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Buchbesprechung: Anna Woltz „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“

Lesealter 10+(Carlsen-Verlag 2016, 175 Seiten)

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das erste Mal über Anna Woltz‘ „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“ gestolpert bin. Es war sicher nicht der Luchs im November 2016, den das Buch von Radio Bremen und der Wochenzeitung Die Zeit verliehen bekommen hat. Jedenfalls waren alle Besprechungen des Buchs, die ich gelesen habe, voll des Lobes, und so wollte ich mir eben auch ein Bild machen. Davon abgesehen: Es kann außerdem nicht schaden, wenn hier mal wieder ein Buch für jüngere Leser besprochen wird.

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Buchbesprechung: Mats Wahl „Sturmland – Die Kämpferin“

Cover: Mats Wahl „Sturmland - die Kämpferin"Lesealter 13+(Hanser-Verlag 2016, 365 Seiten)

Band 2 der „Sturmland“-Reihe ist zeitgleich mit Band 1 „Sturmland – Die Reiter“ erschienen. Ich wollte allerdings erst mal ein paar andere Bücher lesen, bevor ich mir den nächsten Band vorgenommen habe. Der Auftakt zur auf fünf Bände angelegten „Sturmland“-Reihe hat mir jedenfalls gut gefallen. Ein interessantes Dystopie-Szenario mit eigenwilligem Schreibstil und packendem Plot hat der inzwischen 71-jährige Schwede Mats Wahl da auf die Beine gestellt, und die Frage war, ob Band 2 auch zu gefallen weiß.

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Buchbesprechung: Emiel de Wild „Brudergeheimnis“

Cover: Emiel de Wild „Brudergeheimnis"Lesealter 12+(Verlag Freies Geistesleben 2016, 202 Seiten)

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse hatte den Landesschwerpunkt „Flandern und Niederlande“, und da passt das im Folgenden besprochene Buch gut dazu. Emiel de Wild ist nämlich Niederländer, und sein schon 2013 erschienener Jugendroman „Brudergeheimnis“ wurde in Holland mit zwei Preisen ausgezeichnet: dem Zilveren Griffel und dem Debuutprijs van de Jonge Jury. Ziemlich verwundert war ich, als ich erfahren habe, dass das Buch erst drei Jahre später auf Deutsch erschienen ist …

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Buchbesprechung: Mats Wahl „Sturmland – Die Reiter“

Cover Mats Wahl „Sturmland - Die Reiter"Lesealter 13+(Hanser-Verlag 2016, 251 Seiten)

Ich glaube, ich habe so gut wie alle ins Deutsche übersetzten Bücher von Mats Wahl gelesen, und das sind über mehrere Jahrzehnte hinweg ziemlich viele gewesen. Bei der neue „Sturmland“-Reihe war ich jedoch erst einmal zurückhaltend und skeptisch: Will der schwedische Autor nun wirklich auch auf den dystopischen Zug aufspringen? „Die Tribute von Panem“ aus Schweden … Nachdem ich aber mehrfach Positives über den ersten Band gehört hatte, habe ich ihn mir vor zwei Tagen (just als Band 3 in den Buchhandel kam) geschnappt und hatte ihn in zwei Tagen durchgelesen. Bereut hab ich es nicht – das schon einmal vorab.

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Buchbesprechung: Jenny Valentine „Durchs Feuer“

Cover: Jenny Valentine "Durchs Feuer"Lesealter 13+(dtv – Reihe Hanser 2015, 215 Seiten)

Das letzte Buch von Jenny Valentine, „Das zweite Leben des Cassiel Roadnight“, ist vor fünf Jahren erschienen – einer langen Zeit. Im Vorwort zu „Durchs Feuer“ steht, dass Jenny Valentine und ihr Vater lange krank gewesen wären und ihr Vater gestorben ist – wahrscheinlich war das der Grund für die lange Schreibpause. Der Tod ihres Vaters ist auch der Hintergrund für die Geschichte von Jenny Valentines neuem Jugendroman, in dem es um die Beziehung zwischen einer Tochter und ihrem sterbenden Vater geht.

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Buchbesprechung: Jesper Wung-Sung „Opfer“

Cover Jesper Wung-Sung "Opfer"Lesealter 14+(Hanser-Verlag 2016, 142 Seiten)

Dänemark. Nicht gerade viele Jugendromane aus dem relativ kleinen Land finden als Übersetzungen den Weg in deutsche Jugendbuchverlage. Bjarne Reuter war hier früher ein bekannter Name – in den letzten Jahren gab es außerdem Janne Teller, die mit ihrem provozierenden Jugendbuch „Nichts“ für einige Diskussionen gesorgt hatte. Der Hanser-Verlag, wo auch „Nichts“ auf Deutsch veröffentlicht wurde, nimmt sich bei „Opfer“ nicht gerade zurück, wenn er schreibt: „in Tradition von Janne Tellers ‚Nichts‘“. Große Fußstapfen für ein anderes Buch.

