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Autoren P – T

Buchbesprechung: James Proimos „12 things to do before you crash and burn“

proimos_crashLesealter 13+(Gerstenberg-Verlag 2013, 118 Seiten)

James Proimos hat in den USA laut Verlagsangaben schon viele Bilder-, Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. „12 things to do before you crash and burn“ ist jedoch sein erstes Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde. Bei dem Buchtitel fragt man sich natürlich, warum der Jugendroman von 12 Dingen handelt. Die Antwort ist einfach: Das bezieht sich auf die 12 Aufgaben, die Herkules in der griechischen Mythologie zu erledigen hatte. Und was die Hauptfigur damit zu tun hat, werdet ihr gleich erfahren …

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Buchbesprechung: Arne Svingen & Christoffer Grav „Mit eigenen Augen“

svingen_augenLesealter 13+(Sauerländer-Verlag 2013, 176 Seiten)

Täusche ich mich oder waren Graphic Novels im Jugendbuchbereich vor ein paar Jahren wirklich öfter zu finden als im Moment? Zumindest haben sie vor einiger Zeit wohl mehr Beachtung gefunden … „Mit eigenen Augen“ heißt eine im Sauerländer-Verlag veröffentlichte Graphic Novel, die ursprünglich aus Norwegen kommt, nun aber ins Deutsche übersetzt wurde. Dass es ums Thema Identität geht, könnte man sich angesichts von Titel und Cover fast schon denken.

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Buchbesprechung: Lola Renn „Drei Songs später“

renn_songsLesealter 14+(Bloomoon-Verlag 2013, 159 Seiten)

Immer, wenn ich den Namen der Autorin lese, muss ich unweigerlich an Tom Tykwers Film „Lola rennt“ aus dem Jahr 1998 denken. Mit dem Streifen wurde der deutsche Regisseur erstmals richtig bekannt. Was Lola Renns Buch „Drei Songs später“ angeht, gibt es jedoch keine Bezüge zu dem Kinofilm. Lola Renn arbeitet ansonsten als Illustratorin, „Drei Songs später“ ist ihr Debüt als Jugendbuchautorin und Erzählerin.

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Kurzrezension: Linn T. Sunne „Das Leben spielt sich anderswo ab“

sunne_lebenLesealter 13+(Gerstenberg-Verlag 2013, 110 Seiten)

Nachdem ich vor einer Woche einen sehr langen Jugendorman begonnen hatte, den ich jedoch nach knapp 100 Seiten wieder zur Seite gelegt habe, habe ich mich gefreut, mal wieder ein schmales Bändchen in den Händen zu halten. Linn T. Sunne ist Norwegerin, hat schon viele Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, „Das Leben spielt sich anderswo ab“ ist jedoch das erste Buch, das ins Deutsche übertragen wurde.

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Buchbesprechung: Frank M. Reifenberg „Schwesternlüge“

reifenberg_schwesternluegeLesealter 14+(rororo rotfuchs 2013, 252 Seiten)

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum man ein Buch auswählt – und manche davon sind herrlich irrational. „Schwesternlüge“ von Frank Maria Reifenberg hätte ich jedenfalls sicher nicht gelesen, wenn ich nur auf das Buchcover geguckt hätte. Das finde ich einfach nur schrecklich und kitschig, und es liefert einem vorab auch keinen Hinweis, worum es in dem Buch geht. Letzendlich würde ich „Schwesternlüge“ als Psychothriller bezeichnen – einen fundierteren Eindruck bekommt ihr, wenn ihr weiterlest …

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Buchbesprechung: James Preller „Bevor du gehst“

preller_gehstLesealter 15+(Heyne fliegt 2013, 222 Seiten)

Die Suche nach dem ersten wirklich guten Buch des Jahres geht in die nächste Runde. Klar, es gab schon ein paar ganz vielversprechende Titel, aber ein Jugendbuch ohne Makel und kleinere Schwächen war bisher noch nicht dabei.

Mit James Preller betritt ein weiterer Autor das Terrain der Jugendbücher. In den USA hat er schon viele Kinderbücher veröffentlicht, „Bevor du gehst“ ist jedoch sein erster Jugendroman. Und vielleicht handelt es sich ja dabei um ein rundum gelungenes Buch …

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Buchbesprechung: Robert M. Sonntag „Die Scanner“

sonntag_scannerLesealter 14+(Fischer-Verlag 2013, 190 Seiten)

Richtige Science-Fiction-Romane findet man derzeit im Jugendbuchbereich eher selten – wenn man mal von den zahlreichen, oft reißerischen Dystopien absieht, die jedoch immer ein wenig schablonenhaft daherkommen und meist auf Spannung und Nervenkitzel hin geschrieben sind. Schade, denn eigentlich finde ich es interessant, wenn sich Autoren Gedanken über die Zukunft machen und gegenwärtige Trends fortspinnen.

