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Buchbesprechung: Michael Chabon "Sommerland"

Cover ChabonLesealter 13+(Hanser Verlag 2004, 473 Seiten)

Mit einem schönen Buchumschlag wird uns ein neuer Jugendbuchautor in Deutschland vorgestellt: Michael Chabon. In Amerika ist Chabon kein Unbekannter mehr, war er mit „Sommerland“ mehrere Wochen auf Platz eins von Jugendbuch-Bestsellerlisten. Außerdem hat er als Verfasser von Erwachsenen-Romanen in den USA schon einige Preise eingeheimst, darunter im Jahr 2001 für sein Buch „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“ den bekanntesten Literaturpreis Amerikas, den Pulitzer-Preis. Ob sich Michael Chabons Erfolge mit „Sommerland“ auch in Deutschland wiederholen lassen?

Inhalt:

Ethan Feld ist ein gnadenlos schlechter Baseball-Spieler, der eigentlich nur seinem Vater zuliebe weiter an Training und Spielen teilnimmt. Mit seinem Vater, der kleine Flugschiffe baut und Mini-Zeppeline für den Privatgebrauch entwickelt, lebt Ethan alleine auf Clam Island; seine Mutter ist ein paar Jahre vorher an einer schweren Krankheit gestorben.
Eines Tages, nachdem Ethan in einem Baseballspiel mal wieder einen wichtigen Ball „vergeigt“ hat, taucht Chiron Brown, ein früher berühmter Baseballspieler, damals Ringfinger genannt, auf und bereitet Ethan darauf vor, dass dieser für eine lebenswichtige Sache ausgewählt worden sei. Chiron Brown und der Gesandte Cutbelly, der aus einer anderen Welt stammt, weihen Ethan nach und nach darin ein, dass die Welt bedroht sei. Auch erfährt Ethan, dass es viele Parallelwelten gibt, die alle miteinander verbunden sind – und all diese Welten werden durch den so genannten Kojoten, der sie vernichten will, bedroht. Ethan sei gewählt worden, um die Welten zu retten.
Mit seiner Freundin Jennifer T. und dem seltsamen Thor (beide sind in der gleichen Baseballmannschaft wie Ethan) „flitzen“ (so nennt man das Wechseln der Welt) Ethan und Cutbelly nach „Sommerland“, die Parallelwelt der Ferischer, in der Baseball den Mittelpunkt des Lebens darstellt. Dort soll Ethan u.a. ausgerechnet mit seinen Baseballkünsten die Ferischer im Kampf gegen den Kojoten unterstützen.
Die ganze Mission im Kampf gegen den Kojoten wird für Ethan wirklich ernst, als sein Vater durch Gefolgsleute des Kojoten gefangen genommen wird. Ethan und seine Freunde, zu denen sich im Laufe des Buches weitere ungewöhnliche Gefährten (sprechende Ratten, Zwergriesen etc.) gesellen, machen sich auf den Weg, den Kojoten zu besiegen und Ethans Vater zu retten.

Bewertung:

Ethan Feld ist ein gnadenlos schlechter Baseball-Spieler, der eigentlich nur seinem Vater zuliebe weiter an Training und Spielen teilnimmt. Mit seinem Vater, der kleine Flugschiffe baut und Mini-Zeppeline für den Privatgebrauch entwickelt, lebt Ethan alleine auf Clam Island; seine Mutter ist ein paar Jahre vorher an einer schweren Krankheit gestorben.
Eines Tages, nachdem Ethan in einem Baseballspiel mal wieder einen wichtigen Ball „vergeigt“ hat, taucht Chiron Brown, ein früher berühmter Baseballspieler, damals Ringfinger genannt, auf und bereitet Ethan darauf vor, dass dieser für eine lebenswichtige Sache ausgewählt worden sei. Chiron Brown und der Gesandte Cutbelly, der aus einer anderen Welt stammt, weihen Ethan nach und nach darin ein, dass die Welt bedroht sei. Auch erfährt Ethan, dass es viele Parallelwelten gibt, die alle miteinander verbunden sind – und all diese Welten werden durch den so genannten Kojoten, der sie vernichten will, bedroht. Ethan sei gewählt worden, um die Welten zu retten.
Mit seiner Freundin Jennifer T. und dem seltsamen Thor (beide sind in der gleichen Baseballmannschaft wie Ethan) „flitzen“ (so nennt man das Wechseln der Welt) Ethan und Cutbelly nach „Sommerland“, die Parallelwelt der Ferischer, in der Baseball den Mittelpunkt des Lebens darstellt. Dort soll Ethan u.a. ausgerechnet mit seinen Baseballkünsten die Ferischer im Kampf gegen den Kojoten unterstützen.
Die ganze Mission im Kampf gegen den Kojoten wird für Ethan wirklich ernst, als sein Vater durch Gefolgsleute des Kojoten gefangen genommen wird. Ethan und seine Freunde, zu denen sich im Laufe des Buches weitere ungewöhnliche Gefährten (sprechende Ratten, Zwergriesen etc.) gesellen, machen sich auf den Weg, den Kojoten zu besiegen und Ethans Vater zu retten.

Fazit:

2 von 5 Punkten. Was Michael Chabon uns in „Sommerland“ vorführt, ist einfach zu viel des Guten. Eigentlich liebe ich fantastische Romane, aber mit diesen vielen Winkelzügen und neu auftauchenden Figuren lässt die Geschichte den haltenden Rahmen vermissen, den sie eigentlich bräuchte. Schade, denn Michael Chabons Schreibstil gefällt mir wirklich gut (dafür auch der zweite Bewertungspunkt), aber die Story an sich, hat mir gar nicht gefallen. Ob das nur mir so ging? Ich bin gespannt, was mir die Buchhändlerin im Buchladen meines Vertrauens demnächst berichtet – sie hatte, als ich sie das letzte Mal gesehen habe, gerade mit dem Buch angefangen…

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(Ulf Cronenberg, 07.03.2004)

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