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Buchbesprechung: Anke Weber „Das verdammte Chaos im Mikrokosmos“

Cover Anke Weber "Das verdammte Chaos im Mikrokosmos"Lesealter 13+(Oetinger-Verlag 2015, 304 Seiten)

Ein bisschen Hippie-Charme versprüht dieses Cover mit den bunten Blümchen. Dass der Buchtitel in einem rosa Vieleck steht, bemerkt man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Dann erst weiß man, was es symbolisiert – aber das darf man auch vorwegnehmen: einen Sarg. In „Das verdammte Chaos im Mikrokosmos“ von Anke Weber (deren Schuhe auf dem sympathischen Pressebild im Internet übrigens auch Blümchen zieren) geht es nämlich unter anderem um das Thema Tod. Ein todtrauriges Buch hat Anke Weber aber trotzdem nicht geschrieben …

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Buchbesprechung: John Corey Whaley „Das zweite Leben des Travis Coates“

whaley_lebenLesealter 14+(Hanser-Verlag 2015, 301 Seiten)

John Corey Whaley ist ein noch recht junger amerikanischer Schriftsteller, dessen Debütroman „Hier könnte das Ende der Welt sein“ letztes Jahr auf Deutsch erschienen ist – ein nicht ganz stromlinienförmiges Buch, das mir gut gefallen hat. Über Whaleys zweiten Jugendroman „Das zweite Leben des Travis Coates“ habe ich schon einiges gehört, und nach ein paar Schlummermonaten in einem meiner Lesestapel habe ich das Buch herausgezogen, um mir selbst ein Bild davon zu machen.

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Buchbesprechung: Christoph Wortberg „Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“

wortberg_ernstLesealter 14+(Beltz & Gelberg-Verlag 2014, 190 Seiten)

Ein stilvolles Cover, ein lustiger Titel, ein ernstes Buch. Lange habe ich darauf gewartet, dass Christoph Wortberg, dessen letztes Jugendbuch „Dieser eine Moment“ mir gut gefallen hat, einen neuen Jugendroman veröffentlicht. Vier Jahre nach dem letzten Buch ist nun „Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ bei Beltz & Gelberg erschienen. Christoph Wortberg hat den Verlag gewechselt. Ob das der Grund für die lange Veröffentlichungspause war? Keine Ahnung …

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Buchbesprechung: Mats Wahl „Wie ein flammender Schrei“

wahl_schreiLesealter 13+(Hanser-Verlag 2014, 200 Seiten)

Es gab einige Jahre nichts Neues mehr von Mats Wahl zu lesen – aber gut, Mats Wahl ist inzwischen fast 70 Jahre alt und vielleicht nicht mehr ganz so produktiv wie früher. Sein letztes, auf Deutsch erschienenes Buch war „Du musst die Wahrheit sagen“, nicht unbedingt das beste Buch des Autors. „Wie ein flammender Schrei“, der neueste Jugendroman auf Deutsch, ist im Original bereits 2010 erschienen …

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Buchbesprechung: Christoph Werner „Marie Marne und das Tor zur Nacht"

werner_marieLesealter 13+(Osburg-Verlag 2014, 245 Seiten)

Auf dieses Buch wäre ich wohl nie von selbst aufmerksam geworden. Vom Osburg-Verlag hatte ich noch nie vorher gehört, und dort werden normalerweise auch keine Jugendbücher veröffentlicht. Wie ich dann zu dem Buch gekommen bin? Über eine Presseagentur, die sich des Romans angenommen hat … Ich bin anfangs trotzdem skeptisch gewesen, hatte aber versprochen, in das Buch reinzuschauen, und dann bin ich dabei hängen geblieben. Ein eigenwilliger Roman ist „Marie Marne und das Tor zur Nacht“ in jedem Fall, und er hat mich an andere bekannte Bücher erinnert – dazu später mehr …

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Buchbesprechung: John Corey Whaley „Hier könnte das Ende der Welt sein“

whaley_weltLesealter 14+(Hanser-Verlag 2014, 212 Seiten)

Im März 2014 wurde John Corey Whaleys Buch „Hier könnte das Ende der Welt sein“ gleich nach dem Erscheinen auf die Liste „Die besten 7 Bücher für junge Leser“ gesetzt. 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – vor allem Journalisten und Wissenschaftler im Kinder- und Jugendbuchbereich – ermitteln einmal im Monat die empfehlenswertesten sieben Bücher für junge Leser (am besten erreicht man die monatlichen Listen über diesen Link) – und so bin ich auf John Corey Whaleys Buch aufmerksam geworden. Ich weiß nicht, ob das etwas altmodisch daherkommende und wenig inspirierende Cover mich ansonsten zum Lesen des Romans animiert hätte …

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