Ein Science-Fiction-Buch für Jugendliche kommt von unerwarteter Seite: Martin Schäuble, bisher nur als Autor von Sachbüchern zum Thema Nahostkonflikt in Erscheinung getreten, hat mit „Die Scanner“ eines geschrieben. Falls ihr nun etwas irritiert seid: Warum das Buch offiziell einen anderen Autor hat, sei nicht verraten – es hat etwas mit der Geschichte zu tun …

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Buchbesprechung: Neal Shusterman „Vollendet“

Cover Neal ShustermanLesealter 14+(Sauerländer-Verlag 2012, 429 Seiten)

Nun ja, das Cover des Buches fand ich nicht gerade ansprechend – den Jugendroman mit dem silber glänzenden Umschlag, der etwas reißerisch wirkt, habe ich deswegen erst mal länger beseite gelegt. Doch nachdem ich über das Buch von zweiten Seiten recht positive Stimmen vernommen hatte, habe ich mir Neal Shustermans Dystopie nun doch angeschaut. Dystopien (also Science-Fiction-Bücher mit negativem Gesellschaftsentwurf) sind bei Jugendromanen in den letzten Jahren ziemlich beliebt, aber dadurch fast schon etwas austauschbar, weil sie oft recht vorhersehbar waren, gewesen. „Vollendet“ behandelt immerhin ein spannendes Thema: Es geht um Jugendliche, deren Körperorgane für Kranke verwendet werden.

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Buchbesprechung: Craig Silvey „Wer hat Angst vor Jasper Jones?“

Cover Craig SilveyLesealter 14+(Rowohlt-Verlag 2012, 406 Seiten)

Der Jugendroman „Wer hat Angst vor Jasper Jones?“ des Australiers Craig Silvey liegt schon längere Zeit auf meinem Lesestapel, auch wenn das Buch offiziell erst vor einem guten Monat veröffentlicht wurde. Beim Rowohlt-Verlag ist er in diesem Herbst einer der Schwerpunkttitel, weswegen er schon früher verschickt wurde … Ich bekomme ja eher selten Mails von Leuten, die mir Bücher empfehlen (am ehesten von unbekannten Autoren, die für ihr Buch werben); über Craig Silveys Jugendroman habe ich jedoch von mehreren Leuten vorab Gutes gehört. Und nun bin ich endlich dazu gekommen, ihn zu lesen.

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Buchbesprechung: Mary E. Pearson „NIEundEWIG“

Cover Mary E. PearsonLesealter 14+(Fischer Schatzinsel 2012, 382 Seiten)

Ursprünglich war der Folgeband zu Mary E. Pearsons „ZWEIundDIESELBE“ gar nicht geplant, nehme ich an. Jedenfalls kann man das Buch, das 2010 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, als abgeschlossen ansehen. Das drei Jahre später erschienene „NIEundEWIG“ ist dennoch quasi ein zweiter Band, den man notfalls sicher auch alleine lesen kann, bei dem sich einem manches jedoch erst richtig erschließt, wenn man „ZWEIundDIESELBE“ kennt.

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Buchbesprechung: Meg Rosoff „Oh. Mein. Gott.“

Cover Meg RosoffLesealter 15+(Fischer-Verlag 2012, 250 Seiten)

Für ihre ersten Bücher hat Meg Rosoff einige Preise eingeheimst: den Deutschen Jugendliteraturpreis oder den Luchs des Jahres von Radio Bremen und der Wochenzeitung „Die Zeit“. Allerdings sind mir selbst Meg Rosoffs erste drei Bücher immer eher fremd geblieben. Dagegen hat mir Meg Rosoffs letzter Jugendroman „Davon, frei zu sein“, für den die Autorin meines Wissens keinen Preis bekommen hat, recht gut gefallen. Auf der Buchmesse in Leipzig wurde mir in diesem Jahr schon Meg Rosoffs neuer Roman vorgestellt, und ich war wegen der Idee dahinter auf das Buch recht neugierig.

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Kurzrezension: Bjarne Reuter „Das dunkle Lied des Todes“

Cover Bjarne ReuterLesealter 14+(dtv 2012, 256 Seiten)

Um Bjarne Reuter, den dänischen Jugendbuchautor, war es die letzten Jahre – zumindest im Jugendbuchbereich – ziemlich still. „Prinz Faisals Ring“, 2002 erschienen, war ein Buch von Bjarne Reuter, das mir sehr gut gefallen hat – doch das habe ich gelesen, bevor es Jugendbuchtipps.de gab. Deswegen gibt es zu dem Jugendroman hier auch keine Buchbesprechung. Ein weiteres Buch von ihm („Operation Mikado“) habe ich mir im Jahr darauf angeschaut, seitdem ist Bjarne Reuter aus meinem Gesichtsfeld verschwunden. „Das dunkle Lied des Todes“ ist übrigens im Original auch schon 2007 veröffentlicht worden und hat erst jetzt den Weg ins Deutsche gefunden.

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