abbildung (man könnte sagen, es hat einen Farbstich), hat mich nicht gerade zum Lesen inspiriert – und der Text auf der Buchrückseite erst einmal auch nicht. Doch dann hatte ich gerade nichts anderes zu lesen – und ich habe „Zwei Sommer“ doch zur Hand genommen…

Britta Keil könnte man angesichts ihres Geburtsjahres 1980 wohl eine Nachwuchsautorin nennen. Und, was hat sie da für ein Buch geschrieben?

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Buchbesprechung: Angie Sage "Septimus Heap – Physic"

Cover SageLesealter 10+(Hanser-Verlag 2007, 471 Seiten)

Mit „Physic“ wartet der dritte Streich der Septimus-Heap-Reihe von Angie Sage auf die Schar zahlreicher Fans. Und wie immer kommt das Buch im gewohnten Design daher: Es ist gestaltet wie ein altes, mit Gold beschlagenes und verziertes Buch.
Die Septimus-Heap-Romane (der Vorgänger „Flyte“ wurde bei Jugendbuchtipps vor gut einem Jahr besprochen) setzen auf der Welle der Zauberlehrlingsbücher auf, wie sie seit Harry Potter und „Bartimäus“ besonders beliebt sind. Im Gegensatz zu Harry Potter sind die Septimus Heap-Bücher jedoch weniger ernst, von daher auch für jüngere Leser geeignet.

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Buchbesprechung: Joanne K. Rowling "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes"

Cover RowlingLesealter 11+(Carlsen-Verlag 2007, 767 Seiten)

Zugegeben, ich bin wohl einer der Letzten, die Harry Potter 7 gelesen haben, und die Buchbesprechung kommt reichlich spät. Aber zu meiner Entschuldigung kann ich anführen, dass ich vorher noch Band 6 lesen musste – und das war eindeutig zu viel ohne Schulferien.
So habe ich bis zu den Weihnachtsferien gewartet, in drei Tagen erst Band 6 „Harry Potter und der Halbblutprinz“ gelesen und mich dann dem letzten Band gewidmet. Und damit bin ich leider nicht so schnell fertig geworden, wie ich wollte, weil ich am Ende der Weihnachtsferien kaum Zeit hatte… Aber jetzt habe ich es endlich geschafft – und deswegen gibt es jetzt auch bei Jugendbuchtipps.de die Buchbesprechung zu „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“.

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Buchbesprechung: David Klass "Feuerquell"

Cover KlassLesealter 13+(Boje-Verlag 2007, 409 Seiten)

David Klass zählt zu meinen Lieblingsautoren. Mit seinen beiden letzten auf Deutsch erschienen Büchern „Was du willst“ und „Wenn er kommt, dann laufen wir“ hat er interessante und spannende Bücher für und über Jugendliche geschrieben, die einfach nur gut waren.
„Feuerquell“, sein neuestes Buch, wäre mir fast entgangen, denn es ist in einem neu gegründeten Verlag (dem Boje-Verlag) erschienen, von dem ich keine Prospekte zugeschickt bekommen habe. Aber in einer Buchhandlung habe ich das Buch dann doch entdeckt.
Doch das neue Werk des amerikanischen Schriftstellers ist etwas ganz anderes: ein Buch, das Gegenwart und Zukunft zusammenbringt und damit Science-Fiction-Elemente hat…

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